
Trafen sich zum gemeinsamen Austausch von Stadt und Universität: Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Vizepräsidentin Prof. Dr. Gabriele Schaumann, Beigeordneter Rudi Klemm, Präsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode, Kanzler Michael Ludewig und Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron (v.l.n.r.).
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Landau. Im Landauer Rathaus kamen jetzt die Spitzen von Stadt und Universität zu einem strategischen Abstimmungsgespräch zusammen.
An dem Austausch beteiligt waren von Seiten der Stadt Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron und Beigeordneter Rudi Klemm sowie von Seiten der Universität Präsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode, Vizepräsidentin Prof. Dr. Gabriele Schaumann und Kanzler Michael Ludewig.
Gemeinsam erörterten sie vor allem die Überlegungen des Landes zur Struktur der Universität Koblenz-Landau sowie die Bestrebungen, die Uni-Einrichtungen in Landau auf einen Campus Nord und einen Campus Süd zu konzentrieren.
OB Hirsch sprach im Anschluss an das Gespräch von einem fruchtbaren Austausch. „Landau ist Universitätsstadt und unsere Hochschule kann sich der Unterstützung von Stadtspitze und Stadtverwaltung sicher sein“, bekräftigte der Stadtchef.
„Die aktuellen Überlegungen, die es beim Land hinsichtlich der Struktur der Universität Koblenz-Landau mit ihren drei Standorten Koblenz, Landau und Mainz gibt, verfolgen wir aufmerksam und legen als Universität und Stadt Wert darauf, in zukunftsweisende Entscheidungen mit eingebunden zu werden.
Als Stadt Landau stehen wir zu unserer Universität und begleiten die Universitätsleitung im Rahmen unserer Möglichkeiten gerne auf dem Weg zu einer weiteren Profilierung des Standorts Landau.“
„Die Universität Koblenz-Landau hat in den zurückliegenden Jahren bereits eine enorm positive Entwicklung genommen und sich in Bereichen wie Psychologie und Umweltwissenschaften zur bundesweiten Top-Adresse entwickelt“, verdeutlichte Uni-Präsidentin Kallenrode.
Zudem sei die Universität auch weiterhin die Hochschule schlechthin in Rheinland-Pfalz, wenn es um die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern gehe.
„Nicht zuletzt auch aufgrund dieses Alleinstellungsmerkmals mache ich mir um die Zukunft des Universitätsstandorts Landau keine Sorgen. Auch die vom Land beauftragte Expertenkommission ist zu dem Schluss gekommen, dass kein Hochschulstandort in Rheinland-Pfalz in Frage zu stellen ist.“
Mindestens ebenso wichtig wie überregionale strukturelle Überlegungen sind für die Universität räumliche Bedarfe innerhalb der Stadt Landau.
Im Gespräch mit der Stadtspitze bekräftigten Präsidentin, Vizepräsidentin und Kanzler den Wunsch nach einer Zentrierung der verschiedenen Standorte im Stadtgebiet.
Die Schaffung eines Campus Süd stelle für Stadt und Universität eine wichtige infrastrukturelle Maßnahme dar, die das Profil der Uni noch weiter schärfe, dabei waren sich beide Seiten einig. Stadt und Uni wollen weiter gemeinsam an der Zentrierung der aktuell rund 20 Außenstellen im Stadtgebiet arbeiten.

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