Freitag, 05. Juni 2020

Weltklimakonferenz: Südpfälzer MdB Gebhart zieht positive Bilanz

18. November 2017 | 1 Kommentare | Kategorie: Politik regional
MdB Dr. Thomas Gebhart bei der Weltklimakonferenz. Foto: red

MdB Dr. Thomas Gebhart bei der Weltklimakonferenz.
Foto: red

Bonn/Südpfalz. Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete der Südpfalz, Dr. Thomas Gebhart (CDU), zog am letzten Tag der Weltklimakonferenz eine positive Bilanz: „Es geht nicht mehr um die Frage, ob die Staatengemeinschaft das Klima schützen will, sondern um das Wie.

Welche Regeln der Umsetzung sollen gelten? Wie sollen zum Beispiel die Fortschritte der Staaten bei ihren Anstrengungen gegen die Erderwärmung gemessen werden?
Sehr viele Länder dieser Welt haben den Klimaschutz zu einer zentralen Aufgabe gemacht. Man merkt, der Wille ist da.

Positiv ist auch, dass Trump mit seinem unverantwortlichen Austritt aus dem Klimaabkommen keine Nachahmer gefunden hat. Mehrere US-Bundesstaaten und zahlreiche Städte der USA haben sich zusammengeschlossen und wollen auch ohne die Unterstützung des US-Präsidenten beim Klimaschutz voran gehen.

Was es jetzt vor allem braucht, sind technologische Innovationen, um Klimaschutz und eine gute wirtschaftliche Entwicklung in Einklang zu bringen. Ein zentrales Thema ist die bessere Speicherung von Strom – das ist ein wesentlicher Schlüssel zur Lösung.

Die Konferenz in Bonn war vor allem ein großer Austausch über Entwicklungen und Projekte in der ganzen Welt. Nur ein Bespiel: Im Gespräch mit Abgeordneten der Elfenbeinküste ging es intensiv um die Frage, wie die Wälder dort geschützt werden können.“

Hintergrund:
Thomas Gebhart (CDU) war auch in diesem Jahr Mitglied der deutschen Delegation bei der Weltklimakonferenz.

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Ein Kommentar auf "Weltklimakonferenz: Südpfälzer MdB Gebhart zieht positive Bilanz"

  1. Johannes Zwerrfel sagt:

    Es ist sehr schwer, bei COP23 irgend­welche guten Nach­richten zu finden

    Zwei Jahre nach Paris setzen die Umwelt-Bürokraten ihr Affentheater fort.

    Es ist sehr schwierig, von der diesjährigen Klimakonferenz der UN in Bonn gute Nachrichten zu hören. Diplomaten aus fast 200 Ländern haben sich versammelt, um den Fortschritt zu begutachten seit den „historischen“ Pariser Klima-Bemühungen vor zwei Jahren. Aber wenn man sich an die von Champagner befeuerte Selbst-Beweihräucherung von Paris erinnert, wird der dem Abkommen zugrunde liegende Betrug offensichtlich.

    Hinsichtlich dieses Rahmenwerkes haben die Länder nur sehr wenig versprochen.

    Nichts davon sollte jemanden überraschen angesichts dessen, was das Paris-Abkommen tatsächlich enthält im Gegensatz zu dem, was man es verkündet hat. „Dieses Abkommen ist ambitioniert, wobei sich jedes Land seine eigenen spezifischen Ziele setzt und diese zu erreichen versucht“, sagte Präsident Obama im Jahre 2015. Das war damals. Jetzt, so erklärt die New York Times, „bleiben viele der in Paris abgegebenen Versprechungen ziemlich undurchsichtig, und die meisten Nationen haben sich nur sehr verschwommen ausgedrückt, welche spezifische Politik zum Erreichen dieser Ziele sie verfolgen wollen. Es gibt kein offizielles Verfahren, diesen Fortschritt zu quantifizieren“.

    Im Jahre 2015, als die Staatenlenker das Abkommen signierten, waren sie guter Hoffnung, dass der Impuls und das gute Gefühl von Paris die Lücken zwischen Rhetorik und Realität füllen würden. Obama zufolge „sendet das Abkommen ein mächtiges Signal, dass sich die Welt fest zu einer Low-Carbon-Zukunft verpflichtet“, welche helfen würde, „Investment und Innovation freizusetzen in einer Größenordnung, die wir noch nie erlebt haben“. Aber auch Investoren konnten in dem Abkommen lesen. Im Jahre 2016 sanken global die Investitionen in saubere Energie um 18 Prozent, das war das schlechteste Ergebnis jemals. In Entwicklungsländern betrug der Rückgang 27 Prozent. Und Investitionen aus der Ersten Welt in Ländern der Dritten Welt, welche entscheidend für globalen Fortschritt angesehen werden, sanken um 26 Prozent.

    Offensichtlich lautet der Plan, mit dem Stochern im Schlamm fortzufahren. Ein Ziel von Bonn ist es, das Regelwerk endgültig festzuklopfen, welchem die Länder freiwillig folgen (oder auch nicht) mit ihren freiwilligen Versprechungen. Ein weiteres Ziel ist es, „einen ,unterstützenden Dialog‘ in Gang zu bringen, und zwar planmäßig im nächsten Jahr 2018“, schreibt die Washington Post. „Der unterstützende Dialog wird eine vorläufige Zustandsbeschreibung sein … Man sollte also von den Bonner Verhandlungen erwarten, einen Konsens bzgl. der Struktur dieses ersten entscheidenden Schrittes zu erzielen“. Sollte der unterstützende Dialog im nächsten Jahr seine Ziele nicht erreichen – wie auch immer diese aussehen – ist eine „globale Bestandsaufnahme“ bereits für das Jahr 2020 angedacht.

    Aber noch ist nicht alles verloren: Syrien ist endlich mit im Boot. Der von Kriegen zerrüttete, gescheiterte Staat, die einzige Nation, die das Paris-Abkommen noch unterzeichnen muss, hat angekündigt, dies zu tun. „Mit der Entscheidung Syriens ist die kompromisslose Verpflichtung der Weltgemeinschaft, bzgl. Paris zu liefern, klarer denn je“, posaunte Paula Caballero vom World Resources Institute hinaus. „Die Isolierung der USA sollte für Trump ein Anlass sein, noch einmal nachzudenken“. ThinkProgress, eine mit dem Center for American Progress verbundene Website erklärte, dass „ein Land mitten im Bürgerkrieg bzgl. des Klimawandels besser dasteht als die USA“.

    Syrien hat gar nichts versprochen, aber Versprechungen spielen ohnehin keine Rolle. Bashar Al-Assad hat ganz offensichtlich keinerlei Interesse daran, dem Klimawandel entgegenzutreten oder den Kohlenstoff-Fußabdruck seines Landes zu reduzieren – außer seinen Bürgern die Energieversorgung zu erschweren oder die Bevölkerungszahlen zu dezimieren. Aber er unterschrieb; er spielt mit bei dem Spiel. Und es war eine gute Gelegenheit, Präsident Trump eins auszuwischen. Aber ist das nicht sowieso schon alles, um das es bei Maßnahmen gegen den Klimawandel geht?

    ………..
    https://www.city-journal.org/html/climate-song-and-dance-15556.html

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