Samstag, 25. Mai 2019

Uni-Zusammenlegung: OB Hirsch erwartet Fusionsprozess „auf Augenhöhe“ – Minister Prof. Dr. Wolf kommt zum Gespräch mit Fraktionsvorsitzenden

25. Februar 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Landau, Politik regional, Regional

Landauer Uni mit Studenten.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Landau. „Die geplante bauliche Entwicklung der Universität am Standort Landau soll durch den Fusionsprozess zwischen der Uni in Landau und der TU Kaiserslautern nicht beeinträchtigt werden.“

Dieses Statement gab Oberbürgermeister Thomas Hirsch auf Medienanfrage im Nachgang zu einem Gespräch mit Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf am Freitagabend in Landau.

Im Beisein der Hochschulleitung habe der Minister ausdrücklich bestätigt, dass die Planungen für die Verbesserung der Raumbedingungen der Universität in Landau weitergingen. „Wir reden über die von der Stadt angebotene Ersatznutzung am Standort SüWeGa-Halle ebenso wie über die Bebauung von Arealen zum Ausbau des Campus Süd“, so der Stadtchef. Dazu habe die Universitätsverwaltung auch konkrete Arbeitsaufträge erhalten.

Hinsichtlich des Fusionsprozesses hat der Oberbürgermeister beim Minister nochmals seine Erwartung zum Ausdruck gebracht, dass über das Zusammenführen der Universitätsstandorte Kaiserslautern und Landau zu einer gemeinsamen Universität „auf Augenhöhe“ verhandelt werde.

Forderungen nach Vorfestlegungen zu einem „Hauptsitz“ der Universität am Standort Kaiserslautern oder auch zum Beibehalt des Uni-Namens „TU Kaiserslautern“ für die neue Hochschule seien zum jetzigen Zeitpunkt nicht hilfreich, reagierte der Stadtchef auf Verlautbarungen aus Unikreisen in Kaiserslautern.

Der OB überbrachte dem Minister auch die Einladung zum Gespräch mit dem Landauer Stadtrat.

Die CDU hatte den Antrag dazu eingebracht. Er wurde in der letzten Stadtratssitzung von der CDU auf die Tagesordnung gesetzt. „Wir brauchen Infos aus erster Hand“ lautete die Begründung von CDU-Fraktionsführer Peter Lerch dazu. „Das war ein Schnellschuss, deshalb ist die Anfrage gerechtfertigt“, meinte FWG-Chef Freiermuth. Die Grünen brachten eine mögliche S-Bahn-Verbindung zwischen den Uni-Standorten ins Gespräch.

Die Pfeffer und Salz-Fraktion sprach von nicht transparenter Politik und davon, dass man die Verantwortlichen „zur Rede stellen“ müsse. „Was soll dabei herauskommen, wenn der Start schon so vermasselt ist?“, hatte Stadtratsmitglied Wagner gefragt.  „Es ist gut, das die Fakten auf den Tisch kommen“, so die SPD. „Was verstolpert wurde, ist erkannt worden, jetzt müssen wir das Ganze ruhig und konstruktiv angehen“, sagte Fraktionsführer Florian Maier.

OB Hirsch hatte in der Sitzung gesagt, er wolle unterbinden, dass das Thema „aggressiv“ angegangen werde.

Die Stadtverwaltung erklärt nun, Prof. Dr. Wolf werde zu einem Austausch mit den Stadtratsfraktionen nach Landau kommen, allerdings nicht im Rahmen einer der bereits vorterminierten Stadtratssitzungen, sondern zu einem gesonderten Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden. (ld/desa)

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