
v.re.: Stadtbürgermeister Günther Tielebörger, Gunnar Petersohn, Geschäftsführer der Stadtmobil Karlsruhe GmbH und Kundenbetreuerin Doris Löhn-Graumann. Fotos: Licht
Kandel – Kandel ist um ein weiteres Element im Verkehrsbereich reicher – nach der Erdgastankstelle und der Aufladestation für Elektrozweiräder gibt es nun ein CarSharing Mobil.
Am Bahnhof in Kandel parkt der Opel Corsa, der über die Karlsruher Firma Stadtmobil Karlsruhe GmbH & Co. KG zu mieten ist. In Landau gibt es sie bereits, dort stehen sieben Stadtmobile an den Stationen Weißquartierplatz, Langstraße, Am Großmarkt und in der Bodelschwinghstraße. Im Kreis Germersheim macht Kandel nun den Anfang.
Nach einer einmaligen Anmeldung bei der Stadtmobil Karlsruhe GmbH wird man Teilnehmer bei stadtmobil-CarSharing und bekommt eine stadtmobil-Karte. Anschließend kann man rund um die Uhr im Internet oder per Telefon ein Auto reservieren. Das Fahrzeug wird dann einfach mit der stadtmobil-Karte geöffnet. Am Ende der Fahrt bringt der Nutzer den PKW zur selben Station zurück.
Günstig fahren
„Wer weniger als 12.000 Kilometer im Jahr fährt, für den lohnt sich das stadtmobil-CarSharing“, sagt Geschäftsführer Gunnar Petersohn. „Man bezahlt nur für die Zeit, in der man das Auto nutzt und für die gefahrenen Kilometer. Fixkosten wie Kraftfahrzeugsteuer, Versicherung, Stellplatzmiete, TÜV/AU und Leasing kann man sich wirklich sparen.“
„Bereicherung für Einheimische und den Tourismus„
CarSharing bedeutet im Grunde: Ein Auto – mehrere Nutzer. Natürlich ist der Corsa auch alleine zu mieten. Für Stadtbürgermeister Günther Tielebörger eine Bereicherung: „Durch den Standort am Bahnhof profitieren die Kandeler, die Bürger aus den Nachbargemeinden, aber auch der Tourismus. Man kann gut mit der Bahn anreisen und für weiterführende Ausflüge dann den Corsa mieten.“ Das stadtmobil sei eine sehr gute Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr, so Tielebörger.
In Kandel gibt es sogar eine direkte Kundenbetreuerin: Doris Löhn-Graumann wohnt in der Bienwaldstadt. „Wer kein eigenes Auto hat, kann das stadtmobil zum Beispiel bei Großeinkäufen oder kleineren Transporten gut einsetzen“, empfiehlt Löhn-Graumann.
„Beitrag zum Klimaschutz“
Bislang gab es das CarSharing-Modell hauptsächlich in überfüllten Innenstädten. Nun will Gunnar Petersohn den Schritt in ländlichere Gebiete wagen: „Ein stadtmobil-Fahrzeug ersetzt bis zu zehn private Autos. Durch den Einsatz schadstoffarmer Technologien und einem reduzierten Kraftstoffverbrauch werden schädliche Emissionen deutlich reduziert. Ein wichtiger Beitrag für den Schutz unseres angeschlagenen Klimas.“
Die Stadtmobil-Autos sind Neuwagen und werden regelmäßig gewartet und gepflegt. Sie entsprechen den höchsten Sicherheitsstandards und aktuellen Emissionsgrenzwerten. Alle Fahrzeuge sind versichert: Haftpflicht-, Teil- und Vollkasko inkl. Schutzbrief, zudem ist in den meisten stadtmobil-Fahrzeugen ein Kindersitz vorhanden. (cli)

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