Donnerstag, 19. September 2019

AfD-Chef Jörg Meuthen in Jockgrim: „EU muss reformiert werden“

28. April 2019 | 30 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Politik regional, Regional

Wahlkampfveranstaltung in Jockgrim: V. li.: Jörg Meuthen, Heiko Wildberg, Matthias Joa, Uwe Junge.
Fotos: Pfalz-Express/Licht

Jockgrim – Wenn AfD-Politiker sich ankündigen, ist Gegenprotest meist nicht weit. So auch am Samstagabend in Jockgrim, wo sich etwa 40 Aktivisten gegenüber des Bürgerhauses versammelt hatten.

Erwartet wurde ein AfD-“Hochkaräter“, der Bundesvorsitzende und Europa-Abgeordnete (EFDD) Prof. Jörg Meuthen. Der AfD-Landesvorsitzende Uwe Junge, der südpfälzische AfD-Bundestagsabgeordnete Dr. Heiko Wildberg und der Landtagsabgeordnete für den Kreis Germersheim, Matthias Joa, komplettierten das Quartett.

Die Sicherheitsvorkehrungen waren unauffällig, aber hoch, die Polizeien von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beiderseits zuständig. Meuthen und Junge betraten das Gebäude von mehreren Personenschützern begleitet durch einen Seiteneingang. Im Innern angelangt, warfen sie durch ein kleines Fenster einen Blick auf die Demonstranten. Meuthen interessierte sich für die Kandeler „Omas gegen Rechts“, von denen er schon gehört hatte.

Joa: „Mehr hochqualifizierte Migranten“

Im Saal warteten fast 400 Personen und begrüßten die AfD-Politiker mit donnerndem Applaus. Den Anfang in der „AfD-Hochburg des Westens“ (Joa) machte Matthias Joa, der erneut den Ablauf des Demokratiefests in Wörth im Januar kritisierte. Joas Rede in Wörth wurde damals durchgehend von Pfeif- und Trillerkonzerten begleitet. Den Veranstaltungsort habe er nur mit Polizeischutz erreichen können, sagte er.

Seinen Vortragsfokus in Jockgrim legte er auf auf das Thema „unqualifizierte Migration“ und der seiner Meinung nach damit verbundenen finanziellen und demografischen Probleme auf lange Sicht. Hochqualifizierte Fachkräfte würden wegen schlechter Bezahlung und Förderung ins Ausland abwandern, während un- oder minderqualifizierte Migranten einwanderten.

Man brauche aber dringend hochqualifizierte Einwanderer, ebenso leistungsfähige Schulen und „keine Stuhlkreise“. Deutschland verliere zudem komplett den Anschluss an die Zukunftstechnologien.

Wildberg: „Enteignung schafft keine Wohnungen“

Heiko Wildberg („bei dem vollen Saal können sich die anderen Parteien gleich zehn Scheiben abschneiden“) widmete sich der Alterssicherung, der Wohnungspolitik, der inneren Sicherheit und dem Klimawandel. Letzterer sei unzweifelhaft da, aber er sei nicht menschengemacht, meint Wildberg. Wer das nicht so sehe, werde sehr schnell als „Klimarassist“ angesehen. Diesbezüglich sei er gelassen – auch was die Bezeichnung „Rechtspopulist“ angehe. „Ich bin sogar promovierter Rechtspopulist“, feixte Wildberg unter dem Gelächter des Publikums.

Enteignungen von Wohnungskonzernen lehnt er strikt ab, plädiert dafür für Wohnungsneubau: „Durch Enteignung schaffe ich keinen einzigen Quadratmeter neuen Wohnraum.“

Die Polizei müsse gestärkt („Sicher leben dürfen ist eine der Kernaufgaben unserer Partei“) und die Bundeswehr besser ausgerüstet werden, sagte Wildberg. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) „schlendert von Skandal zu Skandal“ und erfahre keinerlei Konsequenzen.

Junge: „Deutschland noch zu retten?“

Bei Uwe Junge wurde es richtig dramatisch. „Ist Deutschland noch zu retten?“ hatte er sich als Titel für seine Rede ausgesucht. Eine verbale Salve nach der anderen feuerte der Oberstleutnant a.D. in Richtung der anderen Parteien. Die „Eliten“ hätten den Respekt vor der Volksmeinung verloren, sicherten sich ihre Pfründe mit hohen Posten („vom Kreissaal über den Hörsaal in den Plenarsaal“).

