
Start am Rathaus: Christian Hutter, David Betsch und Organisator Tobias Zimmermann nahmen auch am Stadtradeln teil. (v.l.).
Fotos über Stadt Hagenbach
Hagenbach – Von 4. Bis 24. September beteiligte sich die Stadt Hagenbach am bundesweiten Wettbewerb „Stadtradeln“. In drei Wochen radelten 166 Bürger einmal gemeinsam um die Welt und noch ein bisschen weiter.
46.728 Gesamtkilometer standen am Ende zu buche. Gemessen an den Kilometern je Einwohner bedeutet das für Hagenbach den 2. Platz von 62 Teilnehmern in Rheinland-Pfalz und bundesweit ein Ranking in den Top 100 von knapp 1.500 teilnehmenden Städten und Gemeinden.
Erster Gewinner ist der symbolische Denkanstoß zur Verbesserung des Regionalen und Weltweiten Klimas. „In Hagenbach ist ein positives Gesprächsthema und Gemeinschaftsgefühl auf Abstand entstanden, welches besonders in der aktuellen Zeit guttut“, so der Erste Beigeordnete Tobias Zimmermann.
Neben dem Klimagedanken stand auch der Anreiz zu einer besseren Lebensqualität durch Bewegung, sowie durch Lärm- und Abgasvermeidung im Vordergrund. Alltagswege können nicht immer, aber wesentlich häufiger, mit dem Fahrrad absolviert werden. Dies hat große Synergieeffekte, meint Zimmermann.
Darüber hinaus hatten die Teilnehmer auch die Möglichkeit einen Hinweis zu Schwachstellen im Radwegenetz auf der städtischen Gemarkung Hagenbachs zu platzieren. Häufigster Hinweis waren die verblassten Markierungen an den Straßeneinmündungen entlang der Habsburger Allee.

Die Entscheidung ob die Markierungen erneuert werden, trifft der Stadtrat.
2012 war die Erneuerung bereits Diskussion im Stadtrat. Damals wurde die Auffrischung der roten Markierung aus Kostengründen mehrheitlich versagt. Der Radverkehr ist in den vergangenen Jahren in einen neuen Fokus gerückt. Die Alternative zum Auto nutzen immer mehr Menschen. Derzeit werden wieder die aktuellen Kosten hierfür ermittelt. „In einer der nächsten Ratssitzungen wird das Thema nun neu betrachtet und bewertet“, kündigt Stadtbürgermeister Christian Hutter (CDU) an.
Auch an anderen Orten wurden Hinweise auf Schwachstellen und Fördermöglichkeiten gegeben. Gefährliche Straßenquerungen, Anregungen zur Einrichtung von beschilderten Mountainbike-Strecken im Bienwald, fehlende Abstellmöglichkeiten oder mangelhafte Beschilderung wurden von den Teilnehmern gemeldet. Die Verantwortlichen der Stadt werden den Anregungen in den nächsten Wochen und Monaten nachgehen und entscheiden was möglich und tatsächlich notwendig ist.
Unter den 166 Teilnehmern waren neben 13 Stadtratsmitglieder auch Vereine, Freundeskreise, Straßenzüge, Familien und Einzelpersonen beteiligt.
Die Abendrotbiker „trebbelten“ 6.001 Kilometer und sicherten sich den offiziellen Platz 1 hinter den knapp 50 Einzelfahrern im „Offenen Team“.

Die „Abendrotbiker“
Den Hagenbacher Wölfen gelang ein kleiner Überraschungscoup. Mit 4.417 Kilometern erreichten sie den 2. Platz, gefolgt vom Turnverein (3.891 km). Die Gräfensteinler, die Fahrschule Vesper und die FCK-Freunde komplettieren die Top 6 von 20 teilnehmenden Teams.
Das Gesamtranking, das Abschneiden aller teilnehmenden Teams, die besten Einzelleistungen und einige Impressionen sind auf der Homepage der Stadt (www.hagenbach.de) nachzulesen.
Eine kleine Ehrung der Leistungen wird bei einer Alternativveranstaltung zum traditionellen Neujahrsempfang durchgeführt. Die erneute Teilnahme beim Stadtradeln 2021 ist ebenfalls vorgesehen.

Hagenbacher Wölfe…

…und das Juze.
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