Montag, 22. Juli 2024

Deutschland in Corona-Zeiten: Familie und Freizeitangebote stehen hoch im Kurs

20. Juli 2020 | Kategorie: Allgemein, Freizeit & Hobby, Gesundheit, Ratgeber, Sonstiges

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Deutschland richtet sich auf härtere Lockdownbedingungen ein, um eine zweite Ausbruchswelle des Coronavirus zu verhindern.

Die Bundes- und Landesregierungen in Deutschland haben sich am Donnerstag auf härtere und vor allem gezieltere Lockdown Maßnahmen geeinigt. Ziel dieser Maßnahmen ist es eine zweite, möglicherweise schwerere zweite Ausbruchswelle des Coronavirus im Land zu verhindern.

Die neu beschlossenen Maßnahmen beinhalten vor allem Reiseverbote in und aus den gefährdeten Bundesgebieten, um die weitere Verbreitung des Virus auf ein Minimum zu beschränken. Die neuen Regelungen rühren wohl daher, dass auch andere Länder die Beschränkungen wieder intensivieren und sich auf eine neue Infektionswelle vorbereiten.

Deutschland, das von der Pandemie deutlich weniger getroffen wurde als seine europäischen Nachbarländer, will auf neue Infektionsgefahren mit gezielten gebietsweisen Lockdowns und Beschränkungen reagieren und nicht erneut im gesamten Bundesgebiet pauschal einen Lockdown erwirken.

So soll durch eine gezielte und schnelle Verfolgung von Infektionskette gewährleistet werden, dass Lockdowns einen möglichst eng umgrenzten Personenbereich umfassen und so das öffentliche Leben so wenig, wie möglich von den Maßnahmen betroffen wird.

Der Bedarf neuer Regelungen wurde klar, als letzten Monat bei der Großschlachterei Tönnies in Nordrhein-Westfalen ein erneuter Covid-19 Ausbruch bei großen Teilen der Belegschaft entdeckt wurde.

Der Grund für die rasante Ausbreitung des Virus unter den Arbeitskräften waren wohl unsachgemäße Arbeitsbedingungen und eine katastrophale Unterbringung. Der Ausbruch führte zum ersten erneuten Lockdown in Deutschland und betrifft konkret die Region Gütersloh. Das Landgericht stellte kurz darauf jedoch die Rechtswidrigkeit des Lockdowns fest, da dieser auch zurückkehrende Urlauber, die nun nicht mehr in ihre Häuser kamen betraf.

Kanzlerin Angela Merkel äußerte am Dienstag ihre Zustimmung zu den erneuten Reisebeschränkungen in und um die Corona Hotspots. Sie sagte es sei besser für die gesamte Bevölkerung das Problem in dieser Weise anzugehen, als die Betroffenen im Ungewissen zu lassen.

Bedingung für das Inkrafttreten der am Dienstag vereinbarten Maßnahmen ist eine erneute Zunahme der Infektionszahlen und der Verdacht, bestehende Infektionsketten nicht mehr unterbrechen zu können. Nur, wenn diese beiden Bedingungen erfüllt sind, werden die neuen Reisebeschränkungen in Kraft treten.

Im Falle des Eintretens eines verschärften Lockdowns müssen Bürger, die ausreisen wollen einen negativen Coronatest, der nicht älter als 48 Stunden ist vorlegen.

Bundesminister Helge Braun sagte dem ZDF, das Ziel der beschlossenen Maßnahmen sei den Virus effektiver, schneller und gezielter bekämpfen zu können, als es die bisherigen bundesweiten Maßnahmen taten.

Dabei sollen die nicht direkt betroffenen Bundesgebiete so wenig, wie nur irgend möglich beeinträchtigt werden, damit die nun schon angeschlagene deutsche Wirtschaft von Covid-19 nicht noch mehr gebeutelt wird, als sie es sowieso schon ist.

Vom Deutschen Städte- und Gemeindebund wurden die neu beschlossenen Beschränkungsmöglichkeiten positiv aufgenommen und als „ein Weg in die richtige Richtung“ bezeichnet.

Konkreter Anlass für die detaillierteren Regelungen dürften die in den Medien aufgetauchten Bilder von deutschen Touristen auf Mallorca sein, die ohne Maske und vorgeschriebenen Mindestabstand feierten. Die Angst, dass diese Reisenden das Virus wieder mit nach Deutschland bringen könnten ist nicht unbegründet. Auch Außenminister Heiko Maas verurteilte das Verhalten der Feiernden scharf und mahnte die Bevölkerung den bisher im Kampf gegen das Virus gemachten Fortschritt nicht zu vernichten.

Doch was machen, wenn man in häuslicher Quarantäne ist und nicht nach draußen kann? Nun, dann wird es wieder Zeit sich auf die Familie zu besinnen. Familienspiele sind hoch im Kurs und auch Renovierungsarbeiten stehen auf der Tagesordnung.

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Das Corona Virus hat in Deutschland laut dem Robert-Koch-Institut knapp über 200.000 Infektionen verursacht und knapp 9.100 Tote gefordert. Für die im europäischen Vergleich sehr geringen Zahlen wurde das rechtzeitige flächendeckende testen und das gut ausgestattete Gesundheitswesen im Land verantwortlich gemacht. Die neu eingeführte Coronawarn App soll die bisherigen Maßnahmen nun unterstützen.

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