
Jens Spahn
Foto: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht Homeoffice parallel zur Kinderbetreuung in Zeiten der Coronakrise kritisch. „Diese Vorstellung, das kriege ich ja auch mit – Homeoffice und nebenbei die Kinder -, wo dann jeder denkt, `klappt schon irgendwie`, ist natürlich Kokolores. Klappt nicht“, sagte Spahn der Wochenzeitung „Die Zeit“.
Zur derzeitigen Rollenverteilung innerhalb von Familien sagte der CDU-Politiker: „Es ist tatsächlich so, dass der meiste Teil eher bei den Müttern geblieben ist als bei den Vätern. Das ist meine Wahrnehmung.“ Er gehe jedoch nicht davon aus, „dass deswegen jetzt alle Rollenbilder wieder so sind wie 1918 oder 1970“.
Auf die Frage, ob er selbst Feminist sei, antwortete der Gesundheitsminister: „Wenn es um Gleichberechtigung geht, bin ich unbedingt Feminist. Wenn es darum geht, dass alles gleich sein muss oder gleich wäre, wäre ich es eher nicht.“ (dts Nachrichtenagentur)

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