Donnerstag, 12. Dezember 2019

Projektgruppe „Landau baut Zukunft“ vorgestellt: Erste Zwischenergebnisse zu Fragen der Siedlungsentwicklung im Herbst

14. Juli 2016 | noch keine Kommentare | Kategorie: Allgemein, Landau
Der Projektgruppe „Landau baut Zukunft“ gehören (v.l.n.r.) die Leiterin der Liegenschaftsabteilung Irmgard Weis, die Verwaltungsfachangestellte Jasmin Seither und der Leiter der Abteilung Stadtplanung und Stadtentwicklung Roland Schneider an. Foto: stadt-landau

Der Projektgruppe „Landau baut Zukunft“ gehören (v.l.n.r.) die Leiterin der Liegenschaftsabteilung Irmgard Weis, die Verwaltungsfachangestellte Jasmin Seither und der Leiter der Abteilung Stadtplanung und Stadtentwicklung Roland Schneider an.
Foto: stadt-landau

Landau. Zur Durchführung und Koordinierung der Maßnahmen im Rahmen der Initiative „Landau baut Zukunft“ ist innerhalb der Stadtverwaltung eine Projektgruppe eingerichtet worden, die aus Fachkräften des Bauamtes und der Liegenschaftsabteilung besteht.

Der Projektgruppe „Landau baut Zukunft“ gehören die Leiterin der Liegenschaftsabteilung Irmgard Weis, der Leiter der Abteilung Stadtplanung und Stadtentwicklung Roland Schneider und die Verwaltungsfachangestellte Jasmin Seither an.

Die Gruppe, die ihre Arbeit zum 1. Juli aufgenommen hat, ist gemeinschaftlich Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron zugeordnet. Beide haben die neue Projektgruppe sowie deren Aufgaben jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Gruppe werde zunächst befristet bis Ende des Jahres wesentliche Aufgabenbereiche der Initiative „Landau baut Zukunft“ bearbeiten, informierten Hirsch und Ingenthron. Für die Zeit danach müsse geklärt werden, ob die jetzt gewählte Organisationsform mittelfristig beibehalten werde und inwieweit dies mit der beabsichtigten Gründung einer Baulandentwicklungsgesellschaft zu koordinieren sei.

Konkret hat die Projektgruppe vorrangig zwei Arbeitsziele: Zum einen begleitet sie die vorbereitenden Untersuchungen in zwei Bereichen im Landauer Westen. Bis Anfang kommenden Jahres soll hier eine erste, grobe Einschätzung möglich sein, welche Flächen für die weitere Siedlungsentwicklung in Betracht kommen.

Dazu muss geklärt werden, ob die jeweiligen Flächen verkehrlich, entwässerungstechnisch, landschaftsökologisch und städtebaulich für eine Bebauung geeignet sind – und ob die Grundstückseigentümer bereit sind an die Stadt zu verkaufen.

Wie angekündigt, würden dabei die Belange der Winzerinnen und Winzer mit Priorität geprüft, betonten Hirsch und Ingenthron. Nicht geeignete Flächen werden ausgeschlossen.

Ein zweiter Baustein der Arbeit der Projektgruppe ist die Unterstützung des Bauamtes und der Finanzverwaltung bei der Weiterentwicklung und Realisierung der Baulandstrategie. Das Ziel, bis zum Jahr 2030 in den Stadtdörfern 500 Wohneinheiten zu schaffen, soll dabei im Vordergrund stehen.

Die Projektgruppe wird die so genannten „Suchräume“ für mögliches neues Bauland in den acht Stadtdörfern weiter unter die Lupe nehmen und dann die nächsten Schritte einleiten. Auch hier gilt es vor allem, die Bereitschaft der Grundstückseigentümer zum Verkauf und die technisch-ökologische Umsetzbarkeit zu prüfen.

Die drei Mitglieder der neuen Projektgruppe werden sich im kommenden halben Jahr ausschließlich mit „Landau baut Zukunft“ beschäftigen, bekräftigte Oberbürgermeister Hirsch. „Das zeigt die Wichtigkeit des Vorhabens. Die Zukunftsaufgabe „Schaffung von neuem Wohnraum“ genießt eine hohe Priorität bei der Verwaltung der Stadt Landau – und wir sind auf einem sehr guten Weg.“

Für die Begleitung des Prozesses „Landau baut Zukunft“ habe man aber auch externen Sachverstand gewinnen können, betonte Bürgermeister Dr. Ingenthron.

„Wir werden ein Fachbüro mit der Prozessbegleitung beauftragen – es wird unter anderem die Moderation von Veranstaltungen sowie verschiedene beratende Tätigkeiten übernehmen.

Ich halte dieses Vorgehen für äußerst sinnvoll – auch in anderen Städten hat es sich bewährt, auf ein externes Büro und damit auf einen unabhängigen Mittler zwischen Stadtverwaltung und Bürgerinnen und Bürger zu setzen.“

Die nächste Informationsveranstaltung im Zuge von „Landau baut Zukunft“ findet am 23. November statt – dann sollen die bis dahin erarbeiteten Zwischenergebnisse vorgestellt werden. (stadt-landau)

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