Berlin – Bis zur parlamentarischen Sommerpause will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) seine Vorschläge für den weiteren Umgang mit der Gesundheitskarte vorlegen.
Es gehe um die Frage, „wie der Zugang zur IT-Infrastruktur gestaltet wird“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Die Weiterentwicklung der elektronische Gesundheitskarte sei eine Möglichkeit.
„Aber sie ist nicht die attraktivste für Patienten“, so Spahn. Die Patienten wünschten sich „einen schnellen, einfachen und sicheren Zugriff auf ihre Gesundheitsdaten – am liebsten per Handy“. Er erwarte von allen Beteiligten, im nächsten Schritt die elektronische Patientenakte voranzutreiben, sagte Spahn.
„Nach all den Jahren muss endlich ein digitaler Mehrwert für Patienten und Ärzte spürbar werden.“ Es gehe um „lebensnahe und nicht um technikverliebte Lösungen.“
Die Ärzte forderte der Gesundheitsminister auf, in die dafür notwendige Infrastruktur zu investieren, in die sogenannten Konnektoren: „Für die Infrastruktur müssen die Arztpraxen in jedem Fall mit dem Konnektor ausgestattet werden.“
Spahn hatte zu Wochenbeginn in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ Zweifel an der Zukunft der Gesundheitskarte geäußert, deren Einführung schon vierzehn Jahre währt und die bislang mehr als eine Milliarde Euro gekostet hat. Die Kanzlerin hat den Minister ausdrücklich ermuntert, hier zu neuen Lösungen zu kommen. (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken




Berlin – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Zweifel daran geäußert, dass die elektronische Gesundheitskarte in ihrer derzeitigen Form sinnvoll ist. „Die Zeit ...
Berlin – Nachdem Ärzte Patienten schon per Videosprechstunde beraten dürfen, sollen sie künftig auch Arzneimittelrezepte digital ausfertigen können. Das sieht eine Gesetzesänderung ...
Berlin – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) lässt prüfen, ob eine Altersbestimmung bei jungen Migranten durch Ultraschall möglich ist. „Ich kann Ärzte verstehen, ...
Berlin – Nach den Worten von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) war das deutsche Gesundheitssystem in der Corona-Epidemie bislang zu keinem Zeitpunkt überlastet. ...
Berlin – Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will mit einer neuen Einheit die Digitalisierung des Gesundheitswesens vorantreiben. Ein elfköpfiges Expertenteam soll in den ...
Berlin – Der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, sieht in Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) einen möglichen Kanzler. „Ich würde mir wünschen, ...