Es sei an der Zeit, dass man die „vaterlandslosen und pflichtvergessenen Typen“ durch demokratische Wahlen aus dem Amt jage. Es müssten „gute patriotische Demokraten sein, die in den Parlamenten dienen und nicht nur verweilen.“

Die AfD bekenne sich zu einer reformierten EU, ebenso zu einer Einbindung in eine reformierte Nato, aber klar sei auch: Ohne Einbindung Russlands könne es keinen dauerhaften Frieden geben.

Junge sprach zudem von einem Sicherheitsproblem im Land. Deutschland sei nicht so sicher, „wie es uns die Verantwortlichen weis machen wollen“, sagte er und nannte dazu einige Zahlen. Die Polizei schiebe im Übrigen 1,4 Millionen Überstunden vor sich her. Man habe einen Kontrollverlust im Land, weil „rot-grüne Ideologen ein Problem mit staatlicher Autorität haben.“ „Rot-Grün“ bezeichnete er als „handfeste Beobachtungsfälle“. Den Kampf gegen den linken und den rechten Extremismus werde man „auf allen Ebenen fördern“.

Junge sprach außerdem ebenso wie Joa von einem „doppelten Migrationsproblem“ (Abwanderung Fachkräfte, Zuwanderung ungelernter Kräfte). Auch eine „schleichende Islamisierung Europas“ müsse verhindert werden.

Meuthen: „Opa gegen Links“

AfD-Chef Jörg Meuthen bewies durchaus Entertainment-Qualitäten, spickte seine fast einstündige Rede zur EU immer wieder mit Witzen, ironischen Anspielungen und Wortspielen.

Meuthen ist der letzte verbliebe von insgesamt ursprünglich sieben AfD-Abgeordneten im Europaparlament und hofft nun auf einen großen Wahlerfolg seiner Partei bei der Europawahl am 26. Mai.

Der Einstieg: „Der Opa gegen Links“ erzählt jetzt mal den Omas gegen Rechts da draußen ein bisschen was“. Im Gegensatz zu den von politischen Gegnern behaupteten Gerüchten sei die AfD nämlich keineswegs ein „Dexit-Partei“. Meuthen nannte exemplarisch Manfred Weber, den Spitzenkandidaten der EVP. Offenbar litten viele Parteien an „Leseschwäche“: „Ein Blick in unser Parteiprogramm reicht.“

Die AfD stehe sehr wohl zur Europäischen Union, so Meuthen. Man strebe jedoch eine Reformation an „Haupt und Gliedern“ an. Erst wenn das überhaupt nicht möglich sei, sehe man einen „Dexit“ als letzte aller Möglichkeiten an. Damit müsse man drohen, „wenn man so einen Laden reformieren will.“

Von „Hofschranzen und einer permanent umerziehenden EU-Kommission“ war die Rede. Meuthen schoss sich ein wenig auf Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, Manfred Weber (der Kommissionspräsident werden möchte) und Junckers Stellvertreter Frans Timmermans (PvdA/SPE, Erster Vizepräsident in der Kommission Juncker) ein. Juncker sei meist „unpässlich“, Weber verrate die deutschen Energieinteressen, indem er im Fall seines Wahlsiegs das Nord Stream II Projekt beenden wolle und Timmermans sei eh ein verbohrter Ideologe, so Meuthen sinngemäß.

In der „Brüsseler Blase“ passierten die unglaublichsten Dinge wie beispielsweise die Eingabe einer Grünen-Abgeordneten, nach der Frauen bei der Klimagerechtigkeit benachteiligt seien und die Gendergleichheit darunter leide. Die Abgeordnete habe die Zustimmung der anderen Parteienvertreter erhalten, was er, Meuthen, zuerst nicht habe glauben können. „Das war wie bei der ´Versteckten Kamera`“.

Verordnungswut kritisiert

In der Folge unterhielt er die Zuhörer mit Anekdoten über EU-Verordnungen wie die zehnseitige „Pizza Napolitana-Verordnung“, die binnenmarktkonforme Schnullerketten-Verordnung oder die „Verordnung zu elektrischen Leitfähigkeit des Honigs“ („Ich lerne ständig etwas dazu“).

