Donnerstag, 12. Dezember 2019

Sicherheit auf Weihnachtsmärkten: Pfälzer Polizei setzt auf Videoüberwachung und Streifen

21. November 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Donnersbergkreis, Kreis Bad Dürkheim, Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Ludwigshafen, Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Regional, Rhein-Pfalz-Kreis, Südwestpfalz und Westpfalz

Symbolbild: dts Nachrichtenagentur/red

Landau /Neustadt/ Ludwigshafen/Kaiserslautern – Die Polizei bereitet sich auf die Weihnachtsmarktsaison vor.

Weihnachtsmärkte sind beliebt – das führe gerade an den Wochenenden zu einem hohen Besucheraufkommen und zu einer „abstrakten Gefährdung der Veranstaltungsörtlichkeiten“, warnen das Polizeipräsidium Rheinpfalz, zuständig für die Vorderpfalz und Südpfalz, und das Polizeipräsidium Westpfalz.

„Aktuell keine konkrete Gefährung“

Die Sicherheitslage in Deutschland sei nach wie vor unverändert, so dass man auch der diesjährigen Weihnachtsmarktsaison eine besondere Bedeutung beimesse, heißt es aus dem Polizeipräsidium Rheinpfalz. Den Sicherheitsbehörden lägen zwar aktuell keine Erkenntnisse vor, aus denen sich eine konkrete Gefährdung speziell für Weihnachtsmärkte in Rheinland-Pfalz ableiten lassen könne. Gleichwohl stünden die Märkte im besonderen Fokus von Polizei und Sicherheitsbehörden.

Das Polizeipräsidium will wieder „alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um den Bürgern ein hohes Maß an Sicherheit auf den Märkten zu gewährleisten.“ Im Vorfeld fanden Sicherheitsgespräche zwischen der Polizei, den Veranstaltern und den Kommunen statt.

Sichtbare und unsichtbare Präsenz mit Videoüberwachung

Während der Märkte will die Polizei eine sichtbare Präsenz von uniformierten Polizisten zeigen. Auch die kommunalen Vollzugsdienste sind eingebunden und gehen zusammen mit den Polizeibeamten auf Streife. Zivile Polizeibeamte werden ebenfalls eingesetzt.

Auf den Weihnachtsmärkten in Ludwigshafen auf dem Berliner Platz und dem Thomas-Nast-Nikolausmarkt in Landau wird zudem auch eine polizeiliche Videoüberwachung durchgeführt.

Vorsicht Taschendiebe

Abgesehen davon sind Weihnachtsmärkte aber auch Tummelplatz von Taschen- und Trickdieben. Damit man den Bummel über den Weihnachtsmarkt unbeschwert genießen kann, kann jeder einzelne Bürger etwas tun.

Für sicheres Verhalten auf Weihnachtsmärkten hat die Polizei folgende Tipps:

  • Geld, Zahlungskarten, Papiere und andere Wertgegenstände immerin verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung dicht am Körper tragen.
  • Nur so viel Bargeld und Zahlungskarten mitnehmen, wie tatsächlich benötigt wird.
  • Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite dicht am Körper tragen.
  • Im Gedränge verstärkt auf Wertsachen achten.
  • Misstrauisch sein, wenn man plötzlich angerempelt oder „in die Zange“ genommen wird.
  • Wenn es doch zum Diebstahl gekommen ist und die Zahlungskarte gestohlen wurde, diese sofort mit dem Sperrnotruf 116 116 sperren.

Westpfalz: Auch in Kaiserslautern Videoüberwachung

Mit dem „Lautrer Advent“ in Kaiserslautern macht der größte Weihnachtsmarkt in der Westpfalz den Anfang. Dort werden schon am Montag, 25. November, die Pforten geöffnet.

Gut fünf Wochen – also bis zum Ende des Jahres – sorgen die Buden auf dem Stiftsplatz und Am Altenhof täglich für weihnachtliches Flair in der Innenstadt. Lediglich an den Weihnachtstagen ist geschlossen. Zwischen den Jahren wird der Weihnachtsmarkt dann als Silvestermarkt bis zum 30. Dezember fortgeführt.

An den nächsten Wochenenden folgen dann der Sankt-Andreas-Markt in Landstuhl (30. November und 1. Dezember), der Zimt- und Waffelmarkt in Ramstein (6. bis 8. Dezember) und der Weihnachtsmarkt auf dem Alexanderplatz in Zweibrücken (6. bis 8. und 13. bis 15. Dezember). Auch in vielen kleineren Orten der Westpfalz wird es Weihnachtsmärkte geben.

Ansprechpartner vor Ort, Zufahrtssperren und Kameras

Damit die Marktbesuch unbeschwert fröhliche Stunden genießen, verbringen können, haben die Veranstalter und die Polizei ein Sicherheitskonzept erarbeitet. Dazu gehören Fußstreifen der Polizei auf den Märkten – sowohl uniformiert als auch in ziviler Kleidung – um als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen und bei Bedarf schnell vor Ort zu sein.

Zusätzlich zu den Zufahrtssperren wird es auch auf dem Kaiserslauterer Weihnachtsmarkt eine Videoüberwachung mit mehreren Kamerastandorten geben.

Zum Sicherheitspaket der Polizei gehören zudem Verkehrskontrollen in der gesamten Vorweihnachtszeit und insbesondere rund um die Weihnachtsmärkte. (red/pol)

 

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