Dienstag, 22. Mai 2018

Speyer: Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende wird ausgebaut – Besuch von Integrationsministerin Spiegel

12. Januar 2018 | 10 Kommentare | Kategorie: Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Politik Rheinland-Pfalz, Regional
Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Speyer. Foto: Pfalz-Express

Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Speyer.
Foto: Pfalz-Express

Speyer – Integrationsministerin Anne Spiegel (Grüne) hat am Samstag die Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Speyer besucht.

Sie sprach mit Vertreterinnen von European Homecare, die vor knapp einem Jahr den sozialen Dienst in der Einrichtung übernommen haben.

An dem Treffen nahmen auch AfA-Einrichtungsleiter Steffen Renner (ADD), Bürgermeisterin Monika Kabs, der Leiter der Einsatzgruppe Migration der Speyerer Polizei, Wolfgang Hoffmann, und Ute Brommer von der Freiwilligenagentur Speyer teil, die über das ehrenamtliche Engagement für Flüchtlinge berichtete.

In einem Rundgang besuchte Spiegel die Sanitätsstation, die Pforte und ein frisch renoviertes Unterkunftsgebäude auf dem Gelände. „Es freut mich sehr zu hören, dass die Zusammenarbeit vor Ort so gut funktioniert und so viele Akteure tagtäglich großen Einsatz zeigen. Hierfür danke ich allen ganz herzlich, insbesondere auch den ehrenamtlich Tätigen“, sagte Spiegel.

Die Ministerin warb für noch mehr Freiwillige, „die Freude haben, sich für die in der AfA Speyer untergebrachten Menschen ehrenamtlich einzubringen.“

Spiegel informierte sich auch über den Fortgang der Baumaßnahmen zum geplanten Ausbau der Einrichtung zu einer der beiden rheinland-pfälzischen Erstaufnahmeeinrichtungen.

Platz für 1.250 Asylbewerber

Die AfA soll zu einer vollständigen Erstaufnahmeeinrichtung hochgestuft und mit zusätzlichen Aufnahmekapazitäten ausgebaut werden. Dies hat die rheinland-pfälzische Landesregierung im Sommer vergangen Jahres beschlossen.

Nach den Verhandlungen mit der Stadt Speyer und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geht es nun um die Umsetzung. Im Endausbau sollen rund 1.250 Plätze zur Verfügung stehen.

Infoveranstaltung am 6. Februar

Zu den geplanten Veränderungen findet auch eine Bürgerinformationsveranstaltung in der AfA statt, zu der das Land und die Stadt Speyer einladen.

„Aktuelle Planungen für die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Speyer“ am Dienstag, 6. Februar, um 19 Uhr, in der Turnhalle auf dem Gelände der AfA, Spaldinger Straße 100, 67346 Speyer. (red)

Integrationsministerin Anne Spiegel (2. v.l.) in der AfA Speyer mit der pädagogischen Leiterin Petra Klipp vom DRK (Bildmitte) und dem Leiter der Einrichtung, Steffen Renner (r.) Archivbild: MFFJIV

Integrationsministerin Anne Spiegel (2. v.l.) in der AfA Speyer mit der pädagogischen Leiterin Petra Klipp vom DRK (Bildmitte) und dem Leiter der Einrichtung, Steffen Renner (r.)
Archivbild: MFFJIV

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10 Kommentare auf "Speyer: Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende wird ausgebaut – Besuch von Integrationsministerin Spiegel"

  1. M Cezar sagt:

    Ich hoffe sehr, dass der Ausbau der Kapazitäten nicht dazu führen wird, dass die Lebensverhältnisse in der Stadt Speyer deren in Sigmaringen auch nur annähernd gleichen werden. Dabei hat die Aufnahmestelle dort lediglich 850 Plätze. Es gibt in der Schwäbischen antuell eine Meldung zu dem Thema, worin auch klar und deutlich steht, dass die Bürger mit den neu geschaffenen Problemen allein gelassen werden, weil lt. Gestzeslage keine Lösung möglich ist.

