Berlin- Die Bundesregierung hofft auf einen Sinneswandel der britischen Regierung in der Brexit-Frage. Kanzleramtschef Peter Altmaier sagte in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, in Großbritannien habe die politische Debatte über das Ergebnis der Volksabstimmung zum EU-Austritt gerade erst begonnen.
„Es ist ein Gebot der Klugheit, den Ausgang dieser Debatte abzuwarten.“ Die Briten müssten entscheiden, ob und wann sie einen Austrittsantrag stellten. „Niemand weiß, zu welchen Folgerungen die neue Regierung kommen wird“, sagte Altmaier.
Er wies die Forderung von CSU-Chef Horst Seehofer zurück, auch in Deutschland nationale Referenden über die Europapolitik zu ermöglichen: „Ich finde es richtig, dass wir mit plebiszitären Elementen auf der Bundesebene weiter zurückhaltend sind“, sagte Altmaier.
Dies gelte besonders, wenn solche Entscheidungen unmittelbare Auswirkungen auch auf andere Staaten hätten, wie es jetzt auch in Großbritannien der Fall sei. (dts Nachrichtenagentur)

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…der Höhlentroll der Kanzlerin offenbart sein verkommenes Demokratieverständnis. Der Plebs hat es gewagt seine Meinung kundzutun. Den dummen deutschen Michel fragt man natürlich erst gar nicht. Man stelle sich vor, dass Referendum wäre ähnlich knapp pro EU ausgegangen. Kein Sterbenswörtchen von den Leitmedien, geschweige denn von adipösen Hofschranzen vom Schlage eines Altmeiers was die Gültigkeit des Votums anbelangt.
Im Fußball würde man sagen: Sch… Verlierer.