Mittwoch, 29. September 2021

Stabwechsel am Vinzentius-Krankenhaus Landau: Ilona Fleischer-Klisch folgt als Geschäftsführerin auf Ludger Meier

29. August 2016 | Kategorie: Landau, Leute-Regional
Ilona Fleischer-Klisch folgt als Geschäftsführerin... Foto: red

Ilona Fleischer-Klisch folgt als Geschäftsführerin…
Foto: red

Landau. Ludger Meier, Geschäftsführer des Vinzentius Krankenhauses Landau, verlässt auf eigenen Wunsch aus persönlich familiären Gründen zum 31. August das Stift. Er war seit 2010 in Landau tätig. Seine Nachfolge tritt am 1. September Ilona Fleischer-Klisch an, sie war zuletzt stellvertretende Geschäftsführerin und kaufmännische Direktorin des St.-Vinzenz-Hospitals in Köln.

„Wir verlieren mit Herrn Meier eine exzellente und herausragende Führungskraft mit hoher fachlicher Expertise. Zu seinen besonders hervorzuhebenden Fähigkeiten gehörten seine Sensibilität für Mitarbeiter und Organisationen sowie seine Fähigkeit, Situationen richtig einzuschätzen und seine Bereitschaft, immer wieder von anderen lernen zu können und gemeinsam Kompromisse zu erarbeiten und umzusetzen.

Stets stand für ihn die Sache, in erster Linie das Vinzentius-Krankenhaus, nie aber seine Person oder seine  persönlichen Belange im Vordergrund. Er war ein äußerst erfolgreicher Teamplayer, der stets auch anderen die Chance gab, sich im Interesse des Vinzentius Krankenhauses einzusetzen und zu profilieren. Die Mitarbeiter des Stifts verbanden mit ihm die Aussage, dass man sich immer auf sein gesprochenes Wort verlassen konnte“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Gerhard Vigener.

Dieser Meinung schließen sich Andreas Bock, Geschäftsführer der Vinzentius-Krankenhaus Landau GmbH, und Rafael Lunkenheimer, Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts), vollumfänglich an. Deshalb war es für sie auch selbstverständlich, Ludger Meiers Bitte nach einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Dienst zu entsprechen.

„Die vergangenen sechseinhalb Jahre im Stift haben mich nachhaltig positiv geprägt“, zieht Meier Bilanz. „Neben der Ansiedlung der Strahlenklinik am Hause und  der Implementierung der Privatstation, ist die zeitnahe Umsetzung des Projektes OP – und Intensivstation mit einem Investitionsvolumen von mehr als 20 Mio. Euro für die zukünftige Entwicklung des  Krankenhauses sehr wichtig.

Unsere Mitarbeiter haben in den letzten Jahren wieder zu unserer alten Stärke als Dienstgemeinschaft zurückgefunden. Insbesondere das „Wir- Gefühl“  ist neben der medizinischen und pflegerischen Kompetenz ein wichtiger  Eckpfeiler des Stifts und lässt uns  optimistisch in die Zukunft schauen. Ich möchte mich aber auch beim Träger des Vinzentius Krankenhauses, der cts, bedanken, dass sie mir ab 1. September eine Sabbatzeit gewährt, um die Zeit zu haben, persönlich familiäre Versprechungen einlösen zu können. Ich gehe daher eher mit einem weinenden, als mit einem lachenden Auge und werde das Stift immer im Blick behalten“, so Meier.

Seine Nachfolgerin Ilona Fleischer-Klisch ist gespannt auf die vor ihr liegenden Herausforderungen: „Ich habe die Mitarbeiter des Vinzentius-Krankenhauses bereits kennen gelernt und freue mich sehr, dass sie mich so offen empfangen haben. Auch ich bin eine ausgesprochene Teamplayerin und schätze die Meinung meiner lieben Mitarbeitenden sehr. Ein gutes Ergebnis ist immer nur im Team möglich.“

Während ihrer Tätigkeit für das St. Vinzenz-Hospital und die Katholischen Kranken- und Pflegeeinrichtungen Leverkusen hat die 51-jährige Diplom-Betriebswirtin viele Bauprojekte betreut.

Dieses Arbeitsfeld wird ihr in Landau sicher erhalten bleiben – dort sind unter anderem umfangreiche Baumaßnahmen im OP-Bereich geplant. Als weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit nennt sie Qualitätsmanagement und Innovationen.

Ilona Fleischer-Klisch ist verheiratet und lebt derzeit in Krefeld. Ein Umzug nach Landau ist aber auf jeden Fall in Planung – am liebsten mitten hinein in das „schöne Städtchen“, wie sie sagt. In ihrer Freizeit fährt sie Fahrrad, macht Yoga und reist gerne. (red)

...Ludger Meier nach. Fotos: red

…Ludger Meier nach, der das Stift aus persönlichen Gründen verlässt.
Foto: red

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