Berlin – In der Debatte um das neue Islam-Buch von Ex-Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin (SPD) hat Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) eine Überprüfung des Werkes durch die Partei angekündigt.
Scholz sagte „Bild am Sonntag“: „Die SPD wird das Buch prüfen. Meine Bitte an die Medien: Macht dieses Buch nicht wichtiger als es ist.“
Bereits vor der Veröffentlichung des Buches hatten mehrere Genossen ein Parteiausschlussverfahren gegen den ehemaligen Berliner Finanzsenator gefordert.
Frühere Versuche der SPD, Sarrazin wegen seines Buches „Deutschland schafft sich ab“ aus der Partei zu werfen, waren allerdings gescheitert.
Scholz hat das neueste Werk seines Parteifreundes nach eigenen Angaben noch nicht gelesen: „Und nach der Lektüre seines früheren Buches hoffe ich, dass mir diese erspart bleibt. Seine Werke sind nicht erbaulich und alles andere als überzeugend.“
Mit Blick auf die schlechten Umfragewerte der SPD gab sich Scholz gelassen: „Wir sind auf einer Langstrecke und müssen cool bleiben. Nur weil uns das jetzt beim verrückten Asylstreit in der Union gelungen ist, verbessern sich nicht gleich die Umfragewerte.
Wenn wir klare Haltung zeigen und auf Dauer das richtige tun, werden sich die Bürger 2021 bei dem Gedanken an einen SPD-Kanzler oder eine SPD-Kanzlerin wohl fühlen.“ (dts Nachrichtenagentur)
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Mit der ehemaligen Volkspartei geht es rapide dem Ende entgegen und das liegt einzig und allein am „Spitzenpersonal“, das eifrig dabei ist, mit seiner islamophilen Einstellung auch noch die letzten Wähler und Mitglieder zu vertreiben. Gerade verscherzen die SPD-Oberen die letzten Sympathien mit ihrem Kampf gegen Thilo Sarrazin
„Der Versuch, den Himmel auf Erden einzurichten, erzeugt stets die Hölle. Dieser Versuch führt zu Intoleranz, zu religiösen Kriegen und zur Rettung der Seelen durch die Inquisition.“
Karl Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde.
Dem ist nichts hinzuzufügen, weil absolut treffend beschrieben.