
Schauffele-Gelände
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Wörth – Die Verlagerung der Sportstätten vom Dorschberg auf das Schauffele-Gelände und damit die Entwicklung dieses Geländes als Sport- und Freizeitareal wurde in Wörth am 17. April 2018 im Stadtrat mit einstimmigem Grundsatzbeschluss beschlossen.
Seither gab es eine Reihe an weiteren Beschlüssen zur Änderung des Flächennutzungsplans, zum Aufstellen des Bebauungsplans und diversen Abbruch- und Sanierungsarbeiten.
„Mit der Entscheidung zur Verlagerung der Sportstätten auf das Schauffele-Gelände haben wir als
Stadt zwei große Chancen erhalten. Erstens können wir ein modernes Sport- und Freizeitgelände,
angepasst an die Bedürfnisse unserer Stadt und ihrer Vereine herstellen. Und zweitens können wir
den Stadtkern nach unseren Vorstellungen entwickeln“, fasst der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Mario Daum die damalige Entscheidung und deren Beweggründe zusammen.
Einen Planungsstopp, wie er zum Teil kommuniziert worden sei, sieht die SPD-Fraktion indes nicht: „Die Sanierungsarbeiten auf dem Schauffele-Gelände gehen weiter. Zudem haben wir im Frühjahr bei den Beratungen zum Nachtragshaushalt eine Stelle zur Projektsteuerung geschaffen, die gemäß Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses zum 1. Oktober 2022 besetzt wird“, erläutert der SPD-Fraktionsvorsitzende.
An dem Gesamtprozess könne weiter konstruktiv gearbeitet werden. Dazu gehöre, dass der
Moderationsprozess aus den Jahren 2017/2018 durch den neu eingestellten Projektleiter wieder
einberufen werde. Im Rahmen dieses Arbeitskreises sollen nun laut SPD die Bedarfe der Vereine aus Maximiliansau sowie Wörth und den Schulen aktualisiert werden. Anhand dieser Ergebnisse könnten dann die Planungsanforderungen konkretisiert werden, so dass der Stadtrat auf dieser Basis die entsprechenden Planungsleistungen ausschreiben könne.
In der Schauffele-Sache hatte es zuletzt Streit gegeben zwischen den Oppositionsfraktionen CDU, FWG und FDP und Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche (SPD), weil in der letzten Stadtratssitzung mehrheitlich die Beauftragung eines Planungsbüros abgelehnt worden war.

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