Für außerordentliche Heiterkeit sorgte die europäische „Kondom-Verordnung“, nach der ein Kondom ein Fassungsvermögen von fünf Litern Flüssigkeit haben muss („Das scheint mir etwas überdimensioniert“). „Hperbürokratismus“ sei das, so Meuthen, der mehr schade als nutze, weil wirklich wichtige Dinge auf der Strecke blieben. Weiter kritisierte er die neue Datenschutzgrundverordnung („macht im Alltag wahnsinnig“) und den Uploadfilter-Beschluss.

„Arbeitsmarkt nicht europäisch regeln“

Verordnungen zum Arbeitsmarkt sieht der Ökonom Meuthen in der Zuständigkeit der entsprechenden Mitgliedsländer besser aufgehoben. Die Gründe für Arbeitslosigkeit seien im Osten Deutschlands andere als beispielsweise in Südspanien und müssten mit jeweils eigenen passenden Mitteln bekämpft werden.

„Keine europäische Armee“

Einer europäischen Armee erteilte Meuthen eine Absage. Im Schluss bedeute eine gemeinsame Armee, dass sich Deutschland an deren Einsätzen beteiligen müsse, ohne gleichberechtigt zu sein. „Herr Macron teilt sicher nicht die Schlüssel zu seinen Atomraketen mit uns.“ Wenn man bedenke, „welches Chaos die Franzosen in Libyen angerichtet haben“, könne Deutschland froh sein, nicht mitgemacht zu haben.

Der AfD wird oft vorgeworfen, Ängste zu schüren. Meuthen drehte den Spieß um und warf den Grünen ihrerseits vor, eben das zu tun, nämlich eine „Klimaangst“ zu hypen. Die Grünen lebten praktisch davon, anderen Angst zu machen, so Meuthen. Greta Thunberg (16-jährige schwedische Klimaaktivisten) werde dermaßen instrumentalisiert, dass es schon fast Kindesmissbrauch sei.

Am Ende bekräftigte Meuthen seine Absicht, eine Allianz mit den rechten Parteien anderer europäischer Länder weiter zu schmieden. Viele hätten sich bereits angeschlossen, man sei nicht allein.

Zum Schluss der Veranstaltung beantworteten die vier Politiker noch Fragen aus dem Publikum. Von den Kandidaten für die ebenfalls am 26. Mai stattfindenden Kommunalwahlen wurde ein Gruppenfoto auf der Bühne geschossen. (cli)

Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag dient allein der Information. Unsere Artikel beschreiben Ereignisse in ihrem Ablauf und geben nicht die Meinung der Redaktion wider.

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30 Kommentare auf "AfD-Chef Jörg Meuthen in Jockgrim: „EU muss reformiert werden“"

  1. PE sagt:

    Wie geht die AfD denn bitteschön mit der Deutschlandflagge um? Die ist total verkrüppelt. Hat das der Ex- Offizier so abgenommen?

    • fredvumjupiter sagt:

      Wegen der Flagge:
      Die Antifa scheint hier den Fotos nach zu Urteilen besser aufgestellt.
      Entweder kriegen die mehr Geld, besseres Material oder beides?

  2. Familienvater sagt:

    Sehr geehrte PEX-Redaktion,
    aus welchem Grund halten Sie es für notwendig am Schluss Ihres Artikels die fett gedruckte Anmerkung über Ihre unabhängige Berichtserstattung abzugeben?
    Der PEX hält sich m.A.n. selbstverständlich an das Motto vom großen Joachim Friedrich im Gegensatz zu den Claas Relotius-Presseorganen, wie die Rheinpfalz, Zeit, SZ, Spiegel u. a., die betreutes Denken mit ihren Meinungsartikeln predigen.
    Also machen Sie weiter so und lassen Sie sich von niemandem verbiegen!

