Montag, 05. Dezember 2022

BI Bienwald fordert an B9-Kreuzungspunkt Langenberg Kreisverkehrsregelung

17. November 2018 | Kategorie: Kreis Germersheim

Immer wieder kracht es an der Kreuzung Langenberg.
Foto: Pfalz-Express

Kreis Germersheim – Seit Jahrzehnten fordert die „Bürgerinitiative Bienwald – für das bessere Verkehrskonzept e.V.“ die Einrichtung von Kreisverkehrsanlagen an den Verkehrsknotenpunkten der B 9 im Bienwaldbereich.

Die vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) selbst festgestellten hohen Unfallzahlen der letzten Jahre am Knotenpunkt Langenberg sprächen für eine baldige Lösung, so BI-Sprecher Dimitri Gerasimou. Die BI Bienwald fordere deshalb erneut, eine sofortige Kreisverkehrsplatzlösung am Langenberg zu realisieren.

Die könnte aus einem oder auch aus zwei Kreisverkehren bestehen. „Diese Forderung verbindet sich mit der Maßgabe, dass ein möglichst geringer ökologischer Eingriff in den hochwertigen Waldbestand (FFH-Gebiet / Natura 2000) gewährleistet sein muss. Die Emissionsauswirkungen Lärm und Feinstaub für die Anwohner müssen berücksichtigt werden“, betont Gerasimou. Eine Kreisverkehrsplatzlösung könne schnell und auch kostengünstig realisiert werden.

Die BI Bienwald hat im März 2018 Lösungsvorschläge an die Landesregierung (Verkehrs-, und Umweltministerium und LBM) geschickt. In Gesprächen mit den Kommunen Wörth und Kandel erfährt die Bürgerinitiative viel Unterstützung. Ein Entwurf eines Zwei-Kreisel-Vorschlags kann auf der Homepage der BI Bienwald angeschaut werden.

Um unmittelbar die große Anzahl der Unfälle zu reduzieren, fordert die BI Bienwald im Kreuzungsbereich Langenberg die sofortige Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h. (red)

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Ein Kommentar auf "BI Bienwald fordert an B9-Kreuzungspunkt Langenberg Kreisverkehrsregelung"

  1. Giftzwockel sagt:

    Bei dem derzeitigen Verkehrsaufkommen ist die Beschränkung auf 50 km/h in den Kreuzungsbereichen (und ausreichend davor) mehr als überfällig. Hier gibt es jeden Tag mehr als nur eine kritische Situation. Aber scheinbar sind Tote und Verletzte im Straßenverkehr eher toleriert, als durch Migranten und Wohnungseinbrecher. In der EU will augenscheinlich nur Frankreich die Anzahl der Verkehrsunfälle durch Raserei ernsthaft herabsenken und hat folgerichtig die Geschwindigkeit auf den Landstraßen ganz einfach auf 80 km/h herabgesetzt! So geht’s! Nicht anders! Dazu gehört auch eine effektive Kontrolle und ein nach Einkommen gestaffeltes Bußgeld.