  2. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Verbrechensentwicklung im Kreis Sigmaringen 2016/2017:
    Einbrüche: +22%
    Körperverletzungen: +19%
    Diebstähle: +25%
    Sexualdelikte: +32%

    • Maxe Schneider sagt:

      Hochinteressant und erschreckend zugleich. Die Quelle würde mich sehr interessieren, bitte um Zusendung dieser Info.
      Danke und Grüße, M.S.

  3. Matze sagt:

    Jetzt mach auch die „Speyer ist bunt“-Aktion wieder Sinn. Sie ist also nur die Vorbereitung für die Aufnahme von weitern Asylbewerbern.

  4. Peter Müller sagt:

    Ja, dann wird die Maximilianstraße schön bunt,
    Abends ist diese nur noch bunt, weil die normalen Bürger aus Sicherheitsgründen Zuhause bleiben

  5. Johannes Zwerrfel sagt:

    Anne Spiegel …. lebt…. in Speyer.
    Sie war Sprecherin für Frauen…politik.(wikipedia)
    ————-
    Spiegel belastet WISSENTLICH die Sicherheitslage insbesondere von Frauen(!) in ihrer eigenen Heimatstadt Speyer.

    Uwe Junge (AfD):
    „…Die rheinland-pfälzische Hierbleibeministerin Anne Spiegel (Grüne) hat sich erneut gegen medizinische Alterskontrollen unbegleiteter minderjähriger Ausländer ausgesprochen…..
    „Frau Minister Spiegel sieht keine Verfehlungen in ihrem Handeln. Als ‚Unbelehrbare‘ kommt sie ihrem Auftrag von umsichtiger und nachhaltiger Politik nicht nach. Die Integrationsromantik ….
    —–
    Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, die AfD ist die einzige Partei, die für die Rechte und den Schutz der Frauen und Mädchen in Deutschland eintritt.

  6. Johannes Zwerrfel sagt:

    Anne Spiegel, die linksgrüne Hierbleibe-Ministerin, hat, laut Wikipedia 7 Jahre lang (14 Semester) Politik, Philosophie und Psychologie studiert, ein Abschluss wird in keinem der Fächer erwähnt, was sagt uns das?

  7. Johannes Zwerrfel sagt:

    Matthias Joa

    Neues von Hierbleibeministerin und Rechtsbrecherin Spiegel. Die „Ministerin“ nimmt das Recht in die eigenen Hände – richterlich festgestellt. Hoch bezahlt vom Steuerdepp treibt Spiegel weiter ihr Unwesen.

    Diese Frau ist eine Schande für ein politisches Amt – „der Staat bin ich“, das ist ihr Motto. Besonders gern verschwendet sie das Steuergeld der arbeitenden Bevölkerung – dafür steht ihr jeden Tag auf..

    Unser Heimatland wird zur Bananenrepublik. Sie schaden den Bürgern mit Vorsatz !

  8. Johannes Zwerrfel sagt:

    Diese sogenannte Integrationsministerin Spiegel von den Grünen hat seit Ihrem Amtsantritt bewiesen, dass Sie es nicht kann und mit dem Amt restlos überfordert ist.

    Reihenweise entlaufene Asylbegehrende aus Landeskrankenhäusern, Hunderte untergetauchte abgelehnte Asylbewerber, die sich vor der Abschiebung verstecken, Tausende Migranten, von denen niemand weiß, wo sie sich aufhalten.

    Dazu hat diese Ministerin in rechtswidriger Weise Urteile von deutschen Gerichten unterlaufen oder außer Kraft gesetzt. Das in einer nicht zu überbietenden Dreistigkeit, die jetzt sogar den obersten Richter von RLP, Lars Brocker (SPD), zu einer geharnischten Stellungnahme veranlasste, sie „rüttele an fundamentalen Grundsätzen der Gewaltenteilung“ …

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