Bad Dürkheim. Nach einer Bauzeit von knapp drei Jahren ist der Umbau der Anschlussstelle B 271/ K 7 südlich von Bad Dürkheim jetzt abgeschlossen. Verkehrsminister Dr. Volker Wissing hat die Strecke offiziell für den Verkehr freigegeben.
„Die Defizite des Unfallschwerpunktes sind beseitigt. Mit der Fertigstellung der Gesamtmaßnahme werden sich die Leistungsfähigkeit und vor allem die Verkehrssicherheit an diesem Knotenpunkt erheblich verbessern“, sagte Verkehrsminister Dr. Volker Wissing bei der offiziellen Verkehrsfreigabe.
Die hohen Verkehrsbelastungen, insbesondere in den berufsbedingten Spitzenstunden, führten durch die vielen Ab- und Einbieger an der Einmündung der K 7 in die B 271 häufig zu Konflikten zwischen den Verkehrsteilnehmern und auch zu schweren Unfällen, so dass sich der Knotenpunkt zu einem Unfallschwerpunkt entwickelte. „Die Umgestaltung dieser Anschlussstelle war aus Verkehrssicherheitsgründen somit dringend erforderlich“, betonte der Minister.
Hergestellt wurden zwei neue direkte Verbindungsrampen nördlich und südlich der bestehenden Brücke über die B 271. Die beiden Anschlussrampen haben eine Länge von 370 Metern und 440 Metern mit einer Fahrbahnbreite zwischen 3,25 Metern und 5,50 Metern.
Zur Überquerung der parallel zur B 271 verlaufenden Bahnstrecke Neustadt – Bad Dürkheim musste für die beiden Rampen jeweils ein neues Brückenbauwerk mit Stützwänden errichtet werden. Die bestehende Einmündung der K 7 in die B 271 wurde verkehrsgerecht umgebaut und erhielt 3,75 Meter breite Aus- und Einfädelungsstreifen.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 4,2 Millionen Euro, wobei der Bund als Straßenbaulastträger der B 271 rund 2,9 Millionen investiert. Der Landkreis Bad Dürkheim trägt als Straßenbaulastträger der K 7 rund 1,3 Millionen Euro.
Minister Wissing dankt den Bürgern sowie den Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld während der Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahme unter Federführung des Landesbetriebes Mobilität (LBM) Speyer.

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