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Fliegen in Zeiten von Corona – das gilt es aktuell zu beachten

10. August 2020 | Kategorie: Gesundheit, Ratgeber, Reise

Symbolbild: Pfalz-Express

Obwohl der Tourismusverkehr aufgrund der COVID-19-Pandemie stark eingeschränkt ist, heben nach und nach wieder mehr Flugzeuge in beliebte Reiseziele ab.

Generell ist Urlaub wieder ein Thema, weswegen sich viele Deutschen Gedanken darüber machen, wie es denn aktuell um das Fliegen bestellt ist. Was außer Frage steht, ist, dass sich das Fliegen in Zeiten von Corona verändert hat.

Es gibt einige Dinge, die Reisende beachten sollten. Welche das sind, wollen wir uns in diesem Artikel etwas näher anschauen.

Strenge Vorschriften an Terminals und im Flugzeug

Es dürfte keine Überraschung sein, dass derzeit strenge Vorschriften an Terminals und im Flugzeug gelten. Unter anderem eine Maskenpflicht ist zwingend vorgeschrieben.

Diese Maßnahme ist durchaus sinnvoll, da sie das Infektionsrisiko senkt. Allerdings ist die Maskenpflicht unter anderem für Menschen, denen im Flugzeug leicht übel wird, alles andere als erfreulich. Einfach auf eine Maske verzichten, dürfte jedoch nur in den seltensten Fällen möglich sein.

Zumindest in der Economyclass ist davon auszugehen, dass einem der Mitflug ohne Maske verweigert wird. Des Weiteren müssen Reisende mit Einschränkungen beim Bordservice rechnen, was selbsterklärend dem Erlebnis beim Fliegen schadet.

Eine wirkliche Alternative zu alledem gibt es jedoch nicht, da die Ernsthaftigkeit der Pandemie keineswegs unterschätzt werden sollte. Bei den ganzen Vorschriften handelt sich also gewissermaßen um ein notwendiges Übel.

Nur weil es neue Vorschriften gilt, heißt das allerdings nicht, dass die alten Flugsicherheitsauflagen nicht mehr gelten. Diese haben weiterhin Bestand und unter anderem die Mitnahme von Powerbanks ist nicht immer möglich.

Man sollte sich also generell darüber informieren, was bei der jeweiligen Fluglinie für Regelungen gelten. Diese sind nämlich keineswegs einheitlich und können sich von Airline zu Airline unterscheiden.

Im Großen und Ganzen hat sich jedoch gar nicht so viel verändert. Der größte Unterschied ist lediglich, dass Hygienevorkehrungen beim Flugverkehr inzwischen eine tragende Rolle spielen und wer nicht gerade in der ersten Klasse fliegt, dürfte kaum eine Möglichkeit haben, entsprechende Vorschriften zu umgehen.

Ansteckungsgefahr sollte nicht unterschätzt werden

Laut Umfragen gibt es viele Deutsche, die coronabedingt Angst vor dem Fliegen haben. Nur wenige können es sich vorstellen, in den nächsten Monaten mit dem Flugzeug zu verreisen.

Tatsächlich plant nur ein Bruchteil der Bevölkerung aus privaten oder beruflichen Gründen in näherer Zukunft einen Flug in Anspruch zu nehmen.

Unberechtigt ist diese Sorge leider keineswegs und das Ganze ist auch zugegebenermaßen etwas stressig. Schließlich müssen Urlauber mit Corona-Tests für Reiserückkehrer rechnen. Es ist also nachvollziehbar, dass viele sich bewusst für einen Urlaub im Heimatland entscheiden.

Die Gefahr sich in der Kabine mit Corona anzustecken, besteht vor allem in der Economyclass, da die Passagiere dort nicht weit voneinander entfernt sind.

Das Problematische sind dabei vor allem die Klimaanlagen im Flugzeug, da diese Luftverwirbelungen verursachen, welche die Viruspartikel verteilen können.

Angesichts der Tatsache, dass nicht alle Erkrankten deutliche Symptome aufweisen, ist das ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Trotzdem wird die Gefahr einer Ansteckung von vielen Experten als gering eingestuft.

Ob Corona wirklich ein Grund ist, auf das Reisen mit dem Flugzeug zu verzichten, lässt sich pauschal also schwer beantworten.

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