
Foto: dts Nachrichtenagentur
GER/SÜW – Der FDP Kreisverband Germersheim begrüßt die vom Ministerrat vorgeschlagene Reform der rheinland-pfälzischen Landtagswahlkreise. Diese erfülle den verfassungsrechtlichen Grundsatz nach gleichgroßen Wahlkreisen und trage zugleich der demografischen Entwicklung Rechnung.
„Dass die Südpfalz künftig mit einem Direktmandat mehr im Landtag vertreten sein wird, freut mich besonders. Es ist die politische Konsequenz auf die prosperierende Entwicklung der Südpfalz“, so der FDP Kreisvorsitzende Christian Völker.
Die Überschneidung der Landkreise Südliche Weinstraße und und Germersheim bei der Wahlkreiszuteilung sei allerdings auch ein Beleg für die politische und demografische Verwobenheit der Südpfalz, so Völker weiter, und somit ein weiterer Anlass, „auch die strukturelle Einheit unserer Region langfristig zu verwirklichen.“ Die FDP werde sich weiterhin für die Schaffung eines gemeinsamen Landkreises Südpfalz einsetzen.
„Die Freien Demokraten sind vor Ort gut aufgestellt und werden in beiden Wahlkreisen entsprechende Direktkandidaten stellen“, kündigte der FDP-Fraktionsvorsitzende im Germersheimer Kreistag, Steffen Scherer, an.

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Weshalb in der letzten mir bekannten Fassung der Wahlkreis Germersheim die SÜW-Verbandsgemeinde Offenbach umfasst und dafür der Wahlkreis SÜW die GER-Verbandsgemeinde Kandel, kann ich nicht nachvollziehen.
Logisch wäre doch: Hagenbach-Wörth+Jockgrim+Kandel im Wahlkreis Wörth und Germersheim+Lingenfeld+Bellheim+Rülzheim im Wahlkreis Germersheim.
Und SÜW und LD bilden zwei Wahlkreise, ersetzen Kandel durch Offenbach. Durch den Sitz der SÜW-Kreisverwaltung in Landau alles gut darstellbar.
Auch ich bin für den Erhalt der bestehenden Verbandsgemeinden und würde lieber SÜW+GER+LD zum einem Großkreis Südpfalz machen, aber das hat nichts mit den jetzt zu bildenden Wahlkreisen zu tun, die sich meines Erachtens von selbst aufstellen…..