
Foto: dts nachrichtenagentur
Berlin – Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Sichtweise, die DDR sei von der Bundesrepublik übernommen worden, als „Unsinn“ bezeichnet. „Zu sagen, wir, die Bundesrepublik, Bonn, hätte die DDR übernommen, ist einfach eine Fälschung der geschichtlichen Wirklichkeit“, sagte Schäuble in der RBB-Sendung „Talk aus Berlin“.
Die Mehrheit der Menschen in der DDR habe „vom real exisitierenden Sozialismus, von Stasi und von den doch bescheidenen Verhältnissen die Schnauze voll“ gehabt. Schäuble räumte allerdings ein, dass die schnelle Wiedervereinigung für die Menschen in der DDR „unheimlich schwierig“ gewesen sei.
Und dass es schwieriger geworden sei, „als wir vielleicht selbst am Anfang geglaubt haben“. Auch habe eine Minderheit der Menschen etwas anderes gewollt. Dennoch habe die letzte und frei gewählte Volkskammer der DDR „mit übergroßer Mehrheit den Beitritt zum Grundgesetz beschlossen“. (dts Nachrichtenagentur)

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Wenn Wolfgan Schäuble etwas als Unsinn bezeichnet, ist davon auszugehen, dass darin Wahrheit steckt – und zwar mehr als ein Körnchen.
Nur eine Volksabstimmung für oder gegen den Beitritt hätte für alle Zeiten die Klarheit geschaffen, wie damal die Mehrheitsverhältnisse jenseits von „repräsentativen Umfragen“ tatsächlich beschaffen waren.
Schäuble war es auch, der die Abstimmung über eine Verfassung wie in Artikel 146 des Grundgesetzes vorgesehen, verhinderte.
Und zu guter letzt hat Schäuble damal die Präambel des Grundgesetzes enstellt: Die Worte „seine nationale und staatliche Einheit zu wahren“ lies er einfach unter den Tisch fallen!
So ist es, Daumen hoch für Ihren Kommentar ?
Es wurde von Kohl/CDU festgelegt das DDR Betriebe zu privatisieren sind.
Wenn das keine Übernahme ist muss es eine Enteignung gewesen sein.
Die Regierung hat die DDR ja nicht direkt übernommen, sie hat zugelassen das sich Konzerne auf Steuerzahlerkosten und DDR Arbeitnehmerkosten bedienen konnten.