
Naturoase Friedhof: Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron (r.) und Gerhard Blumer, Leiter der Friedhofsverwaltung (l.), freuen sich über die neuen Blühinseln auf den Wiesenflächen des Landauer Hauptfriedhofs.
Foto: ld
Landau. Im Stadtgebiet sind sie schon vielerorts zu sehen: Blühinseln auf öffentlichen Rasen- und Wiesenflächen, die Lebensraum für Tiere und Pflanzen bieten und die Artenvielfalt weiter fördern sollen.
Auch auf dem Landauer Hauptfriedhof sind in den vergangenen Wochen kleine Naturoasen entstanden. Auf dem Gelände hinter der Trauerhalle und auf einem Teil des Jüdischen Friedhofs werden künftig beim Mähen große Kreise ausgespart und der Natur überlassen, um so für Bienen, Schmetterlinge und Co. mit wilden Kräutern und Blüten eine bessere Lebensgrundlage zu schaffen.
„Friedhöfe gelten als Oasen der Stille und Besinnung“, betont Bürgermeister und Friedhofsdezernent Dr. Maximilian Ingenthron. „Tatsächlich bieten Friedhöfe mit ihrer meist über Jahrhunderte gleichbleibenden Nutzung mit mächtigen Bäumen, Hecken, Freiflächen, Mauern und Steinen aber auch wichtige Rückzugsorte für Pflanzen und Tiere – und das inmitten der Stadt“, so Dr. Ingenthron.
„Dazu kommen liebevoll gepflegte Grabstätten, bei denen jedes einzelne Grab ein eigenes kleines Biotop für Flora und Fauna darstellt“, ergänzt der Leiter der Friedhofsverwaltung, Gerhard Blumer. Sie seien froh, ergänzend zu dem Kooperationsprojekt „Bunte Wiese“ von Stadt und Uni sowie den 24 Hektar innerstädtischen Grünflächen, die bereits extensiv gepflegt würden, auch auf dem Friedhofsgelände einen weiteren Beitrag für mehr Insektenfreundlichkeit leisten zu können.
Ergänzend zu den Blühinseln haben zwei Bienenvölker ihr neues Quartier unweit des Hauptfriedhofs bezogen. Die Landauer Hobby-Imker Heiko Wenningmann und Eckhard Rahm haben auf dem Betriebshof westlich des Friedhofes Bienenstöcke aufgestellt, um das dortige Pflanzenpotential zu nutzen.

Diesen Artikel drucken


Queichheim. Im Landauer Stadtdorf Queichheim können ab sofort Urnen in Natursteinstelen beigesetzt werden. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach alternativen Bestattungsformen hatte sich ...
Dammheim – Schon lange stand eine Rollsplittbox für den Friedhof auf dem „Wunschzettel“ der Dammheimer. So freute sich Ortsvorsteher Florian Maier umso ...
Landau. Der Bedarf an Abstellplätzen für Fahrräder am Landauer Hauptbahnhof ist unvermindert hoch. Um dem zu begegnen, hat die Stadt von der ...
Landau. Integration endet nicht mit dem Tod: Die Stadt Landau möchte Bestattungsmöglichkeiten für Menschen islamischen Glaubens schaffen. Als geeignetes Gräberfeld hat sich ...
Landau-Arzheim. Eine Urnenbestattung im Schatten von Apfel-, Kirsch- und Birnbäumen: Das ist ab sofort auf dem Arzheimer Friedhof möglich. Da sich immer ...
Viele wissen noch aus Kindheitstagen, wie faszinierend es war, kunterbunte Schmetterlinge bei ihren Flugkünsten zu beobachten. Der eigene Nachwuchs hat immer weniger ...
Landau. Die geplante Neuanlage eines muslimischen Grabfelds auf einer aktuell noch brachliegenden Fläche westlich des Landauer Hauptfriedhofs nimmt Gestalt an. Der städtische ...
Landau. Am 29. August 2012 wurde der erste Memoriamgarten in Rheinland-Pfalz auf dem Landauer Hauptfriedhof eröffnet. Eingebettet in eine gärtnergepflegte Friedhofslandschaft finden ...
Landau. Marie Strieffler, berühmte Tochter der Stadt Landau, wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Gemeinsam mit Mitgliedern der Vorstände des ...
Landau. Dieses außergewöhnliche Engagement verdient großen Respekt: Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums, des Max-Slevogt-Gymnasiums und der Integrierten Gesamtschule übernehmen ab sofort die Pflege von ...
Haßloch. Der Fachbereich „Bauen und Umwelt“ möchte auf den gemeindeeigenen Freiflächen im Bereich Ecke Wehlachstraße/Eichenweg sowie am Ortsausgang Böhler Straße natürliche Wiesenflächen ...















Das ist eine großartige Idee!