  3. Steuerzahler sagt:

    Ein Satz der in der Rheinpfalz nicht möglich wäre und den PEX einerseits auszeichnet: „Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag dient allein der Information. Unsere Artikel beschreiben Ereignisse in ihrem Ablauf und geben nicht die Meinung der Redaktion wider.“ Andererseits gibt es offensichtlich jedoch Leser, für die sie das, liebe PEX-Redaktion, extra erwähnen müssen weil sie über die AfD bereichten. Bei Berichten über andere Parteien habe ich diesen Satz noch nicht gelesen. Ich wünsche mir die Zeit, zu der es Redaktionen wieder möglich ist, bei Repressionen Ross und Reiter zu nennen. Momentan haben wir diese Zeit offensichtlich nicht. Es gibt anscheinend noch viele von den „aufrechten“ Demokraten die auch vor Einschüchterung nicht zurückschrecken.

  4. Klaus sagt:

    Sehr guter Artikel!
    im Gegensatz zur heutigen Rheinpfalz die unter ihre heutigen Artikel deutlich schreiben müsste „gibt die Meinung der Redaktion wieder“.
    PEX schafft eine objektive Berichterstattung bei der sich der Leser selbst eine Meinung bilden kann/soll.

  5. Tatsachen sagt:

    Herr Joa konnte das Demokratie Fest in Wörth selbstverständlich ohne Polizeischutz besuchen und sich dort problemlos aufhalten .. bin Augenzeuge. Den Dialog mit den anwesenden Bürgern und Gruppen mied er allerdings geflissentlich.
    Wie immer, eine 1 für die perfekte Opferrolle und eine 6 für realitätsnahe und ehrliche Aussagen.

    • Helmut Hebeisen sagt:

      Wenn sie etwas können, dann Mimimi. Ansonsten 13%

    • qanon sagt:

      Bei YT kann man einige Videos zu diesem Demokratiefest finden. Tatsache ist, dass den Links… um CDU,CSU,FDP,GRÜNINNEN und SED Nachfolgepartie DIE LINKEN es nicht an Demokratie gelegen war, wenn man zulässt, dass ein Redner so derart auf primitivste Weise angegangen wird. Bin Ohrenzeuge.

    • Ben sagt:

      Achso. Deshalb hat er auch Personenschutz durch Beamte der Bereitschaftspolizei gebraucht, die auch einmal eingreifen mussten, als ein „Gegendemonstrant“ auf Herrn Joa zugerannt ist. Deshalb hat es auch Polizei am Rande der Bühne gebraucht, um die linke Meute im Zaum zu halten. Ich war nämlich auch Augenzeuge. Ich wünsche Ihnen eine vergleichbare Situation; mal sehen, wie großspurig Sie dann noch sind. 😉

  6. Helga sagt:

    Nun, ich hatte die Hoffnung, außer dem üblichen populistischem Gerede, so etwas wie ein Wahlprogramm zu finden. Mehr oder weniger vergeblich habe ich deshalb heute die Rheinpfalz und den Pfalzexpress gelesen. Aber dann bin ich in dem Artikel der Rheinpfalz über die total zerstrittene Germersheimer AfD doch noch fündig geworden. Mitten in diesem Bericht kann man ein buntes Wahlplakat entdecken, auf dem die AfD verkündet „Wir machen die neuen Deutschen selbst“. Wenn das mal keine Aussage ist!
    Bumsen statt hetzen! Toll! Aber, wer von den AfD’lern soll das machen? 93% der Parteimitglieder sind Männer. Die meisten davon unzufriedene alte Männer. Mal im Ernst, wer will mit denen neue Deutsche zeugen? Das 12%-Volk wird wohl aussterben.

    • qanon sagt:

      Der Herr Meuthen ging in seinder Rede direkt auf sie ein Helga.

      Der Einstieg: „Der Opa gegen Links“ erzählt jetzt mal den Omas gegen Rechts da draußen ein bisschen was“.

      D.h. wären sie dort gewesen oder hätten sie den Bericht gelesen hätten sie Teile des Wahlprogramms wiedergefunden.

    • Diego sagt:

      Sehr geehrte Helga,
      wenn Sie den Artikel eingehend gelesen hätten, wäre Ihnen sicher aufgefallen, dass darin einige Pöäne und Meinungen der AFD zur EU erwähnt werden.
      Wenn Sie es tatsächlich interessiert, finden Sie auch ein detailliertes Wahlprogramm auf deren Homepage.
      Des weitern ist es, wie bereits von anderen Kommentatoren schon erwähnt, lächerlich zu erwarten, dass der Rheinpfalz eine neutrale Berichterstattung zu erwähnen ist.

