Dienstag, 22. Januar 2019

Wissing: Rekordumsatz beim Bundesfernstraßenbau

4. Januar 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Bad Dürkheim, Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Ludwigshafen, Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Politik regional, Politik Rheinland-Pfalz, Regional, Rhein-Pfalz-Kreis, Rheinland-Pfalz, Südwestpfalz und Westpfalz

Symbolbild: dts Nachrichtenagentur

Rheinland-Pfalz hat so viele Bundesmittel verbaut wie noch nie. Der Landesbetrieb Mobilität setzte im Bundesfernstraßenbau rund 444,4 Millionen Euro um – das sind 40 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

„Mein Ziel war es, dass wir alle Kräfte mobilisieren, um die in 2018 erneut stark gestiegenen Bundesmittel für unser Land zu nutzen. Das ist uns gelungen“, sagte Verkehrsminister Dr. Volker Wissing (FDP).

Der Landesbetrieb Mobilität habe erneut seine hohe Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Die von ihm vorangetriebene Einstellung von Ingenieuren zeige Wirkung, so der Minister.

Von den verbauten 444,4 Millionen Euro flossen 112,3 Millionen Euro in Neubauprojekte. Dazu gehören der Ausbau der B 10, der Hochmoselübergang oder der Ausbau der A 6 bei Kaiserslautern und der A 61. In den Erhalt von Straßen wurden 297,3 Millionen Euro und in den Um- und Ausbau von Verkehrswegen wurden 30,1 Millionen Euro investiert. 4,7 Millionen Euro wurden für Radwege ausgegeben.

Der LBM hat damit im Vergleich zu 2015 (Ist 2015: 337,1Mio. Euro), also in drei Jahren, seinen Umsatz im Bundesfernstraßenbau um rund 107 Millionen Euro und damit um rund 32 Prozent gesteigert.

Information

Nach der Mittelbereitstellung des Bundes hätte das Land im Jahr 2018 bis zu 450 Millionen Euro ausgeben dürfen. Die Differenz zwischen diesem Maximalwert und den abgenommenen Mitteln liegt somit bei unter 1,5 Prozent.

Da die Ausgabenentwicklung wesentlich von der Witterung (Regen/ Wintereinbruch), den Kapazitäten der Bauwirtschaft und der Rechnungsstellung der Baufirmen abhängt, sind Abweichungen üblich, die bis zu 5 Prozent des Zielwerts betragen. Bei einem geplanten Bauvolumen von rund 450 Millionen Euro wäre dies eine Schwankungsbreite von bis zu rund 20 Millionen Euro.

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