Mittwoch, 25. November 2020

Berg: Offenbar „Kinderansprecher“ unterwegs

11. September 2017 | 3 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim
Eltern sollten ihre Kinder immer darauf hinweisen, nicht mit Fremden mitzugehen oder etwas anzunehmen. Symbolbild: Polizeiberatung.de

Eltern sollten ihre Kinder immer darauf hinweisen, nicht mit Fremden mitzugehen oder etwas anzunehmen.
Symbolbild: Polizeiberatung.de

Berg – Der Polizei Wörth ist am Sonntagmittag mitgeteilt worden, dass ein älterer Mann auf einem Spielplatz in Berg mehrere Kinder in „verdächtiger Art und Weise angesprochen“ habe.

Der Mann bot den Kindern an, ihnen junge Katzen zu zeigen. Die Kinder gingen jedoch nicht auf das Angebot ein.

Die Polizei leitete sofort Fahndungsmaßnahmen nach dem Mann ein, fand ihn jedoch nicht. Die Kriminalpolizei Landau hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen liege bislang kein strafrechtlich relevanter Sachverhalt vor, so die Polizei.

Die verdächtige Person wird wie folgt beschrieben: Über 60 Jahre alt, etwa 1, 70 Meter groß, kurze weiße Haare, schlanke Figur, Brillenträger, Drei-Tage-Bart. Bekleidet war der Mann mit einer gelb-braunen Jacke, einer blauen Jeans und braunen Schuhen. Er hatte ein älteres, silberfarbenes Damenrad dabei.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Wörth unter der Telefonnummer 07271-92210 oder piwoerth@polizei.rlp.de, sowie die Kriminalpolizei Landau unter der Telefonnummer 06341/287-0 oder kilandau@polizei.rlp.de entgegen.

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3 Kommentare auf "Berg: Offenbar „Kinderansprecher“ unterwegs"

  1. Peter Müller sagt:

    Warum hängt die Schulleiterin von Berg, Frau Rieger, dann einen Aushang an die Schule in der von versuchter Kindesentführung gesprochen wird? Dieses Bild vom Aushang verbreitet sich natürlich wie ein Lauffeuer in den sozialen Netzwerken und hier bei PEX muss ich lesen:

    Zitat“Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen liege bislang kein strafrechtlich relevanter Sachverhalt vor, so die Polizei.“

    Erfüllt das nicht bereits den Tatbestand der Verbreitung von Fake News ?

    • Redaktion sagt:

      Hallo Herr Müller,
      so wurde es uns von der Polizei mitgeteilt. Weitere Informationen haben wir dazu leider nicht, haken aber nochmals nach, danke für den Hinweis.
      Beste Grüße,

      die Red.

  2. Peter Müller sagt:

    „Erfüllt das nicht bereits den Tatbestand der Verbreitung von Fake News ?“

    Die Frage bezieht sich nicht auf den PEX, sondern auf die Schulleiterin, die in Ihrem Aushang (der 100fach in Facebook und Whatsapp verteilt wurde) von versuchter Kindesentführung spricht, was es ja offensichtlich nicht war.

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