    • Steuerzahler sagt:

      @Helga. Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, möchte ich Sie darauf hinweisen daß Denkhilfen wie Die Rheinpfalz für aufgeschlossene Bürger keine adäquate Informationsquellen darstellen, rangiert sie doch in ihrer Glaubwürdigkeit noch weit hinter Bild. Um sich, ob Ihrer offensichtlichen Neugier, einen Eindruck von der Veranstaltung zu verschaffen wäre es sicher zielführend gewesen die für Jedermann offene Veranstaltung am Samstag zu besuchen. Dann wäre es jetzt auch Ihnen möglich Gerüchten über die Zerstrittenheit des KV Germersheim entgegen zu treten. Abschließend darf ich auf die Möglichkeit verweisen das Wahlprogramm der AfD via Internet zu studieren, ganz so wie es andere, aufgeschlossene, umsichtige und vor allem selbst denkende Menschen tun.

    • eliza doolittle sagt:

      liebe helga,

      wurde ihre entschuldigung von herrn s. eigentlich angenommen ? nach behauptungen zurückrudern zu müssen ist nicht angenehm, kann aber passieren. von daher gesehen nehme ich ihre obigen ausführungen nicht allzu ernst.

      was wahlprogramme betrifft rate ich ihnen noch einmal: lesen sie das der grünen und schreiben uns dann, weshalb deutsche* diese partei wählen sollten, wenn sie nicht zum selbsthass neigen.
      zum „bumsen“: auftritte mit der antifa führen offensichtlich dazu, dass man auch deren jargon übernimmt und nicht einmal öffentlich die gossensprache scheut. es hat mich bei ihnen – sonst in gepflegtem deutsch schreibend – wirklich sehr irritiert.

      *nach „käsmann-definition“, großzügig ausgelegt, wenn es zu unserem kulturkreis passt.

    • karlheinz sagt:

      Immer wieder fällt Helga auf. mit ihren gehypten Leserbriefen oder diesen Kommentaren hier. „Wir machen unsere neuen Deutschen selbst.“ wäre als lockerer Spruch von der PARTEI für Helga sicher grandios. Hier aber gegen angeblich nur anwesende unattraktive alte Männer zu hetzen ist falsch und schändlich gleichermaßen.

      Bei den Bildern aus der Halle sieht man eine Altersverteilung, wie man sie auch von anderen Parteiveranstaltungen kennt.

      Es ist erfreulich, dass die AfD nicht überall in der Südpfalz antritt.

      Die AfD ist weder besonders stark noch besonders clever oder witzig, wird aber viel zu sehr thematisiert von den anderen. In Kandel gibt es Menschen, die wählen AfD, um damit WsK, KgR, Tielebörger und Helga zu ärgern.

    • Wolfgang Slowik sagt:

      Dass sie entweder (…)sind ein Wahlprogramm zu lesen, wenn sie überhaupt je eins in der Hand hatten,oder ganz einfach hier den sehr objektiven Bericht der PEX auch nicht lesen können, zeugt nicht nur von reinem Hass und Hetze, sondern auch von Häme über den aktuellen Artikel in der (…) RP, bezügl. Germersheim.

    • qanon sagt:

      Naja die jungen Wilden aus Fernistan werden ihre Rente weder bezahlen, noch die Steuern und Abgaben für zB eine Polizei, eine Müllabfuhr oder eine ehrenwürdige Pflege. Ein Rheinpfalz-Abo brauchen die auch nicht. Aus diesem Grund frage ich mich was ihr Kommentar hier eigentlich soll Helga? Was ist die Aussage in ihrem Beitrag?
      Das sie Rheinpfalz lesen?
      Das sie Rheinpfalz lesen und glauben schenken?
      Das die AfD laut Rheinpfalz kein Wahlprogramm hat?
      Das die AfD ihrer Meinung nach kein Wahlprogramm hat?
      (…)
      Was ist die Aussage in ihrem Beitrag?

      „Bumsen statt hetzen! Toll! …Das 12%-Volk wird wohl aussterben.“

    • Beric sagt:

      Hallo Helga.

