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Essen – RWE ist bereit, die Förderung und -verstromung von Kohle früher als derzeit für das Jahr 2038 geplant zu beenden. „Wenn es machbar ist, also wenn der Ausbau der Erneuerbaren und der Netze sehr schnell vorankommt, wären wir bereit, den Kohleausstieg zu beschleunigen“, sagte Vorstandschef Rolf Martin Schmitz dem „Handelsblatt“.
Und weiter: „Ob es wirklich die 18 Jahre sind oder 15? Das ist für mich offen.“ Bundestag und Bundesrat hatten Anfang Juli den Ausstieg aus der Kohle beschlossen. In mehreren Schritten soll die Förderung von Braunkohle und die Produktion in Braun- und Steinkohlekraftwerken bis zum Jahr 2038 beendet werden.
Das Gesetz sieht aber vor, an mehreren Zeitpunkten zu überprüfen, ob der Fahrplan angemessen ist. Vor allem die Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit sollen überprüft werden.
Der RWE-Chef ist für diese Revisionsklauseln offen. „Das entscheidet die Politik.“ Wichtig sei, dass die Rahmenbedingungen stimmten und die seien im Gesetz skizziert, sagte Schmitz: „Unsere Mitarbeiter sind abgesichert. Das ist mir wichtig.“ (dts Nachrichtenagentur)

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