Donnerstag, 23. September 2021

Aufbruchsstimmung beim FCK

29. Juli 2021 | Kategorie: Freizeit & Hobby, Ratgeber, Rote-Teufel-Betze-News, Sport, Sport Regional

Gut gemacht FCK: Gegen Zeiskam hat man bei einem Testspiel haushoch gewonnen.
Foto: Pfalz-Express

Während die Nationalspieler, die bei der EURO 2021 im Einsatz waren noch ein paar Tage länger Urlaub haben, befinden sich die meisten Bundesligisten schon wieder in der Vorbereitung.

In den unteren Ligen sind die Vereine sogar noch eher wieder eingestiegen. Das gilt auch für den 1. FC Kaiserslautern. Nach einer katastrophalen Saison 2020/21 und dem knappen Klassenerhalt soll es in der kommenden Saison auf jeden Fall besser werden.

Wir blicken auf die Sommerpause des FCK und schauen, was sich bei den Roten Teufeln getan hat.

Marco Antwerpen geht in seine erste Vorbereitung

Bereits Mitte Juni hat der FCK den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Für Trainer Marco Antwerpen ist es die erste volle Vorbereitung mit der Mannschaft. Der Trainer hat die Mannschaft im Februar von Jeff Saibene übernommen und mit viel Mühe den Klassenerhalt gesichert.

Dementsprechend zurückhaltend äußerte er sich auch zu den Saisonzielen: „Ich finde, mit Zielen sollte man sich ein bisschen zurückhalten. Das sind 38 harte Spiele, und wir haben den DFB-Pokal noch dabei. Damit haben wir auch ein Ziel. Ich finde es immer wichtig, das erste Spiel zu gewinnen. Und dann schauen wir uns das zweite Spiel an“, so Antwerpen. Doch eines ist klar – man wolle auf jeden Fall besser abschneiden als im Vorjahr.

Der Transfermarkt gestaltet sich schwierig

Anfang Juli ging es für den FCK ins Trainingslager nach Südtirol. Hier blieb auch Sportdirektor Thomas Hengen nicht untätig. Der 46-jährige ist weiter auf der Suche nach den passenden Spielern für den Kader.

Neben den beiden „frühen“ Verpflichtungen von Innenverteidiger Boris Tomiak und Mittelfeldspieler René Klingenburg ist auch die Rückholaktion von Felix Götze gelungen. Nach seiner Leihe kehrte Götze zunächst zu seinem Stammverein Augsburg zurück. Doch nun konnte er für ein weiteres Jahr an den Betzenberg geholt werden.

Da er bereits letztes Jahr Teil der Mannschaft war, wird er keine große Eingewöhnungszeit brauchen. Auch wenn Hengen zugestehen muss, dass die Transferaktivitäten aufgrund des eingeschränkten finanziellen Spielraums extrem schwierig sind, können die Pfälzer bislang fünf Neuzugänge präsentieren.

Mit Götze, Hanslik und Zimmer wurden zudem drei wichtige Leistungsträger aus der letzten Saison erneut auf Leihbasis gebunden. Mit diesem Personal soll die vergangene Spielzeit vergessen gemacht werden.

 

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In der Mannschaft steckt Qualität

Der Kader konnte in großen Teilen zusammengehalten werden. Von den Stützen der vergangenen Saison haben lediglich Lukas Gottwalt und Carlo Sickinger die Roten Teufel verlassen. Dafür versprechen die Neuzugänge eine Menge Qualität.

Mit diesem Kader ist natürlich auch der Anspruch gestiegen. Noch eine Spielzeit wie die vergangene soll auf jeden Fall vermieden werden. So formuliert es auch der Sportdirektor: „Wir haben ja auch einen gewissen Anspruch innerhalb unserer Truppe.

Die Spieler, die hierher gekommen sind, wollen ja auch nicht um die goldene Ananas spielen, sondern auch was reißen“, so Hengen im Interview mit dem SWR. Tatsächlich scheint die Mischung aus jungen Talenten und gestandenen Profis zu funktionieren.

In den ersten drei Testspielen wurden direkt einmal drei Siege eingefahren, darunter auch ein deutliches 4:0 gegen Zweitligist Sandhausen.

Straffes Programm zum Auftakt

Die Fans hoffen natürlich, dass der FCK diese Form auch zum Saisonstart bestätigen kann. Zum Auftakt gibt es direkt ein Spiel gegen Absteiger Eintracht Braunschweig. Die Mannschaft kann es sicher kaum erwarten, wieder vor Fans auf dem Betzenberg zu spielen.

Besonders brisant dürfte auch die 1. Runde des DFB-Pokals werden. Am 7. August kommt es zum Traditionsduell gegen Borussia Mönchengladbach. Die Fohlen gehören mit einer Wettquote von 15,00 zum erweiterten Favoritenkreis auf den Titel (Stand 16.07.). Topfavorit ist wieder einmal Bayern München.

Eines ist sicher, der Betzenberg wird beben, wenn der Bundesligist zu Gast ist. Auch wenn mit dem DFB-Pokal wieder ein Hauch von Bundesliga über den Betzenberg schwebt, gilt der Fokus ganz klar dem Ligabetrieb. Die Konkurrenz ist groß und der Verein befindet sich immer noch in unruhigen Gewässern, allerdings soll es irgendwann wieder in die erste Liga gehen.

 

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Die Konkurrenz ist groß

Doch das gilt natürlich auch für viele andere Traditionsvereine in der 3. Liga. 1860 München beispielsweise will, nachdem der Aufstieg denkbar knapp verpasst wurde, auch wieder zurück in die zweite Liga. Das gilt ebenfalls für die drei Absteiger Osnabrück, Braunschweig und Würzburg. Bei einer Umfrage unter den Trainern der Drittligisten gilt der FCK neben 1860 München und Eintracht Braunschweig als einer der aussichtsreichsten Kandidaten auf den Aufstieg.
„Wir freuen uns auf die neue Saison 2021/22“, hört man vom FCK.

FCK-Mannschaftsbus
Foto: Pfalz-Express

 

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