      Als führende „Oma gegen Rechts“ sollten Sie eigentlich wissen, daß man das Wahlprogramm einer Partei in ihrem Wahlprogramm und nicht in der Rheinpfalz oder dem PEX findet. Das AfD-Wahlprogramm gibt es im Internet, als PDF oder in Papierform. Da können Sie dann nachlesen; allerdings bezweifle ich, daß Sie das überhaupt jemals getan haben – ganz nach dem Motto von Frau Merkel, die ja bekanntlich Bücher für „nicht hilfreich“ erachtet, die sie nie gelesen hat.

      Freuen Sie sich nicht zu früh; die Nummer einiger unzufriedener und auch in der hiesigen AfD umstrittenen Querulanten, die meinen, Falschbehauptungen in der Öffentlichkeit zu streuen, mag dem Gegner kurzzeitig nutzen. Den Aufstieg der AfD wird dies allerdings nicht verhindern.

    • eliza doolittle sagt:

      @ helga

      “ …. Die meisten davon unzufriedene alte Männer. Mal im Ernst, wer will mit denen neue Deutsche zeugen? …“

      ich musste über diese bestechende typisch grüne logik lange nachdenken:
      was die alten afd-männer betrifft, sind diese meines wissens (wiki) fast alle ihrer „zeugungspflicht“ längst nachgekommen, viele sogar mehrfach.

      btw
      was ist eigentlich aus den jungen männern geworden, die maßgeblich daran beteiligt waren, dass die reifen mützenträgerinnen sich heute oma nennen können ? forever young und stets mit allem zufrieden ?

      ——–
      mit musik geht alles besser !
      youtube, 2,5 min. – OMAS GEGEN RECHTS – Omas, Omas, uns braucht das ganze Land
      Monika Salzer 19.12.2017

    • qanon sagt:

      @Helga
      „Mit Metallgeschossen schiessen/werfen statt bumsen?“

      Germersheim: AfD-Wahlkämpfer an Infostand mit Metallgeschossen angegriffen
      PEX 30.04.2019

  7. AntiAntifa sagt:

    Sehr guter Artikel!
    So geht Journalismus.
    Vorbildlich.

    Im Gegensatz die Rheinpfalz,
    dort herrscht betreutes Denken vor.

  8. Tobi sagt:

    der heiko kann sicher auch ein ein wissenschaftliche Arbeiten zu seiner nicht menschengemachten Klima Theorie.

    • qanon sagt:

      18:08 Uhr und schon nicht mehr Herr über die Tastatur T-o-Bi?
      Was ist der Inhalt des Kommentars?
      Ist das die neue Folge der Iglo-Spinat-Werbung?
      Mit dem Extra-Blubb vom T-o-Bi?

      • Tobi sagt:

        Einfache Aussage. Wenn auch holprig gestellt und das qanon kann nur Beleidigungen liefern, zu einer Stichhaltige Aussage ist es nicht fähig.

        • qanon sagt:

          Für jedes Heiko in dem Artikel überweise ich Ihnen 5 Euro Hartz4 Extra.
          Der Kommentar ist nicht umständlich sondern hat nix mit dem Thema zu tun T-o-Bi.

          • Tobi sagt:

            Macht dann immerhin 15€. Vielleicht solltest du mal den Artikel lesen und verstehen und dann erst blubbern.

            Wahrscheinlich ist das aber zu viel Text und zudem keine einfache Sprache.

          • qanon sagt:

            Ach der Herr Wildberg ist der Heiko? Mit dem auch schon auf Säue hüten gewesen? Seit wann ist die Antifa und die AfD per Du?

  9. eliza doolittle sagt:

    youtube

    EU-Parlamentswahl: Volksparteien auf Crashkurs
    Privatinvestor Politik Spezial
    Am 30.04.2019 veröffentlicht

    • qanon sagt:

      Zu 70igsten der DDR bzw der BRiD wird die Merkel plus Gefolge Traumergebnisse am 26.05.2019 einfahren!
      Wetten dass eliza?

      • eliza doolittle sagt:

        ich bin geneigt, ihnen rechtzugeben, lieber qanon (traum- oder albtraum ?) –

        aber was soll das defätistische denken ? halten wir es mit gorbatschow (nicht zu verwechseln mit dem wodka gleichen namens, obwohl der hilfreich sein könnte): die hoffnung stirbt zuletzt.

        einen schönen ersten mai*
        wünscht ihnen eliza

        *bezahlter freier tag (der arbeit) von des österreichers gnaden

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