Freitag, 20. Mai 2022

Nr. 1 Geheimtipp gegen schwarze Mitesser auf der Nase

7. Dezember 2021 | Kategorie: Gesundheit, Mode & Schönheit, Ratgeber

Schwarze Mitesser im Gesicht: Nervig und unerwünscht.
Foto © Pexels/ Sam Lion

Jeder kennt sie, keiner mag sie – die fiesen schwarzen Punkte auf der Nase. Die kleinen schwarzen Mitesser zeigen sich bei fast jedem auf der Haut und sind ein lästiges Problem.

Schließlich steht niemand gern vor dem Spiegel und blickt auf eine schwarz gesprenkelte Nase, die weit entfernt vom gängigen Schönheitsideal einer porenlosen und glatten Haut ist. Schwarze Mitesser sind völlig normal, doch kaum jemand möchte sich damit zufrieden geben. Um die schwarzen Punkte auf der Haut loszuwerden, gibt es unzählige Tipps und Mittelchen. 

Was sind schwarze Mitesser?

Bei Mitessern handelt es sich um Hautunreinheiten, die aus medizinischer Sicht aus einer Mikroläsion bzw. einer sogenannten Mikrokomedo hervorgeht. Die Ursachen für die Entstehung eines Mitessers sind zum einen eine erhöhte Talgproduktion und zum anderen eine Hyperkeratose.

Eine verstärkte Talgproduktion ist in den meisten Fällen hormonell bedingt. Verantwortlich hierfür ist das männliche Geschlechtshormon Testosteron, welches an speziellen Talgdrüsen-Rezeptoren bindet und die Bildung von Talg stimuliert. Wir davon zu viel produziert, entstehen Talgpfropfen in den Poren. Besonders häufig von Mitessern betroffen ist das Gesicht – speziell die T-Zone Stirn, Nase und Kinn, sowie der Rücken. Hier sind besonders viele Poren vorhanden.

Das Problem taucht vor allem dann auf, wenn eine Hyperkeratose vorliegt. Das bedeutet, dass die hornbildenden Zellen auf der Haut übermäßig viele Hornzellen produzieren. Infolgedessen kommt es zu einer Verhornung der obersten Hautschicht und die Poren werden blockiert. Überschüssiger Talg kann nicht nach außen abfließen und staut sich an. Es entsteht ein Mitesser, der nach außen hin als weißer oder schwarzer Punkt sichtbar wird.

Was ist der Unterschied zwischen weißen und schwarzen Mitessern?

Mitesser können auf der Haut als weiße oder schwarze, winzige Erhebung erscheinen. Der Entstehungsprozess beider Arten ist jedoch identisch. Was also macht aus einem weißen Mitesser einen schwarzen Mitesser?

Die Antwort lautet Melanin. Melanin ist das Pigment, das der Haut ihre Bräune verleiht und in den Melanozyten hergestellt wird. Das Hautpigment ist in den Hautzellen enthalten und sobald es an der Hautoberfläche mit Sauerstoff in Verbindung kommt, oxidiert es. Die Oxidation führt dazu, dass der Mitesser dunkel wird – ähnlich wie bei einem aufgeschnittenen Apfel. 

Entgegen vieler Behauptungen haben schwarze Mitesser nichts mit mangelnder Hygiene oder Schmutz auf der Haut zu tun. Bei weißen Mitessern handelt es sich lediglich um geschlossene Mitesser und bei schwarzen Mitessern um offene.

Geheimtipp gegen schwarze Mitesser auf der Nase

Auf der Suche nach dem besten Mittel, um die fiesen schwarzen Punkte auf der Haut loszuwerden, stößt man im Netz auf unzählige Hausmittel und Beauty-Tools. Ein absoluter Geheimtipp gegen Mitesser ist ein natürliches Mittel: Harz.

Richtig gelesen, Baumharz soll die Geheimwaffe gegen große Poren sein. Dabei handelt es sich um ein besonderes Harz, nämlich Mastix-Harz. Vielen ist das aromatische Harz vielleicht aus griechischen Mitbringseln bekannt. Dort wird der Mastixstrauch kultiviert und das Harz in Getränken, Süßigkeiten und Kosmetikprodukten verarbeitet. Und auch im Kampf gegen schwarze Mitesser und andere Hautunreinheiten hat sich das Harz bewährt. Besonders effektiv soll ein kosmetisches Extrakt sein, das aus dem Harz hergestellt und in Pflegeprodukten wie der Aktiv Harzsalbe verwendet wird.

Der Harz-Wirkstoff kann schwarze Mitesser auf der Nase reduzieren, indem er die Talgproduktion reduziert. In Untersuchungen (in vitro) stellte man fest, dass das Extrakt hemmend auf das Enzym 5-alpha-Reduktase wirkt. Dieses Enzym ist u.a. an der Talgbildung beteiligt. Damit soll verstopften Poren vorgebeugt werden. Außerdem wirkt Mastix antibakteriell, was entzündliche Unreinheiten wie Pickel verhindern kann. Positiver Nebeneffekt: Wird das Harz täglich in Form einer Gesichtspflege verwendet, können mit der Zeit auch die Poren verfeinert werden. Das sorgt insgesamt für ein reineres und gepflegtes Hautbild.

Sollte man schwarze Mitesser auf der Nase ausdrücken?

Die meisten Menschen empfinden die schwarzen Mitesser im Gesicht als störend, daher ist der Drang groß, sie auszudrücken und sie somit loszuwerden. Das sollte man jedoch auf gar keinen Fall tun.

Wer mit seinen bloßen Fingern an den Mitessern herumdrückt, riskiert einen schmerzhaften Pickel. Bakterien und Schmutz können leicht in die geöffnete Pore gelangen und eine Entzündung auslösen. Aus einem kleinen schwarzen Mitesser kann sich so schnell eine eitrige Pustel entwickeln.

Abgesehen davon zerstört das Herumdrücken an empfindlichen Hautstellen wie der Nase das Bindegewebe. Durch die starken punktuellen Druck, der mit den Fingern oder schlimmer noch mit den Nägel ausgeübt wird, können Wunden entstehen. Daraus bilden sich Narben, die deutlich schwerer loszuwerden sind, als schwarze Mitesser.

Print Friendly, PDF & Email
Zur Startseite

Abonnieren Sie auch unseren Pfalz-Express-Kanal bei YouTube

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Kommentare sind geschlossen