
Tagebau Hambach
Foto: über dts Nachrichtenagentur
Essen – RWE-Chef Markus Krebber ist unter bestimmten Voraussetzungen bereit, früher als geplant aus der Verstromung von Kohle auszusteigen.
Dazu sei es jedoch nötig, regenerative Energien schneller und konsequenter auszubauen, sagte Krebber dem „Spiegel“. Wenn man genügend Grünstromkapazitäten in Deutschland aufbauen könne, müsse man nicht über Kompensation nachdenken.
„Dann erledigt sich das Thema Kohlestrom von allein.“ Der Konzern habe die Weichen für eine reine Grünstromproduktion bereits 2017 gestellt. „Und wenn wir heute noch in Teilen an alten Technologien wie der Kohle festhalten müssen, hat das damit zu tun, dass wir mit den neuen Energien nicht so schnell vorankommen, wie wir das wollen“, so Krebber.
Er forderte die neue Bundesregierung auf, das Thema Energiewende nach dem Regierungswechsel schnell und entschlossen anzugehen. Die Zeit dränge, wenn die verschärften Klimaziele erreicht werden sollen.
„Alle wichtigen Beschlüsse in Sachen Klima- und Energiepolitik müssen in der ersten Hälfte der Legislaturperiode durchgesetzt werden. Danach ist es zu spät. Alles, was wir jetzt nicht anpacken, wird 2045 nicht zur CO2-Minderung beitragen“, so der RWE-Chef. (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken


Glasgow – Die UN-Klimakonferenz hat sich auf einen globalen Kohleausstieg geeinigt und fordert die Staaten weltweit auf, diesen einzuleiten. Die Erklärung wurde ...
Essen – RWE ist bereit, die Förderung und -verstromung von Kohle früher als derzeit für das Jahr 2038 geplant zu beenden. ...
Münster – Der Vizepräsident des Deutschen Städtetages, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU), befürchtet, dass Stadtwerke durch den Kohleausstieg in finanzielle Schieflage geraten ...
New York – Deutschland tritt an diesem Sonntag der internationalen Allianz für den Kohleausstieg bei. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will den Beitritt ...
Berlin – Die Energiewende steht für die deutsche Wirtschaft ganz oben auf der Prioritätenliste der neuen Bundesregierung: „Es muss alles daran gesetzt ...
Köln – Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet bescheinigt der deutschen Politik falsche Prioritäten in der Energiepolitik. Über den für ...
Berlin – Das Abschalten der 20 ältesten Braunkohlekraftwerke würde die Stromversorgung in Deutschland nicht gefährden. Zu diesem Schluss kommt der Think Tank ...
Berlin – Die deutschen Stadtwerke sehen sich als Betreiber von Steinkohle-Kraftwerken von den Ausstiegsbeschlüssen der Bundesregierung benachteiligt. „Der Braunkohledeal ist ein Deal ...
Essen – Vor dem Aktionswochenende ruft der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns RWE, Rolf Martin Schmitz, die Klimaaktivisten auf, den Tagebau nicht zu betreten. ...
Berlin – Die CSU legt im Streit um die Flüchtlingspolitik erneut nach und setzt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) damit weiter unter Druck: ...
Essen – Nach der Kohle-Einigung fordert RWE-Chef Rolf Martin Schmitz die Aktivisten auf, den Hambacher Forst zu verlassen. „Für die Aktivisten gibt ...
Berlin – Laut Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für „Bild am Sonntag“ finden 49 Prozent der Deutschen, dass man in der Türkei jetzt ...













