Dienstag, 09. August 2022

Veranstaltungen in Corona-Zeiten: Hybrid heißt das Zauberwort

1. Dezember 2020 | Kategorie: Anzeige, Ausbildung & Beruf, Auto & Verkehr, Ratgeber

Bild:©istock.com/ArisSu 

Noch immer arbeiten zahlreiche Menschen in der Region weitgehend im Homeoffice. Dies macht es für Arbeitgeber schwierig, Weihnachtsfeiern und andere Veranstaltungen zu organisieren. Stark im Kommen sind hybride Events – eine Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltung.

Kaum Firmenevents während des zweiten Lockdowns möglich

Ob Tagung zum Jahresende in den Veranstaltungsräumen eines Hotels oder Weihnachtsfeier in der eigenen Firma: Die Corona-Pandemie macht Arbeitgebern aktuell einen dicken Strich durch die Rechnung, wenn es um typische Firmenevents geht. In vielen Unternehmen sind noch immer zahlreiche Mitarbeiter ganz oder teilweise im Homeoffice tätig und größere Veranstaltungen sind ohnehin verboten. Gerade verkündete die Regierung eine Verlängerung des sogenannten Teil-Lockdowns bis mindestens 20. Dezember. Damit stirbt auch die Hoffnung, kleinere Feiern in Restaurants und Hotels abzuhalten.

Letzter Ausweg für viele Firmen: sogenannte hybride Events. Dabei sind einige Personen vor Ort anwesend, während sich andere per Internet einklinken. Diese Veranstaltungsform erfreute sich ohnehin schon steigender Beliebtheit und hat durch die vielen Beschränkungen während der Corona-Pandemie noch einmal einen ordentlichen Aufschwung erlebt.

Hybride Events erlauben Teilnehmer aus aller Welt

Längst bieten Agenturen wie East End hybride Events für Geschäftskunden an. Im Mittelpunkt stand dabei zunächst der Gedanke, ein größeres Publikum zu erreichen. Längst nicht alle wichtigen Geschäftspartner können oder wollen Mitarbeiter zu Firmenevents wie Tagungen oder Produktpräsentationen senden. Eine später per E-Mail verschickte Pressemitteilung entfaltet jedoch längst nicht die gleiche Werbewirkung.

Hybride Events erlauben Partnern und Kunden aus aller Welt die virtuelle Teilnehme am Event. Sie können nicht nur per Livestream die eigentliche Produktpräsentation oder die Reden bei einer Konferenz verfolgen, sondern sich selbst aktiv durch Fragen einbringen. Ganz ohne den zeitlichen und finanziellen Aufwand einer Geschäftsreise sind sie quasi live dabei.

Das gleiche Prinzip lässt sich auf viele weitere Firmenevents anwenden – nicht zuletzt auch auf die eigene Weihnachts- oder Jahresendfeier. Die Geschäftsleitung kann vor den Mitarbeitern vor Ort eine Rede halten, während der Rest der Belegschaft per Livestream im Homeoffice dabei ist. Ein von der Firma rechtzeitig geschicktes Weihnachtspaket mit Weihnachtsgebäck, Sekt und eventuell persönlichen Aufmerksamkeiten rundet das hybride Event ab.

Kein Zurück zu Vor-Corona-Verhältnissen

Hybride Events werden auch nach Corona interessant bleiben. Zahlreiche große Unternehmen haben bereits angekündigt, die Zahl der Geschäftsreisen auch nach dem Ende der Pandemie drastisch zu reduzieren. Sie haben in den letzten Monaten enorme Reisekosten für ihre Mitarbeiter gespart und gesehen, dass es auch virtuell ging. Dazu kommt der steigende Druck, auf klimaschädigende Kurzreisen zu verzichten. Wer sich jetzt schon mit dem Thema hybride Events beschäftigt, wird nächstes Jahr ganz vorne dabei sein.

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