Mittwoch, 17. Juli 2024

Tourismus in Zeiten von Corona

1. Februar 2021 | Kategorie: Allgemein, Anzeige, Ratgeber, Reise

Urlaub (hier Teneriffa) wünschen sich Viele um abschalten zu können.
Foto: Pfalz-Express

Eine Branche, die während der aktuellen Pandemie mit am stärksten leidet, ist der Tourismus.

Während Lokale ihre Speisen liefern und Shops ihre Produkte per Lieferservice anbieten, kann der Tourismus nicht viel tun, weil die Maßnahmen streng sind und die Touristen ausbleiben.

Selbst Hotels, die öffnen dürfen, leiden häufig unter Gästemangel und so gingen Viele bereits bankrott. Während sich die meisten Pensionen penibel an die Schutzmaßnahmen halten, fanden manche Beherbergungsbetriebe Schlupflöcher, um die persönliche Krise abzuwenden.

Hotelbetreiber sind kreativ in der Krise

Ob Österreich oder Deutschland, in beiden Ländern sind Hotels für Privatpersonen derzeit tabu. Geschäftsreisende dürfen jedoch einchecken und teils ohne Nachfragen übernachten.

Nicht selten wird dies von Familien, Singles und Paaren ausgenutzt. Beim Check-In genügt meist eine Person und das Personal interessiert sich nicht wirklich dafür, was sich hinter den Türen abspielt.

Gibt es Kontrollen, wird es jedenfalls teuer – für beide Seiten. In Skigebieten, allen voran in Salzburg und Tirol, häufen sich momentan die Skandale. Aus dem Nichts besitzen plötzlich viele Urlauber einen Zweitwohnsitz.

Nachgehakt wird auch hier nur selten. Private Vermieter melden Personen kurzfristig an, damit diese legal ihre Zimmer vermieten dürfen. Legal oder Unverantwortlich? Das ist die Frage.

Ferner gibt es Gerüchte, dass sich Personen als Skilehrer ausgeben, damit sie die Skipisten ohne Einschränkung benutzen und im Ort übernachten dürfen.

Geht es ums Verreisen, sind Veranstalter, Hotelbetriebe und Urlauber kreativ, leider zu Lasten der Gesellschaft. Der aktuelle Skilehrer-Cluster bestätigt einmal mehr, dass gewisse Maßnahmen einen Grund haben.

Neue Haarfarbe, neue Nägel und Shoppen im Nachbarland

Neben klassischen Städtereisenden und Skifahrern gibt es auch noch Dienstleistungs-Touristen. Dabei reden wir von Personen, die ins Nachbarland fahren, um sich die Haare färben zu lassen oder um sich neue künstliche Nägel zu gönnen.

Weil in anderen Ländern teils andere Gesetze herrschen, ist dies legal möglich. Den Dienstleister freut es, ebenso den Kunden. Die Unternehmen im eigenen Land sind hingegen frustriert, weil sie selbst nichts anbieten dürfen.

Hinzu kommt, dass COVID-19 wieder die Ländergrenzen überschreiten und die Zahlen in die Höhe treiben kann. Man spricht von Tests bei der Einreise und von Quarantänepflichten, doch die Realität sieht anders aus.

Manche Grenzen sind offen und viele werden durchgewunken. Wird man den Tourismus so je unter Kontrolle bringen? Mutationen der Coronaviren, die mittlerweile aus zahlreichen Ländern einreisen, zeigen klar auf, dass es so nicht funktioniert.

Die Menschen haben Sehnsucht nach Reisen und Luxus

Viele Menschen fühlen sich mittlerweile eingesperrt und das, obwohl sie die meiste Zeit aus dem Haus gehen dürfen.

Geschlossene Hotels, Restaurants, Kaufhäuser und Spielotheken machen den Kunden zu schaffen. Auch wenn viele Spielbanken einen Online Casino Bonus ohne Einzahlung sofort anbieten, möchten die Spieler wieder richtige Jetons in der Hand halten und gegen echte Dealer spielen.

Man könnte fast meinen, dass die Menschen genug von der Online Welt haben. Jetzt, da unser normales Leben so gut wie stillsteht, wird das Internet immer mehr zur Belastung. Man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt.

COVID-19 erinnert viele Betroffene an das Sterben. Sie fühlen sich, als wäre ein Teil des Lebens nicht mehr möglich. Einige Menschen bereuen, dass sie nicht früher andere Länder bereist und mehr aus ihrem Leben gemacht haben.

