
Landauer Uni mit Studenten.
Foto: Pfalz-Express/Ahme
Landau. „Die geplante bauliche Entwicklung der Universität am Standort Landau soll durch den Fusionsprozess zwischen der Uni in Landau und der TU Kaiserslautern nicht beeinträchtigt werden.“
Dieses Statement gab Oberbürgermeister Thomas Hirsch auf Medienanfrage im Nachgang zu einem Gespräch mit Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf am Freitagabend in Landau.
Im Beisein der Hochschulleitung habe der Minister ausdrücklich bestätigt, dass die Planungen für die Verbesserung der Raumbedingungen der Universität in Landau weitergingen. „Wir reden über die von der Stadt angebotene Ersatznutzung am Standort SüWeGa-Halle ebenso wie über die Bebauung von Arealen zum Ausbau des Campus Süd“, so der Stadtchef. Dazu habe die Universitätsverwaltung auch konkrete Arbeitsaufträge erhalten.
Hinsichtlich des Fusionsprozesses hat der Oberbürgermeister beim Minister nochmals seine Erwartung zum Ausdruck gebracht, dass über das Zusammenführen der Universitätsstandorte Kaiserslautern und Landau zu einer gemeinsamen Universität „auf Augenhöhe“ verhandelt werde.
Forderungen nach Vorfestlegungen zu einem „Hauptsitz“ der Universität am Standort Kaiserslautern oder auch zum Beibehalt des Uni-Namens „TU Kaiserslautern“ für die neue Hochschule seien zum jetzigen Zeitpunkt nicht hilfreich, reagierte der Stadtchef auf Verlautbarungen aus Unikreisen in Kaiserslautern.
Der OB überbrachte dem Minister auch die Einladung zum Gespräch mit dem Landauer Stadtrat.
Die CDU hatte den Antrag dazu eingebracht. Er wurde in der letzten Stadtratssitzung von der CDU auf die Tagesordnung gesetzt. „Wir brauchen Infos aus erster Hand“ lautete die Begründung von CDU-Fraktionsführer Peter Lerch dazu. „Das war ein Schnellschuss, deshalb ist die Anfrage gerechtfertigt“, meinte FWG-Chef Freiermuth. Die Grünen brachten eine mögliche S-Bahn-Verbindung zwischen den Uni-Standorten ins Gespräch.
Die Pfeffer und Salz-Fraktion sprach von nicht transparenter Politik und davon, dass man die Verantwortlichen „zur Rede stellen“ müsse. „Was soll dabei herauskommen, wenn der Start schon so vermasselt ist?“, hatte Stadtratsmitglied Wagner gefragt. „Es ist gut, das die Fakten auf den Tisch kommen“, so die SPD. „Was verstolpert wurde, ist erkannt worden, jetzt müssen wir das Ganze ruhig und konstruktiv angehen“, sagte Fraktionsführer Florian Maier.
OB Hirsch hatte in der Sitzung gesagt, er wolle unterbinden, dass das Thema „aggressiv“ angegangen werde.
Die Stadtverwaltung erklärt nun, Prof. Dr. Wolf werde zu einem Austausch mit den Stadtratsfraktionen nach Landau kommen, allerdings nicht im Rahmen einer der bereits vorterminierten Stadtratssitzungen, sondern zu einem gesonderten Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden. (ld/desa)

Diesen Artikel drucken



Landau. Die strategische Ausrichtung der Universität Koblenz-Landau im Zusammenhang mit dem Hochschulpakt auf Bundesebene und der derzeitig in Arbeit befindlichen Hochschulzielplanung für ...
Neustadt-Hambach. Das Hambacher Schloss – und das Hambacher Fest, zu dem 1832 nahezu 30.000 Menschen aus ganz Deutschland, Frankreich und Polen kamen ...
Landau. Kurz nachdem gestern Abend (18. März) Bildungsminister Wolf öffentlich im Landauer Rathaus Stellung zur geplanten Uni-Fusion genommen hatte, kam die Meldung, ...
Landau. Am 14. April 2017 wäre Prof. Paul Jäger 100 Jahre alt geworden. Der Architekt hat das Gesicht der Stadt Landau mit ...
Landau-Mörlheim. OB trifft Ortsbeirat, die Dritte: Seine Tour durch die Ortsbeiräte der Landauer Stadtdörfer führte Oberbürgermeister Thomas Hirsch jetzt nach Mörlheim. Im ...
Landau. Im Landauer Rathaus kamen jetzt die Spitzen von Stadt und Universität zu einem strategischen Abstimmungsgespräch zusammen. An dem Austausch beteiligt waren ...
Landau. Die CDU-Stadtratsfraktion hat einen Eilantrag gestellt, der in der heutigen Stadtratssitzung beraten werden soll. Es geht darum, dass Wissenschaftsminister Konrad Wolf, ...
Offenbach. Minister Wolf zeigte sich beim Besuch in den Queichwiesen begeistert von der Wiesenbewässerung, die er live erleben konnte. Obwohl gerade offiziell ...
Landau. Zum 1. Januar 2023 will die rheinland-pfälzische Landesregierung die Hochschulstandorte Landau und Kaiserslautern zur Technischen Universität Rheinland-Pfalz zusammenlegen. In Landau sieht ...
Hauenstein (Südwestpfalz). Am Mittwoch (12. August 2020) besuchte der Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Professor Konrad Wolf, im Rahmen seiner „Sommerreise“ ...
Landau – Die Aufgaben des Stadtvorstands und des Stadtrats, der geplante Abriss der Rundsporthalle und der Neubau einer Sporthalle an der Berufsbildenden ...














