
Foto: dts Nachrichtenagentur
Edenkoben/Pfalz. Das Präsidium des Südwestdeutschen Fußballverbands (SWFV) hat am 7. Mai beschlossen, die Meisterschaftssaison 2019/20 abzubrechen.
Vorangegangen war ein Votum unter den Vereinen im Verbandsgebiet, bei dem sich eine deutliche Mehrheit für einen Saisonabbruch ausgesprochen hatte.
Mit einer Rückmeldung von über 81 Prozent der am Spielbetrieb teilnehmenden Vereinen ergab die Auswertung, dass 77 Prozent der Vereine keine Fortführung der laufenden Saison möchten. 23 Prozent der Vereine stimmten für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs frühestens zum 1. September 2020. Die Meinungsumfrage ergab ein deutliches Votum der Vereine.
Für die Vereine bedeutet das, dass die geltenden Regelungen zu Vereinswechseln, beziehungsweise zu den Wechselfristen, nach wie vor Bestand haben. Die Saison werde jedoch aufgrund der staatlichen Verfügungen sportlich unvollständig bleiben. Dafür müsse eine Lösung gefunden werden.
Da jetzt aber die Entscheidung gefallen sei, könne eine „vergleichbare Lösung mit dem Regionalverband Südwest und seinen Mitgliedsverbänden erreicht werden“, ließ der SWFV verlauten. Dies heißt: Im Juni wird das Präsidium auf einem außerordentlichen Verbandstag entscheiden, wie die Saison bei Frauen, Jugend und Männern gewertet wird.
Zurzeit ist der Startbeginn für die neue Saison 2020/21 noch für August gesetzt. „Dies gilt vorbehaltlich anderslautender staatlicher Verfügungen in Bezug auf den Spielbetrieb für Mannschaftssportarten“, teilt der Verband mit. Sollte es beispielsweise ein Verbot von Fußballspielen geben, müsse der Rahmenterminplan für die kommende Saison notfalls ergänzt oder angepasst werden.
Des weiteren wurde der Finaltag der Amateure abgebrochen, der am Samstag, 23. Mai hätte stattfinden sollen. Weitere Informationen über den SWFV gibt es im Internet auf www.swfv.de.

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