Samstag, 29. Februar 2020

Sachsen: Lehrer profitieren von Rechtsextremismus-Coaching

31. Oktober 2018 | 11 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik
Schulflur mit Stühlen

Foto: dts Nachrichtenagentur

Dresden  – Lehrer profitieren von Fortbildungen und Coaching zum Thema Rechtsextremismus.

Das zeigt die Auswertung des Modellprojektes „Starke Lehrer – Starke Schüler“, mit dem sich die Robert-Bosch-Stiftung und das Sächsische Kultusministerium drei Jahre lang an neun Berufsschulen in Sachsen engagierten, berichtet „Die Zeit“.

Die befragten Pädagogen gaben an, durch die Schulung ihren Kenntnisstand über Rechtsextremismus erweitert zu haben und auf extreme politische Haltungen ihrer Schüler souveräner reagieren zu können.

Der Bericht zeige auch, dass es in Lehrerzimmern, aber auch bei Schulleitern, bisweilen wenig Interesse gebe, sich mit Rechtsextremismus zu befassen und dies sogar mancherorts abgelehnt werde. „Vielen Lehrern fiel es schwer, sich in der Schulöffentlichkeit zu engagieren, da Teile des Kollegiums offensiv rechtspopulistische Positionen vertraten und Schulleitungen sich nicht oder nur sehr zurückhaltend zugunsten des Projektes positionierten“, sagte Sebastian Fischer, Politikwissenschaftler an der Universität Hannover und Autor des Abschlussberichts.

Gerade zu Beginn des Projekts sei es vielen Lehrern wichtig gewesen, einen akzeptierenden Umgang mit ausgrenzenden und menschenverachtenden Positionierungen zu finden. Fehlendes Problembewusstsein finde sich nicht nur in den Kollegien – der Abschlussbericht zitiere einen Schulleiter mit den Worten: „Auch ein kleiner Nazi kann ein guter Facharbeiter sein.“

Da der Abschlussbericht lediglich die an dem Modellprojekt beteiligten Schulen untersucht, sind seine Ergebnisse nicht repräsentativ und lassen sich nicht auf die Gesamtheit der Berufsschulen hochrechnen. (dts Nachrichtenagentur)

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11 Kommentare auf "Sachsen: Lehrer profitieren von Rechtsextremismus-Coaching"

  1. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    In Freiburg gingen am Montag 300 Bürger friedlich auf die Strasse um gegen die Gruppenvergewaltigung eines 18-jährigen Mädchens durch sogenannte Schutzsuchende zu demonstrieren. Diese Demonstration konnte nur durch massiven Polizeieinsatz (u. a. berittene Polizei) vor der Gewalt von Linksradikalen geschütz werden.
    Über geraume Zeit war die Demonstration komplett von klar gewaltbereiten Linksradikalen eingekesselt. Das Ganze wird in den Medien als friedliche Gegendemonstration deklariert.

    Wie wäre es mit Limksextremismus-Coaching für Lehrer und Journalisten in Freiburg?

    • Tobi sagt:

      Nicht nur die Lügen der AfD lesen, auch was die Polizei darüber twittert.

      • eliza doolittle sagt:

        David Berger: Heute Mittag war der von mir veröffentlichte Bericht zu Freiburg für die Polizei noch eine Fakenews, nun liegen viele Anzeigen vor, die ihn bestätigen und der Staatsschutz ermittelt. So schnell ändert sich, was Fakenews ist und was nicht.

      • Philipp sagt:

        Meldung Polizeipräsidium Freiburg 31.10.2018 14:27:
        … Familie zu dritt auf den Heimweg durch die Innenstadt begeben. Gegen 21 Uhr [29.10.2018] hätten sie sich auf der Kaiser-Joseph-Straße befunden, als eine Personengruppe aus der Löwenstraße gekommen sei. Es sei dann zu einem Zusammentreffen mit diesen Personen gekommen, die als augenscheinlich „Linksautonome“ beschrieben wurden. Dabei sei die 48-jährige Geschädigte gegen ein Schaufenster gestoßen worden. Der 15-Jährige habe einen Schlag auf seine Hand erhalten und vermutet, es sei dabei ein Stock oder eine Stange verwendet worden. Die Gruppe sei dann schnell weiter gezogen und hätte anschließend andere Leute geschlagen.
        …..

    • eliza doolittle sagt:

      Wie wäre es mit Linksextremismus-Coaching für Lehrer und Journalisten in Freiburg?

      gut gemeint, aber da ist nichts mehr zu retten. weitermache losse !

      (…)

      und etwas sehr buntes aus freiburg – nicht ganz OT – noch zum schluss:
      (…)
      Erneut Freiburg: Sexattacken auf Frauen, Ziegen und Schafe durch polizeibekannten Asylanten aus Eritrea

      • eliza doolittle sagt:

        liebe pex-mod., das hätte mich jetzt aber schon sehr interessiert, was an dem freiburger hetzjagd-beitrag (afd-demo-teilnehmer wurden nach der demo massiv angegangen) von philosophia perennis (dr. david berger nicht seriös genug ?) nicht der nettiquette entsprochen hat. die polizei ist ja inzwischen schon zurückgerudert bzw. hat eine – tobis beitrag gegenläufige – meldung herausgegeben.
        vom augenzeugenbericht – auch gelöscht – ganz zu schweigen.

  2. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    >Nicht nur die Lügen der AfD lesen, auch was die Polizei darüber twittert.

    Wer es wirklich wissen will, der kann sich bei politikversagen die entsprechenden Videos anschauen.
    Und nein, der mit roher Gewalt gegen Polizisten vorgehendene Mob ist nicht die AFD …

    • Tobi sagt:

      Wem glauben, der Polizei oder der neu rechten Lügenpresse?

      • Philipp sagt:

        Wenn Du oder Deine Spies(…)gesellen mit hysterischem Gekreische eine Meldung als Lüge erklären, ist das schon ein wichtiger Beleg dafür, dass es sich bei dieser Meldung nicht um Fake-News handelt.
        Auch wenn der Antifa(…) im Allgemeinen schon viel Pech beim Nachdenken hat, scheinst Du auch in dieser Disziplin eine Spitzenstellung innezuhaben:
        Du versuchst uns hier permanent davon zu überzeugen, dass 81.999.999 der hier Lebenden Dir intellektuell überlegen sind.
        (…)
        Mach weiter so!

  3. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Wenn man ehrlich ist, müsste man umgehend ALLE alleine „reisenden“ männlichen „Flüchtlinge“ außer Landes schaffen oder wenigstens zentral unterbringen, um sie dort zu beobachten.

    Dass ab sofort kein einziger dieser Gesellen das Land mehr betreten dürfte, sollte für Verstandeswesen mit einem Mindestmaß an Empathie für die deutschen und vor allem weiblichen Opfer kein Gegenstand von Diskussionen sein.

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