London – Die Bank of England hat sechs Wochen nach dem Brexit-Votum die Leitzinsen von 0,5 auf 0,25 Prozent gesenkt. Das teilte die Zentralbank am Donnerstag in London mit.
Damit sinkt der Leitzins in Großbritannien zum ersten Mal seit sieben Jahren. Zudem will die britische Notenbank ihr Wertpapierkaufprogramm ausweiten: Das angestrebte Gesamtvolumen soll von aktuell 375 Milliarden Pfund auf 435 Milliarden Pfund erhöht werden.
Außerdem soll ein 10-Milliarden-Pfund-Kaufprogramm für Unternehmensanleihen anlaufen. Das Geldinstitut reagiert damit auf gegenwärtige Konjunktursorgen der britischen Wirtschaft.
Die Bank of England ist Mitglied im Europäischen System der Zentralbanken und bestimmt die Geld- und Währungspolitik Großbritanniens und Nordirlands. (dts Nachrichtenagentur)

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