
Vulcan-CEO und Managing Director, Cris Moreno (li.), Generalkonsul Norman Thatcher Scharpf.
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Landau / Insheim – Norman Thatcher Scharpf, US-Generalkonsul des US-Generalkonsulats Frankfurt, hat am Mittwoch Vulcans Lithiumextraktionsoptimierungsanlage (LEOP) in Landau und das Geothermiekraftwerk in Insheim besichtigt.
Die LEOP wird die erste Anlage Europas, in der vollständig in Europa gewonnenes Lithium im Tonnenmaßstab produziert wird.
Der Generalkonsul unterstrich bei seinem Besuch die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA zur Schaffung sicherer und nachhaltiger Lithiumlieferketten. Ziel der Zusammenarbeit ist die Erreichung der Klimaschutzziele Europas und den USA.
Scharpf sah sich bei seinem Besuch auch weitere Standorte des Unternehmens an und machte sich so ein Bild von dem Zero Carbon Lithium™ Projekt Vulcans: Der Generalkonsul besichtigte das Geothermiekraftwerk Vulcans in Insheim und Vulcans Labore und den geplanten zukünftigen Bohrplatz des Unternehmens für Projektphase Eins.
Vulcan setzt derzeit das erste Projekt um, bei dem gleichzeitig Erneuerbarer Energie sowie klimaneutrales Lithium gewonnen wird. Ziel des Unternehmens ist es, Europas Batterie- und Elektroautomobilindustrie mit Lithium zu versorgen und Europa beim Aufbau unabhängiger Lieferketten für kritische Rohstoffe zu unterstützen.
Der Besuch des Generalkonsuls Scharpf habe die Partnerschaft zwischen Deutschland und den USA im Rahmen der Minerals Security Partnership gestärkt, so das Unternehmen. Die Vereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, die Entstehung resilienter und nachhaltiger Lieferketten für wichtige Rohstoffe der Energiewende zu beschleunigen.
„Critical Raw Materials Act“
Thatchers Besuch erfolgte zwei Tage nach Bekanntgabe einer vorläufigen Einigung der Europäischen Kommission zum Europäischen „Critical Raw Materials Act“. Ziel des Critical Raw Materials Act ist es, die Versorgung Europas mit kritischen Rohstoffen für die Batterie- und Elektroautomobilindustrie zu verbessern.
Der „Critical Raw Materials Act“ wird zudem Projekte benennen, die von strategischer Bedeutung im Bereich kritischer Rohstoffe sind. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes ist Anfang 2024 zu rechnen.

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