Freitag, 22. Januar 2021

Neue feste Geschwindigkeitsüberwachung in B 10-Tunnel Annweiler

1. März 2016 | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße
Blick vom Schützenhaus auf Annweiler. Foto: Pfalz-Express/ Ahme

Annweiler, die Stadt am Staufertunnel.
Foto: Pfalz-Express/ Ahme

Annweiler. Mit einer neuen festen Geschwindigkeitsüberwachung soll die Verkehrssicherheit auf der B 10 weiter verbessert werden.

„Ein wichtiges Ziel der Landesregierung ist es, gerade mit Blick auf einzelne spektakuläre Unfälle und den wachsenden Verkehr auf der B 10 ein hohes Maß an Verkehrssicherheit zu gewährleisten“, sagte Innenminister Roger Lewentz.

Die stationäre Messanlage im Staufer-Tunnel ermögliche eine wirksame Geschwindigkeitsmessung in beide Fahrtrichtungen. Mobile Geschwindigkeitsmessungen seien im Tunnel nicht realisierbar.

Die Messanlage ist an die bereits vorhandene Wechselzeichenanlage gekoppelt und wird am Donnerstag, 3. März, in Betrieb gehen.

Sollte aufgrund besonderer Umstände, beispielsweise einer Störung oder wegen eines im Tunnelbereich liegengebliebenen Fahrzeuges, eine Herabsetzung der Geschwindigkeit erforderlich werden, so passt sich die Geschwindigkeitsmessanlage automatisch der neu angezeigten Geschwindigkeit an und überwacht ohne zeitlichen Verzug deren Einhaltung. Die Kosten für die Anlage belaufen sich auf rund 350.000 Euro.

Wichtige Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der B 10 seien das Nachtfahrverbot für LKW über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht im Transitverkehr, die Ausstattung der Tunnelanlagen mit Sicherheitstechnik auf dem neuesten Stand und die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit innerhalb der Tunnelanlagen auf Tempo 60, so die Landesregierung. (red)

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4 Kommentare auf "Neue feste Geschwindigkeitsüberwachung in B 10-Tunnel Annweiler"

  1. Jerry Buchholz sagt:

    So ein Quatsch!
    Diese Anlage ist einzig und allein Geldmacherei. Bisher war ein Tempolimit von 70 km/h durchgängig von der Kreuzung B48/Johanneskreuz bis Queichhambach eingerichtet. Alle haben sich daran gehalten, der Verkehr lief relativ flüssig, selbst in den Tunnels. Auch sind mir bislang keine oder nur sehr wenige schwere Unfälle in den Tunnels bekannt, die von dieser 70er Regelung verursacht wurden.

    JETZT hat man 70 – 60 – 70 – 50 – 60 – 70 – 60 – 70 auf der strecke. Irgendeiner ist immer am Bremsen, der Verkehr stockt und staut, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis irgendjemand aus Unachtsamkeit ins Stauende kracht. Spätestens wenn tatsächlich die Anlage scharf wird und die ersten Paßfotos geschossen werden wirft ein völlig verängstigter Autofahrer den Anker und rennt mit 35 oder noch weniger da durch. Was hat man dann erreicht?

    Nur eine Verärgerung der arbeitenden Bevölkerung, die auf diesem Abschnitt bislang einigermassen stetig vorankam….

    Wenn schon fester Blitzer, dann oben auf der Kuppe zwischen Queichhambach und Birkweiler, wo mit 120 und mehr bergauf die letzten LKW ‚eingefangen‘ werden müssen, damit man 0,5 Sekunden schneller in Landau ankommt….

  2. Seit dem die 60 km Geschwindigkeit überwacht wird läuft der Verkehr gleichmäßig und ruhig. Ich fahre die Strecke laufend und habe noch keinen Stau erlebt. Nur die LKW fahren oft so dicht aud das man ihre Nummernschilder nicht mehr lesen kann. Es sollte auch der Abstand gemessen werde,

  3. otto sagt:

    Wenn schon ein stat. Blitzer, dann eine Anlage welche auch technisch einwandfrei und zugelassen ist.
    Der derzeitige Traffistar S 330 wurde bereits in vielen Urteilen für unzulässig erklärt.
    Ausserdem muss vor dem Tunnel ein Hinweisschild stehen “ Radarüberwachung“ so sieht es zumindest die STVO vor.
    Die Messungen sind falsch; gefahren mit Tempomat mit 60, geblitzt angeblich mit 66 = 10,00 € Abzockerprämie.

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