Orlando – Bei einer Schießerei in einem Schwulenclub in Orlando im US-Bundesstaat Florida sind zahlreiche Menschen ums Leben gekommen.
Im Club befänden sich rund 20 Tote, teilte die Polizei am Sonntagmorgen (Ortszeit) mit. 42 Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden.
Auch mindestens ein Polizist sei verletzt worden. Der mutmaßliche Schütze Omar Matee sei von Einsatzkräften erschossen worden.
Die Ermittler sprachen von einem „Akt des Terrorismus“. Es gebe jedoch keine Hinweise auf eine anhaltende Bedrohung.
Der Täter war in der Nacht zum Sonntag in den Club eingedrungen, hatte um sich geschossen und sich dann mit Geiseln verbarrikadiert. Die Morde ereigneten sich nur vier Meilen entfernt von dem Platz, wo US-Sängerin Christina Grimmie am Freitag erschossen worden war.
Update 17.50 Uhr – Bürgermeister gibt bekannt: 50 Tote
Die Zahl der Toten nach der Schießerei in einem Nachtclub in der Stadt Orlando im US-Bundesstaat Florida sind nach Angaben des Bürgermeisters der Stadt, Buddy Dyer, mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. 53 weitere seien verletzt worden.
Unterdessen bestätigten die Ermittler die Identität des mutmaßlichen Täters. Demnach handelte es sich um einen US-Bürger mit afghanischen Wurzeln.
Der Kongressabgeordnete Alan Grayson erklärte, er halte die Tat für ideologisch motiviert. Der Tatort sei nicht zufällig ausgewählt worden. Die genauen Hintergründe der Tat wären jedoch zunächst nicht klar. (dts Nachrichtenagentur/red)

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