Sonntag, 08. Dezember 2019

Ludwigshafen: Hochstraße Süd möglicherweise einsturzgefährdet – Sperrungen auch für Kfz-, Rad-, Fußgängerverkehr und ÖPNV

22. November 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Ludwigshafen, Regional, Rhein-Pfalz-Kreis

Foto: dts Nachrichtenagentur

Ludwigshafen – Wegen des bedenklichen Zustands der Hochstraße Süd musste die Stadtverwaltung am Freitag (22. November 2019) kurzfristig dringend erforderliche Maßnahmen ergreifen.

Neue Berechnungen hatten ergeben, dass fraglich ist, ob die Brückenkonstruktion ihr Eigengewicht überhaupt noch weiter tragen kann.

Aus Sicherheitsgründen wurden deshalb zwei Durchfahrten unter der Hochstraße Süd gesperrt. Es bestehe indes keine Gefahr für Wohnbebauung in der Nähe der gesperrten Querungen, so die Stadtverwaltung. Das Parken unter dem Abschnitt „Pilzhochstraße“ ist nicht mehr zulässig.

Ab sofort ist davon die Mundenheimer Straße betroffen, wo der Durchgang für den Autoverkehr, den ÖPNV sowie für Radfahrer und Fußgänger nicht mehr möglich ist.

Die Durchfahrt über die Berliner Straße wird ebenfalls für den Kfz-, Rad- und Fußgängerverkehr gesperrt, während voraussichtlich noch bis Mittwoch Straßenbahnen diesen Bereich passieren können. Dies ist nur möglich, da die Hochstraße Süd an dieser Stelle während der gesamten rnv-Fahrzeiten durch Bauwerksprüfer überwacht wird.

Die Straßenbahnverbindung Richtung Mannheim ist weiterhin über die Kurt-Schumacher-Brücke möglich. Über die Änderungen der Fahrpläne und -strecken informiert die rnv auf ihrer Homepage.

Von der Sperrung ist auch eine Diskothek im Faktorhaus betroffen, die wegen des Wegfalls von Flucht- und Rettungswegen bis auf Weiteres nicht betrieben werden darf.

Für den Verkehr in Nord-Süd-Richtung sowie umgekehrt stehen die Lagerhausstraße und Saarlandstraße zur Verfügung.

„Angesichts dieser Erkenntnisse zum Zustand der Hochstraße Süd blieb der Stadtverwaltung nichts anderes übrig, als diese Sperrungen zu veranlassen“, sagte Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD). „Uns ist bewusst, dass dies erhebliche Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger sowie den städtischen Verkehrsfluss bedeuten, aber die Sicherheit für die Bevölkerung steht an erster Stelle.“

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