Selbst viele, die sich bislang in ihrem Kleingarten wohlfühlten, packt jetzt das Fernweh. Noch einmal die Welt bereisen, bevor die Krise alles zerstört.

Wir sind uns sicher, sobald Tourismus wieder möglich ist, wird es einen nie dagewesene Reiseboom geben. Die Menschen werden gemeinsam die Welt neu entdecken und Beziehungen ganz anders pflegen.

Wer weiß, vielleicht fühlt sich die Erde nach der Pandemie wie ein zweites Woodstock an. Liebe, Zusammenhalt, gemeinsam feiern und das Leben genießen. Es wird mehr Umarmungen geben, es werden auf Reisen neue Freundschaften entstehen und man wird sich mit weniger zufrieden geben. Mit weniger Luxus, aber mit mehr Erfahrungen, Begegnungen mit Freunden und mit anderen Kulturen.

Zuvor müssen wir noch die Krise überstehen und mit Arbeitslosigkeit kämpfen. Inlandsreisen und Ausflüge in die Umgebung werden populärer sein. Hauptsache, man unternimmt etwas und genießt die Zeit mit Freunden und Familie.

COVID-19 wird uns noch länger auf Reisen begleiten

Die Impfung wird einiges verändern und dafür Sorge tragen, dass wir uns endlich wieder freier bewegen können. Einschränkungen werden uns jedoch noch länger begleiten. Impfnachweise, negative Tests und Maskenpflicht verschwinden nicht so schnell von der Bildfläche.

Darauf müssen wir uns einstellen, aber wer es einmal in sein Urlaubsland geschafft hat, darf sich auf viel Erholung freuen.

Die Maskenpflicht macht Vielen zu schaffen. Daher werden Viele mit dem Auto unterwegs sein, auch deswegen, weil ein Urlaub in fernen Ländern noch nicht möglich sein wird. Bis wir wieder normal um die Welt jetten können, wird noch eine Weile vergehen.

Bucketlist für die Zukunft erstellen und träumen

Auch wenn es noch eine Weile dauert, bis wir wieder am Meer liegen können, sollten wir die Zeit nutzen und uns mit unseren Träumen beschäftigen.

Wann, wenn nicht jetzt, ist der ideale Zeitpunkt für eine Bucketlist? Erstellen Sie eine Liste, auf der Sie alle Orte eintragen, die Sie in Zukunft sehen möchten. Fangen Sie an zu sparen und planen Sie Ihren Trip bis ins Detail.

Damit manifestieren Sie nicht nur einen Traumurlaub, Sie lenken sich damit auch ein wenig ab und können sich auf die Zukunft freuen. Nutzen Sie moderne Technik für Ihre Planung.

Wie wäre es mit Google Earth oder mit der Virtual Reality App Wander.

Falls Sie eine VR-Brille besitzen, gehen Sie einfach virtuell auf Reisen und entdecken Sie neue Orte, die Sie später real besuchen möchten.

In Zeiten wie diesen ist es besonders wichtig zu träumen. Auch ist es möglich, Mentalreisen zu unternehmen. Legen Sie sich hin und meditieren Sie. Suchen Sie sich auf YouTube Meeresgeräusche oder lauschen Sie dem Urwald.

Die Krise ist schwer für uns alle, aber auch eine Chance, um wieder träumen zu lernen. Denken Sie an den Film „Das Leben ist schön“. Selbst in den schwierigsten Phasen des Lebens kann man sich schöne Momente vorstellen.

Agieren Sie wie ein Kind, das sich im Wohnzimmer eine Burg aus Kissen baut oder das Zelt im eigenen Garten aufschlägt. Je mehr Fantasie, desto eher werden Sie das Drumherum ausblenden können.

Nach Regen kommt auch wieder Sonnenschein

Der Tourismus leidet wegen Corona. Viele umgehen die Verbote, indem Sie Schlupflöcher nutzen. Als Privatperson können Sie zwar verreisen, aber nur mit strengen Auflagen.

Einige Länder sind sogar komplett abgeriegelt und lassen keine Touristen herein. Nutzen Sie die Zeit, um die Zukunft zu planen! Irgendwann ist normales Reisen wieder möglich. Doch bis dahin heißt es: durchhalten und träumen.

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