Samstag, 18. November 2017

Tourismustag: Anders denken – oder nicht nur Schilder führen zum Ziel

23. Oktober 2017 | 1 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Regional, Rhein-Pfalz-Kreis
V.li.: Thomas Eberhard, Dr. Detlev Janik, Heidi Wittmann, Hannes Treichl, Prof. Dr. Sascha Henninger, Dr. Fritz Brechtel, Silke Wiedrig, Frank Darstein. Foto: KV GER

V.li.: Thomas Eberhard, Dr. Detlev Janik, Heidi Wittmann, Hannes Treichl, Prof. Dr. Sascha Henninger, Dr. Fritz Brechtel, Silke Wiedrig, Frank Darstein.
Foto: KV GER

Kreis Germersheim/Rhein-Pfalz-Kreis – „Anders denken“ – unter diesem Motto stand der Tourismustag der beiden Landkreise Germersheim und Rhein-Pfalz-Kreis in Germersheim.

Hannes Treichl von „anders denken“ faszinierte und verblüffte die knapp 100 Zuhörer mit seiner ungewöhnlichen Reise in die Welt des kreativen Denkens.

Gespickt mit vielen Praxisbeispielen, Bildern und Anekdoten rief der Topspeaker und Autor dazu auf, das Bestehende zu hinterfragen, Fragen umzudrehen, das Wichtige vom Dringenden zu unterscheiden und auch Fehler zu riskieren.

„Das einzige, das zwischen dem steht, was wir sind und dem, was wir sein wollen, ist das, was wir tun“, sagt Hannes Treichl und machte in seinem Vortrag innovatives Denken zum Abenteuerurlaub.

Die „Pfalzcard“ als Krönung für den Urlaub in der Pfalz stand im Mittelpunkt des Vortrags von Bärbel Imo, Teamleiterin Tourismus bei Pfalz.Touristik e.V.. Die Karte bietet für die Gäste Freizeiterlebnisse in der ganzen Pfalz zum Nulltarif. Bärbel Imo nutzte die Gelegenheit und appellierte an die anwesenden Gastgeber und Freizeitanbieter, daran teilzunehmen.

Professor Dr. Sascha Henninger von der Universität Kaiserslautern stellte in seinem Vortrag „Erleben neu definiert – oder nicht nur Schilder führen zum Ziel“ dar, wie Erlebnis- und Lehrpfade unter Einbeziehung moderner Medien aufgewertet werden können. Anhand von Beispielen zeigte er, wie auch ohne Schilder per QR-Code oder APP Informationen bedarfsgerecht und zielgruppenoptimiert vermittelt werden können.

Prof. Dr. Michael Schreiber, Dekan des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes-Gutenberg-Universität, freute sich, dass der Tourismustag in seinem Haus statt fand. Vielen seiner Studenten sei der touristische Themenbereich nicht unbekannt.

Die beiden Landräte Dr. Fritz Brechtel und Clemens Körner betonten in ihren Grußworten die Bedeutung der Zusammenarbeit der beiden Landkreise und luden zum nächsten Tourismustag in den Rhein-Pfalz-Kreis ein.

Michael Braun, Kreisbeigeordneter Landkreis Germersheim, bedankte sich bei den beiden Sparkassen Germersheim-Kandel und Vorderpfalz, ohne deren Unterstützung die Ausrichtung des Tourismustags nicht möglich wäre.

Gewohnt charmant führte Dr. Detlev Janik, Geschäftsführer Pfalz.Touristik e.V., durch die Veranstaltung und rief die Anwesenden nochmals zur Beteiligung an der Pfalzcard auf. Beim abschließenden Stehempfang wurden bereits erste Ideen ausgetauscht. (red)

Foto: KV GER

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Ein Kommentar auf "Tourismustag: Anders denken – oder nicht nur Schilder führen zum Ziel"

  1. App-Nepp sagt:

    Ein gutes Schild hält 20 Jahre, bei einer App kann man schon froh sein, wenn sie nach 2 Jahren noch installiert werden kann.
    QR-Codes sind nichts anderes als maschinenlesbare Links, die könnten auch im Klartext kurz genug angegeben sein.
    Und selbst dann: Welche Links sind nach 5 Jahren noch aufrufbar? Welche Webseite wurde in der Zwischenzeit nicht schon auf ein anderes System umgestellt?
    Und was soll dann dort dargeboten werden?
    Welche „modernen“ Medien gibt es denn, die nicht nach sehr kurzer Zeit schon sehr altbacken, technisch antiquiert und unbeholfen wirken?
    Von der Netzabdeckung im Pfälzerwald mal ganz zu schweigen…
    Viel Geld und Energie für kurzlebigen App-Nepp, aber nichts von Bestand.

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