
Symboldbild: dts Nachrichtenagentur
Brüssel – Das Vorhaben der EU-Kommission, Geldwäscheländer auf eine schwarze Liste zu setzen, droht unter anderem am Widerstand Deutschlands zu scheitern.
Der Rat der EU-Staaten hatte im März einen ersten Vorschlag abgelehnt, weil die 23 für die Liste vorgesehenen Staaten nicht rechtzeitig konsultiert worden seien, berichtet der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe.
Die EU-Kommission lenkt nun ein. Risikoländer sollen zuerst konsultiert werden und sich dann auf Korrekturmaßnahmen verpflichten, wie es in einem internen Schreiben heißt. Nur wenn sie Zusagen nicht einhalten, sollen sie auf der Liste landen. Von einer Frist zur Erfüllung der Versprechen ist jedoch keine Rede.
Der Vorschlag sei ein „guter Ausgangspunkt“, heißt es in einem Schreiben der deutschen EU-Vertretung in Brüssel nach Berlin. Es müsse eine „hinreichende Bewertungsqualität sichergestellt sein“, bevor man Länder auf die schwarze Liste setze.
Einige Länder, die in der ersten Version aufgetaucht waren, hatten auch bei der Bundesregierung interveniert. „Die Begründung, die betroffenen Länder wären nicht angehört worden, ist vorgeschoben“, sagte der Linken-Bundestagsabgeordnete Fabio De Masi dem Magazin. „Die Länder hatten genug Zeit aufzuräumen.“ (dts Nachrichtenagentur)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken



Washington – Wenige Tage vor Ende der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump setzt seine Regierung Kuba wieder auf die Liste der Staaten, ...
Berlin/Ankara – Die schwarze Liste der türkischen Regierung mit deutschen Unternehmen und Einzelpersonen unter Verdacht der Terrorunterstützung ist einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise ...
Brüssel – Die EU-Staaten haben im Handelsstreit mit den USA zur Vergeltung Strafzölle auf US-Importe beschlossen. Die von der EU-Kommission erarbeitete Liste ...
Brüssel – Die europäischen Atomkraftwerke sollen künftig alle sechs Jahre einem Stresstest unterzogen werden. Dies sieht ein noch interner Vorschlag der ...
Brüssel – Die Vergeltungszölle der Europäischen Union gegen die US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium sollen ab Juli in Kraft treten. Das teilte ...
Um die Belastungen der Abiturienten durch die Pandemie auszugleichen, erleichtern viele Länder die Prüfungen mit zahlreichen Sonderregeln. Der erlaubte Ausnahmekatalog der Kultusministerkonferenz ...
Athen/Brüssel – Die griechische Regierung hat griechischen Medienberichten zufolge am Donnerstagabend die Liste mit den geforderten Reformvorschlägen an Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem geschickt. ...
Rostock – Bei den Durchsuchungen bei zwei Terrorverdächtigen in Mecklenburg-Vorpommern in der vergangenen Woche haben die Ermittler Listen mit mehr als 5.000 ...
Berlin – In der Kabinettssitzung am Mittwoch will die Bundesregierung die Einstufung von Georgien, Marokko, Tunesien und Algerien zu sicheren Herkunftsstaaten beschließen. ...
Berlin – Strafverteidiger sollen es künftig schwerer haben, durch Befangenheitsanträge einen Prozess zu verzögern. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe. ...












