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Das Mieten einer Heizung steht schon seit einiger Zeit als Alternative zum Kauf zur Verfügung. Da die Neuanschaffung einer Heizung immer mit hohen finanziellen Kosten verbunden ist, kann sich eine gemietete Anlage durchaus lohnen, nicht nur wenn das nötige Kleingeld für eine neue Heizanlage momentan fehlt. Doch wie genau funktioniert die Heizung zur Miete und worauf sollte dabei geachtet werden?
Zur neuen Heizung per Contracting
Im Verleih von Heizungsanlagen wird vom sogenannten Contracting gesprochen, was prinzipiell nichts anderes als das Leasing bei einem Auto ist. Beim Contracting wird ebenfalls ein Vertrag zwischen dem Dienstleister für Heizungsbau und dem Kunden geschlossen, nur dass anstatt eines Autos eine komplette Heizanlage vermietet wird.
Bei den meisten Anbietern binden sich die Kunden für den Contractingzeitraum auch in Sachen Energielieferung. Sie haben demnach keinen Spielraum, um beispielsweise auf steigende Gaspreise mit einem Anbieterwechsel zu reagieren. Eine Alternative bieten Contractingmodelle, bei denen der Energielieferant selbst gewählt werden kann, wie zum Beispiel bei Thermondo: https://www.thermondo.de/leistungen/einzelleistungen/heizungscontracting/.

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Die Anlage wird vom Dienstleister geliefert und angeschlossen. Der Dienstleister garantiert zudem einen störungsfreien Betrieb der Anlagen und bietet meistens einen 24 Stunden-Service sowie die regelmäßige Wartung an. Die Kosten sind dafür im monatlichen Preis für die Anlage enthalten. Außerdem beantragt der Dienstleister die staatlichen Förderungen der KfW, die mit dem Preis verrechnet werden.
Worauf beim Mieten einer Heizung geachtet werden sollte
Da beim Mieten einer Heizung ein Vertrag abgeschlossen wird, sollte natürlich der Vertrag genauestens betrachtet werden. In den Vertragsunterlagen könne zum Beispiel Klauseln zur Anpassung der Heizkosten enthalten sein. Außerdem sollte die Demontage der alten Heizanlage geklärt sein.
Wird die Demontage nicht vom Dienstleister übernommen und bezahlt, kann eine hohe Rechnung drohen. Das Ende der Mietzeit stellt ebenfalls einen wichtigen Punkt dar, den es im Vertrag zu beachten gilt. Die Demontage samt Kosten und Verantwortung sowie die eventuelle Übernahme der Anlage durch den Vertragsnehmer sollte eindeutig im Vertrag niedergeschrieben sein.
Die Vor- und Nachteile von gemieteten Heizanlagen
Der größte Vorteil einer gemieteten Heizanlage ist der Service, der damit einhergeht. Einbau, Wartung und die eventuelle Demontage am Ende der Vertragslaufzeit wird vom Dienstleister übernommen. Zudem kommt häufig ein 24 Stunden am Tag erreichbarer Service und eine Versicherung der Anlage hinzu. Dazu kommt, dass der Vertragsnehmer eine Heizanlage auf dem neuesten Stand der Technik erhält, die allen ökologischen Standards entspricht und meist am Ende der Vertragslaufzeit zum Sachpreis übernommen werden kann.
Gemietete Heizanlagen sind auf lange Sicht etwas teurer als eine gekaufte Anlage. Allerdings beinhaltet das Paket zusätzlich zu Material- und Installationspreis auch noch einen All-inclusive Service, der eine umfassende Versicherung und eine regelmäßige Wartung abdeckt. Wird dies in die Berechnung mit einbezogen, kann die Mietoption am Ende preiswerter sein.

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