
Stets gut gelaunt: Sebastian Geißert brachte den Kindern viel über Luftrettung und „Christoph 43“ bei.
Fotos: Jana Brunck
Wörth – Am Freitagmorgen hat Sebastian Geißert, Mitarbeiter der DRF-Luftrettung der Station Karlsruhe, den Rettungshubschrauber „Christoph 43“ zweiten Mal den Schülern aller Klassenstufen die Arbeit des Karlsruher Rettungshubschraubers „Christoph 43“ vorgestellt.
Grund für das rege Interesse der Schüler sind gelegentliche Landungen des Hubschraubers im Bereich des Schulhofs, da die bauliche Situation in Wörth selbst die Auswahl eines geeigneten Landeplatzes schwierig macht und sich das große Gelände an der Schule dafür anbietet.
Vom ersten Besuch im vergangenen Jahr wissen die Schüler und Lehrer bereits, dass man sich dem Hubschrauber erst nähern darf, wenn der Rotor sich nicht mehr dreht und dass alle Kinder solange in den Klassenzimmern warten müssen.

In drei Durchgängen á 45 Minuten mit je zwei Klassen erklärte Notfallsanitäter Geißert den hochinteressierten Kindern viele Geheimnisse über die Funktion des Hubschraubers und die Arbeit der fliegerischen und medizinischen Besatzung. Anschließend beantwortete er die Fragen der begeisterten Schüler.
Zum Abschluss eines mit vielen Bildern und Filmen des Christoph 43 gespickten Vortrages galt es, ein kleines Rätsel rund um den Hubschrauber zu lösen, das aus verschiedenen Fragen bestand, die im Vortrag ausführlich besprochen worden waren.
Alles Klassenstufen von der 1. bis zur 4. Klasse meisterten die gestellten Aufgaben eifrig und mit vollem Erfolg, woraufhin es zur Belohnung für die Aufmerksamkeit und das große Interesse verschiedene Preise rund um die Luftrettung gab, unter anderem Ausmalbilder, Schlüsselbänder, Kugelschreiber und sogar original Hubschraubergummibärchen Die Kinder forderten eindringlich einen weiteren Besuch im nächsten Jahr – die DRF Luftrettung hat nach diesem Tag wohl etliche neue Fans gewonnen.


Zum Rettungshubschrauber Christoph 43
Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Karlsruher Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Flugminuten erreichen, somit gehört die Südpfalz zum primären Einsatzgebiet des Christoph 43.
Die am 17. September 1975 gegründete Station Karlsruhe befindet sich eigentlich an den ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe am Standort der St. Vincentius-Kliniken. Aufgrund des Neubaus der Kliniken ist der Karlsruher Rettungshubschrauber seit dem 25. Januar 2016 interimsweise am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden stationiert.
Es kommt ein Hubschrauber des Typs EC 135 zum Einsatz, der mit einem Piloten, einem Notfallsanitäter sowie einem Notarzt besetzt ist.
Die Ausstattung des Hubschraubers ist so zusammengestellt, dass schwerverletzte und erkrankte Patienten intensivmedizinisch versorgt und überwacht werden können.

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