
Tel Aviv
Foto: dts Nachrichtenagentur
SÜW/Kandel – Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag und Abgeordnete für die Südliche Weinstraße und Kandel, Alexander Schweitzer, ist am Samstag mit SPD-Bundestagsabgeordneten zu einer sechstägigen Delegationsreise der Friedrich-Ebert-Stiftung nach Israel und die palästinensischen Gebiete aufgebrochen.
Bei der Reise soll es hauptsächlich um wirtschaftliche Fragen gehen. Israel sei derzeit eines der spannendsten Startup-Ökosysteme weltweit, so Schweitzer. „Rund 6.500 Startups tummeln sind hier auf kleinstem Raum und entwickeln High-Tech-Innovationen im Zeitraffer. Unter weltweit einzigartigen geopolitischen Rahmenbedingungen ist Israel zu einem der führenden Kreativ-Hubs der Welt geworden. Innovation als Staatsziel ist Motor für Wachstum und Beschäftigung.“
Wer verstehen wolle, wie Israel innerhalb weniger Jahre zu einer „Startup Nation“ wurde, müsse den intensiven Austausch vor Ort suchen. Für deutsche und rheinland-pfälzische Unternehmen könne die israelische und palästinensische High-Tech-Branche Vorbild und Partner sein. „Führende deutsche Unternehmen setzen bereits heute auf die israelische Ideenschmiede. Deutsch-israelische Kooperationen sollten künftig weiter ausgebaut werden.“
Alexander Schweitzer reist mit einer Delegation der Friedrich-Ebert-Ebert-Stiftung. Weitere Teilnehmer sind die SPD-Bundestagsabgeordneten Kerstin Griese, Dr. Eva Högl, Christian Lange, Thomas Oppermann und Dr. Manja Schüle.
Bei Delegationsreise wollen sich die SPD-Abgeordneten über Entwicklungen im Bereich Forschung, Technologie, Künstliche Intelligenz und Digitales informieren. Geplant sind unter anderem Besuche des israelischen Innovationsnetzwerks „Start Up Nation Central“, des Innovationscampus „Konnect“ der Volkswagen Gruppe in Tel Aviv und bei Mobileye, einem der weltweit führenden Hersteller für Fahrerassistenzsysteme.
Auf dem Programm stünden zudem Gespräche mit israelischen und palästinensischen NGOs, so Schweitzer. (red)

Alexander Schweitzer
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