Angriff auf BGH-Außenstelle: Schaden von mindestens 100.000 Euro

7. Januar 2019 | 2 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Panorama

Foto: dts Nachrichtenagentur

Leipzig  – Bei dem Angriff auf eine Außenstelle des Bundesgerichtshofes in Leipzig ist ein Sachschaden in Höhe von mindestens 100.000 Euro entstanden.

Die Täter hatten in der Silvesternacht versucht, die Eingangstür des fünften Strafsenats in Brand zu setzen. „Der Sachschaden beträgt insgesamt schätzungsweise mindestens 100.000 Euro“, sagte der Präsident des sächsischen Landeskriminalamtes, Petric Kleine, der „Welt“. Dabei seien die Schäden an drei durch Pyrotechnik angezündeten Fahrzeugen mitgerechnet.

Nach seinen Angaben sind die Täter „hoch professionell“, „arbeitsteilig“ und „schnell“ vorgegangen. Ihr Zeitfenster sei eng gewesen, es habe nur „zwölf bis 15 Minuten“ betrage, so Kleine. „Vor dem Haupteingang des Gebäudes haben sie zwei Autoreifen vermutlich mit Benzin in Brand gesetzt.“

Die Täter hätten Werkzeug mitgebracht. Ein Eindringen in die Außenstelle des Gerichts konnte laut Kleine nur deshalb verhindert worden, weil die Tür aus Metall und die Fenster aus Sicherheitsglas bestünden.

Das Polizeipräsidium Leipzig und das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ) des Freistaats haben eine gemeinsame Ermittlungsgruppe eingerichtet. Behördenintern heißt sie „GEG LE“ – die letzten beiden Buchstaben stehen für „Linksextremismus“.

Bisher gibt es keinen konkreten Tatverdacht gegen eine bestimmte Person. Die Polizei wertet noch Spuren, Zeugenaussagen und Hinweise aus. Momentan führt sie eine Anwohner-Befragung durch und sucht weitere Zeugen. In der Silvesternacht waren etwa 50 bis 60 Vermummte, die an mehreren Stellen Feuer legten, von Augenzeugen beobachtet worden. (dts Nachrichtenagentur)

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2 Kommentare auf "Angriff auf BGH-Außenstelle: Schaden von mindestens 100.000 Euro"

  1. Peter sagt:

    ich ergänze da mal den DTS-Ticker:
    Auf der Onlineplattform „Indymedia“ wurde ein Bekennerschreiben veröffentlicht. LTO:
    „Der deutsche Ableger „linksunten.indymedia“ ist mittlerweile verboten. In dem Text reklamieren „autonome Gruppen“ den Angriff für sich, da die Justiz an der „Zerstörung des menschlichen Miteinanders“ mitwirke. Die Täter hätten versucht, in das „verhasste Gebäude des Strafsenats“ einzudringen. Neben dem Angriff auf das BGH-Gebäude bekannten sie sich auch zum Angriff auf ein Gebäude der Studentenverbindung* „Corps Lusatia“ und zur Errichtung von Barrikaden auf der Karl-Heine-Straße.
    100.000 EUR Sachschaden oder Kantholz in die Fresse – so geht Demokratie mit den Sozialisten.

    • eliza doolittle sagt:

      frau schwesig erklärt uns die linke weltsicht:

      „Manuela Schwesig, bis vor kurzem Familienministerin, hatte nach ihrer Amtsübernahme ein Programm gegen linken Extremismus gestrichen. Es sei „überflüssig“ und „wirkungslos“ gewesen, meinte sie bei der Vorstellung ihrer Reform, habe sogar „Gräben vertieft“. Überhaupt sei das Problem Linksextremismus „aufgebauscht“, erklärte die Ministerin.“

      Tichys Einblick
      09.07.2017

      also: das ist noch gar nichts !

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