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Unterrichtsausfall im Schulhalbjahr 2012/13 gering: Ministerium legt Zahlen vor

20. August 2013 | Kategorie: Kreis Germersheim, Politik regional, Politik Rheinland-Pfalz

 

 

Der „gefühlte“ Unterrichtsausfall kommt häufiger vor – laut den Zahlen des Ministeriums ist er tatsächlich jedoch gering.
Foto dts Nachrichtenagentur

Mainz – Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur hat aktuelle Zahlen vorgelegt, die den temporären Unterrichtsausfall im Schuljahr 2012/13 dokumentieren. Das teilte die die Landtagsabgeordnete Barbara Schleicher-Rothmund mit.

Es handelt sich einerseits um den temporären Unterrichtsausfall in den am Projekt Erweiterte Selbstständigkeit (PES) teilnehmenden Schulen für das 1. Schulhalbjahr 2012/13. Andererseits wurde in einem Erhebungszeitraum von einer Woche (15. bis 19. April 2013) der temporäre Unterrichtsausfall an Nicht-PES-Schulen erhoben. Ein direkter Vergleich der beiden Erhebungen ist wegen des Erhebungszeitraums nicht möglich.

Ein Prozent Unterrichtsausfall im Kreis Germersheim

Barbara Schleicher-Rothmund: „Für den Landkreis Germersheim können wir aber für die Nicht-PES-Schulen konstatieren: Von den 24 erfassten Grundschulen kam es im Zeitraum der erfassten Stichprobe im April 2013 bei sieben Schulen zu einem tatsächlichen Unterrichtsausfall, der nicht aufgefangen werden konnte. Dieser belief sich auf ein Prozent.“

Von den sieben Grundschulen des Kreises, die am Projekt Erweiterte Selbstständigkeit teilnehmen, kam es bei fünf Schulen in der Halbjahreserhebung zu temporären Unterrichtsausfällen. Diese Erhebung erstreckte sich über das gesamte Halbjahr. Im Schnitt fiel bei den PES-Grundschulen im Kreis Germersheim in diesem Zeitraum 1,78 Prozent des Unterrichts aus.

Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur: „Für das gesamte Land ergibt sich bei den Nicht-PES-Schulen ein temporärer Unterrichtsausfall von 0,8 Prozent, für die PES-Schulen beträgt dieser Wert 0,3 Prozent.“

Barbara Schleicher-Rothmunds Fazit: „Mir ist klar, dass dies punktuell anders wahrgenommen wird und daran arbeiten wir auch weiter, in der Summe aber kann sich das Ergebnis sehen lassen.“ (red)

 

 

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