Mittwoch, 21. Oktober 2020

Zukünftiger Pirmasenser OB Markus Zwick: „Ich will unsere Stadt blühen und gedeihen sehen“

16. Februar 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Politik regional, Regional, Südwestpfalz und Westpfalz

Der zukünftige Pirmasenser OB Markus Zwick.
Foto: Allmann-Stübinger

Pirmasens. Der Christdemokrat Markus Zwick wird der neue Oberbürgermeister der Stadt Pirmasens. Ende Oktober 2018 gewann der bisherige Stadtbürgermeister die OB-Wahl gegen seinen Kontrahenten Sebastian Tilly von der SPD mit 51,21 Prozent zu 48,79 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag bei 39,15 Prozent. Er tritt nun die Nachfolge von Bernhard Matheis an, der wegen gesundheitlichen Gründen nicht mehr weiter agiert.

Am 29. April wird der Jurist Markus Zwick in das neue Amt eingeführt. Dieser Tag ist auch gleichzeitig die Verabschiedung des Vorgängers Bernhard Matheis, der dieses Amt lange Jahre, seit 2003, bekleidete. Die Veranstaltung findet in der Festhalle statt.

Im September 2017 übernahm Markus Zwick das Amt des Bürgermeisters und somit das Dezernat II in Pirmasens. Dieses Dezernat steht für viele Verwaltungsaufgaben, den sogenannten „Bürgerdiensten“. Im Besonderen die sozialen Dienste der Stadt, wie unter anderem die Jugend- und Familienpflege, Arbeitssuchende und bedürftige Menschen.

In einem Interview mit dem Pfalz-Express (PEX) erläutert der zukünftige OB Zwick seine Wünsche, Hoffnungen und sein starkes Engagement für die Bürger der Stadt.

PEX: Was werden die nächsten Themen sein, die sie als Oberbürgermeister angehen wollen?

Zwick: Weitere Stärkung und Ausbau des Wirtschaftsstandortes der Stadt. Ein wichtiges Thema Arbeitsplätze erhalten und deren Ausbau durch Ansiedlung verschiedener Firmen. Auch die Attraktivität bezüglich Wohnen und Leben in Pirmasens wird immer größer. Und natürlich auch die Infrastruktur zu fördern. Das gilt es zu nutzen.

PEX: Geben sie ihr Resort „Bürgerdienste“ ab?

Zwick: Nein. Ganz im Gegenteil, dies möchte ich beibehalten. Es liegt mir sehr am Herzen. Zum Beispiel die Langzeitarbeitslosigkeit gilt es in den Griff zu kriegen. Perspektive schaffen ist unser Motto. Zum Beispiel mit die Sauberkeit der Stadt oder bei der Unterstützung ältere Menschen durch die Hilfe Langzeitarbeitslose.

Pirmasens hat eine hohe Altersstruktur, da gilt es die älteren Menschen zu unterstützen, oder einfach gesagt: die Hilfe im Alltag gewährleisten. Ich gebe zu, dies ist eine neue Herangehensweise an die Themen Arbeitslosigkeit und Altersstruktur der Menschen hier, aber genau das macht es auch spannend.

PEX: Was für Themen liegen in der baldigen und späteren Zukunft der Stadt, die sie in die Wege leiten werden?

Zwick: Bis April wollen wir die neue moderne Jugendherberge, die mitten in der Stadt liegt, fertiggestellt haben. Dazu ein neues Jugendhaus. Denn die Jugend ist eines unserer wichtigsten Anliegen.
In Planung ist in der zentralen Innenstadt ein City-Schuh-Outlet zu schaffen, frühere Kaufhalle, um die Verbindung mit der Tradition des Schuhhandwerkes und Bummeln, Shopping und Treffpunkte für die Menschen hier zu schaffen.

PEX: Na, da gilt es einiges anzupacken?

Zwick lachend: Ja, da haben sie recht. Aber nur so geht es voran. Ich will unsere Stadt blühen und gedeihen sehen, dafür muss man halt was machen.

PEX: Wie ist Markus Zwick als Privatmensch?

Zwick: Ich bin heimatverbunden, da ich aus der Gegend auch komme. Nach meinem Studium in Saarbrücken zog es mich nach Pirmasens zurück. Und echt, hier fühl` ich mich wohl. Ich bin schon seit Jahren in der Stadtverwaltung tätig. Hatte schon mehrere Leitungsposten. Ganz bewusst hab ich mich für Pirmasens entschieden.

PEX: Sowas wie Herzblut für die Gegend?

Zwick: Ganz und gar. Meine Heimat eben.

PEX: Wie steht`s mit der Familie?

Zwick: Meine Frau Julia trägt da meine Entscheidung mit. Ich bin Vater von zwei Söhnen, Artur und Anton. Die sind vier und sechs Jahre alt. Zuhause ist zuhause. Ich tobe mit meinen Söhnen durch die Gegend, das ist das beste Mittel um abzuschalten.

PEX: Haben sie überhaupt noch Zeit für Hobbys?

Zwick: Gerne geh ich mit der Familie raus in den Wald. Wandern, Klettern ist einfach toll bei uns. Und ich koch am Wochenende. Ich liebe es zu grillen oder Wildspezialitäten zuzubereiten. Mein Vater ist Förster und geht auf die Jagd. Also da ist Fleisch angesagt. (Das Interview führte Vera Allmann-Stübinger)

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