Sonntag, 05. Dezember 2021

LoRaWAN: Das IoT bietet Lösungen für Morgen und das Potenzial ist längst nicht erschöpft

7. November 2021 | Kategorie: Allgemein, Computer & Internet, Ratgeber, Wirtschaft in der Region

Winzer möchten die Rahmenbedingungen für das Wachstum der Trauben jeder Zeit überblicken.
Symbolbild: Pfalz-Express

LoRaWAN-Sensoren im Weinberg – das Internet of Things (IoT = Internet der Dinge) erobert nun auch die Welt der guten Tropfen.

Mit Hilfe der LoRaWAN-Funktechnologie können Winzer die Rahmenbedingungen für das Wachstum der Trauben jeder Zeit überblicken.

LoRaWAN: Guter Wein dank IoT-Lösungen

Ein guter Wein braucht gute Trauben. Damit diese optimal reifen, müssen die Rahmenbedingungen wie z.B. Temperatur und Bodenfeuchte stimmen. Die Funktechnologie LoRaWAN ermöglicht dem Winzer, diese Daten zu jeder Zeit im Blick zu haben.

Sie laufen in einer Wetterstation im Weinberg zusammen. „LoRaWAN unterstützt uns soweit, dass wir kosteneffizient und sehr energieeffizient eine Wetterstation an fast allen relevanten Stellen einbringen können, und so auch unsere Entscheidungsfindung anhand von Wetterdaten viel effizienter strukturieren können“, sagt Marcel Sambale-Lergenmüller, Geschäftsführender Gesellschafter, Vineyard Cloud GmbH.

Pfalzwerke investieren in LoRaWAN-Netz

Die Pfalzwerke Gruppe hat den Mehrwert von LoRaWAN für ihre Zwecke erkannt und investiert flächendeckend in den Ausbau des Netzes. Ziel ist es, dass die gesamte Region von den Vorteilen einer digitalen Infrastruktur profitiert. Das können die Stadtwerke sein, die ihre Energiedaten monitoren möchten oder Kommunen, die auf eine effizientere Gestaltung der Hausmeister-Dienste abzielen.

Projekt IoT4US zur Erschließung neuer Anwendungsmöglichkeiten

Um neue potenzielle Anwendungsmöglichkeiten der LoRaWAN-Technik zu erschließen, haben sich die Pfalzwerke AG und die Pfalzwerke Netz AG mit dem IT-Service-Provider Pfalzkom und dem IoT-Dienstleister SmartMakers zusammengetan. In dem Projekt IoT4US- Internet of Things for Utility Services wird der Einsatz untersucht.

Ein Vorteil für den ländlichen Raum: Die Vernetzung von Sensoren über weite Entfernungen bei dennoch geringem Energieverbrauch. Wird dort regulär häufig nur eine Funkreichweite von 15 km erreicht, konnten innerhalb des Netzgebietes der Pfalzwerke nun bis zu 50 km erreicht werden.

Wie LoRaWAN und IoT zusammenhängen

Das Internet of Things ist als Sammelbegriff zu verstehen. Es umfasst Technologien einer globalen Infrastruktur, welche es ermöglicht, virtuelle und physische Objekte miteinander zu verknüpfen. Dank Kommunikations- und Informationstechniken arbeiten diese zusammen und schaffen Raum für immer neue Anwendungsmöglichkeiten. LoRaWAN ist ein Bereich des IoT.

LoRaWAN als eine Lösung im Bereich IoT

Die LoRaWAN-Funktechnologie basiert auf dem Modulationsschema LoRa von Semtech. Die Spezifikation ist zu verstehen als Low-Power-Wide-Area-Netzwerkprotokoll, das darauf abzielt, drahtlose, batteriebetriebene Geräte mit dem Internet zu verbinden.

Es wird eine nahtlose Zusammenarbeit von verschiedenen Systemen und Techniken ermöglicht, wobei starre, lokale Installationen wegfallen. Der Nutzer bekommt also mehr Freiheit in „seiner“ Welt der Dinge.

Löst Wirepas LoRaWAN ab?

Die LoRaWAN-Funktechnologie ist in der Welt des IoT zuhause. Ihre Nutzung bietet eine Lösung, das Leben der Menschen zu erleichtern und die Energiewende mitzugestalten. Mittlerweile gibt es neue disruptive Lösungen aus Finnland. Das Start-Up Wirepas revolutioniert mit innovativer Technologie die Branche.

Wirepas Massive revolutioniert das IoT

Die autonome und dezentrale Mesh Technologie von Wirepas (Wirepas Massive) wurde in den unterschiedlichsten Use Cases erfolgreich eingesetzt, und immer mehr Integratoren werden auf die finnischen IoT-Experten aufmerksam. So entschied sich Clevertronics, für Notbeleuchtungssysteme im Kern die Wirepas Massive Connectivity einzusetzen.

Clevertronic wählt Wirepas Massive

Die LoRaWAN-Technologie ist wie bereits erwähnt nur ein Baustein für ein IoT-Netzwerk. Clevertronics setzt auf die Mesh Technologie der innovativen Finnen. An mehr als 630 Standorten konnte das Unternehmen dank Wirepas in kürzester Zeit Notbeleuchtungssysteme auf Basis ihres Zoneworks XT HIVE installieren.

Notbeleuchtung rettet Leben, und die Funktion soll von Automatischen Prüfsystemen (ATS) sichergestellt werden. Problem: Bisher waren ATS meist kabelbasiert, was hohe Kosten mit sich brachte. Mit der innovativen Mesh Technologie von Wirepas entfällt das Problem.

Clevertronics weiß das zu nutzen und führt mit dem Massive IoT Mesh von Wirepas eine neue Mesh-Generation ein. Diese zeichnet sich aus durch hohe Skalierbarkeit, dezentrale Selbstverwaltung und es gibt keinen Single Point of Failure (= einzelner Ausfallpunkt).

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