
Hartnäckige Fälle werden beim Arzt behandelt.
Symbolbild: Pfalz-Express
Warzen sehen nicht nur unschön aus, sondern sind auch ziemlich unangenehm. Daher möchte man sie am besten so schnell wie möglich loswerden.
Wie man Warzen effektiv entfernen kann, erklärt dieser Artikel.
Warzen selber entfernen – geht das überhaupt?
Dass man Warzen beim Hautarzt entfernen lassen kann, dürfte jedem klar sein. Doch vielen ist es unangenehm, einen Arzt wegen einer Warze aufzusuchen und außerdem sind häufig die Wartezeiten auf einen Termin sehr lang. Kann man daher Warzen zuhause entfernen?
Tatsächlich gibt es Mittel und Wege, die Warzen den Kampf ansagen – ganz ohne einen Besuch beim Arzt. Selbst Hausmittel können die ein oder andere Warze entfernen.
Was wirkt gegen Warzen?
Es gibt spezielle Warzenentferner, die für die Anwendung zu Hause gedacht sind. Meist handelt es sich dabei um eine Lösung, die direkt auf die Warze aufgetupft wird. Wichtig ist, dass das Mittel regelmäßig verwendet wird. So lässt sich die Ausbreitung der Warze verhindern. Außerdem sollte man die gesunde Haut, welche nicht betroffen ist, mit Vaseline oder Zinksalbe geschützt werden.
Die Inhaltsstoffe solcher Produkte tragen dazu bei, dass die Warze sich Schicht für Schicht ablöst. Deshalb hängt die empfohlene Anwendungsdauer davon ab, wie groß oder dick die Warze ist. Meist handelt es sich um spezielle Säure, welche die Warze verschwinden lässt. Besonders gut sind Produkte, die natürliche Inhaltsstoffe enthalten und die Haut nicht reizen oder zu unangenehmen Nebenwirkungen führen (Quelle).
Wie entstehen Warzen?
Warzen sind in der Regel harmlose Wucherungen der Haut. Da sie von sogenannten Humane-Papillom-Viren verursacht werden, können sie auch übertragen werden. So ist meist nicht nur eine Hautstelle betroffen, sondern gleich mehrere.
Besonders häufig treten Warzen an Händen und Füßen auf, doch wie entstehen sie überhaupt? Wie bei allen Viren muss eine Schwachstelle in der Hautbarriere bestehen, damit sie eindringen können. Wer Hautverletzungen wie kleine Risse in der Haut hat, ist besonders gefährdet, sich das Virus einzufangen.
Ist man einmal mit dem Virus infiziert, zwingt es die umliegenden Hautzellen, weitere Viren zu produzieren. Die Zellen vermehren sich unkontrolliert und die typische Warzenform entsteht. Ein erhöhtes Risiko haben Menschen, die zu Allergien neigen sowie jeder mit Durchblutungsstörungen an Fingern und Zehen. Auch bereits bestehende Hauterkrankungen wie Neurodermitis können die Bildung von Warzen begünstigen. Auch Stress und vermehrtes Schwitzen sind häufige Ursachen dafür, dass sich jemand mit dem Humane-Papillom-Virus infiziert.
Hausmittel gegen Warzen
Wer keinen Warzenentferner zur Hand hat, kann sich auch mit Hausmitteln an die betroffene Hautstelle wagen. Dabei sollte man jedoch immer berücksichtigen, dass Hausmittel selten an die Wirksamkeit von speziellen Arzneien herankommen. Für eine schnelle und schonende Behandlung eignen sie sich jedoch allemal.
Ein beliebtes Hausmittel, das sehr vielfältig eingesetzt wird, ist Apfelessig. Er gilt als wahrer Allrounder und kann auch dabei helfen, unliebsame Warzen verschwinden zu lassen. Hierfür gibt man einfach etwas naturbelassenen Apfelessig auf ein Wattepad und befestigt diese mit einem Pflaster auf der Warze. Lässt man den Essig über Nacht auf diese Weise einwirken, wird die Warze mit der Zeit braun und verschwindet.
Auch Zwiebeln werden gerne als Hausmittel für vielfältige Zwecke eingesetzt. Sie lässt sich genauso wie Apfelessig verwenden. Am besten wirkt sie jedoch, wenn man sie für 24 Stunden in Essig einlegt. Um die Warze aufzuweichen und den Juckreiz der Haut zu lindern, eignet sich eine Bananenschale. Hierfür sollte man die Schale einer Bio-Banane verwenden und ein Stück auf die Warze kleben. Durch diese Behandlung kann die Warze in der Folge leichter entfernt werden.
Man kann eine Warze auch durch gezieltes Austrocknen entfernen. Hierfür eignet sich Kreide. Herkömmliche Schulkreide, die es in jedem Geschäft für Schul- und Bastelbedarf gibt, hilft gegen Warzen. Um sie verwenden zu können, wird sie fein gemahlen und möglichst häufig auf die Warze aufgetragen.
Nach und nach trocknet diese aus und fällt in der Folge ab. Teebaumöl ist ein Hausmittel, das bei vielen Beschwerden zum Einsatz kommt. Es wirkt antibakteriell sowie antiviral und hilft dabei, die Ausbreitung der Warze zu hemmen. Außerdem wirkt sie gegen die Warze, sodass diese nach und nach verschwindet.
Warzen – ab wann zum Arzt?
Warzen können von allein verschwinden. Am besten ist es allerdings, wenn man mit Hausmitteln und Warzenentfernern nachzuhelfen versucht. Doch was, wenn man die Warze einfach nicht loswird?
Grundsätzlich gilt, bei Hausmitteln viel Geduld mitzubringen. Hat man allerdings bereits seit Langem mit einer Warze zu kämpfen und lässt sie sich mit keinem Mittel entfernen, ist der Gang zum Hautarzt zu empfehlen.
Dieser kann die Warze mit effektiven Methoden wie dem Vereisen töten. In einigen Fällen ist auch das operative Entfernen der Warze notwendig. Allerdings handelt es sich um ein rein ästhetisches Problem, da Warzen vollkommen unbedenklich sind.
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