Montag, 15. August 2022

Das Potenzial des aktuellen Kaders des 1. FC Kaiserslautern

29. Januar 2021 | Kategorie: Allgemein, Anzeige, Freizeit & Hobby, Ratgeber

Der 1.FCK hat in seiner großen Historie schon zahlreiche Topspieler hervorgebracht. Akteure wie Weltmeister Andreas Brehme oder Fast-Weltmeister Michael Ballack dürften wohl jedem Fußballfan ein Begriff sein.

Die Gegenwart der roten Teufel sieht da deutlich bodenständiger aus – aktuell dominiert der Abstiegskampf in Liga Drei das Geschehen rund um den Betzenberg. Obwohl die Mannschaft als Ganzes bisher noch nicht wirklich überzeugt, finden sich aber auch einige Lichtblicke, wie die folgende Übersicht zeigt.

Der Top-Spieler: Avdo Spahić (Tor)

Der Keeper des FCK spielt eine stabile Saison – trotz schwächelnder Vorderleute. Seit seinem Wechsel von Energie Cottbus 2019 ist der Bosnier die klare Nummer Eins und überzeugte in den meisten seiner Einsätze. Mit 23 ist der Keeper auch jung genug, um sein Können in Zukunft noch weiter zu steigern. Die Lauterer wären also gut beraten, Spahić langfristig an sich zu binden und die Konstanz auf der Torwartposition beizubehalten.

Der Top-Scorer: Marvin Pourié (Sturm)

Der aktuell stärkste Stürmer der Lauterer bringt nicht nur Tore, sondern auch geballte Erfahrung auf den Platz. In der Vergangenheit unter anderem bei Dortmund und Liverpool aktiv, schaffte er es mit dem FC Kopenhagen in der Saison 2013/2014 sogar in die Champions League, wo er zwei Spiele bestritt.

Und auch wenn er beim FCK von der ersten Riege des Weltfußballs weit entfernt ist, spielt er bisher eine gute Saison: sieben Tore in siebzehn Spielen können sich sehen lassen. Mit seinen 30 Jahren gehört die klassische Nummer Neun auch längst nicht zum alten Eisen und könnte den Fans am Betze noch viel Freude bereiten.

Die Torlosen: Elias Huth und Daniel Hanslik (Sturm)

Trotz Torjäger Marvin Pourié läuft die Offensive des 1. FCK generell nicht sehr rund. Ein möglicher Grund: die anhaltende Ladehemmung von Pouriés Sturmkollegen. Sowohl Huth als auch Hanslik kamen als Neuzugänge – Hanslik mit viel Potenzial vom Zweitligisten Holstein Kiel, Huth mit der Erfahrung von über hundert Drittligaspielen vom FSV Zwickau.

Besonders von Hanslik dürften sich die Fans in Zukunft noch einiges erhoffen, schließlich spielte Kiel in den vergangenen Spielzeiten oft oben mit und wird bei Anbietern von Online Sportwetten mit einer Quote von immerhin 67,00 (Stand 28.01.) für den diesjährigen DFB-Pokalsieg gehandelt.

Trotz bisher null Toren in dieser Saison zeigen beide Stürmer zudem großes Potenzial, sich weiterzuentwickeln und den FCK in der Tabelle nach oben zu schießen – gerade mit einem Topstürmer wie Pourié an ihrer Seite.

Der Risikofaktor: Adam Hlousek (Abwehr)

Adam Hlousek sollte dem 1. FC Kaiserslautern eine lange vermisste Mischung aus Erfahrung und Stabilität geben, wie sie in der kampfbetonten dritten Liga unerlässlich ist. Denn der Tscheche kann auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken: 81 Bundesligaspiele und einige Einsätze in der Champions League mit Slavia Prag sprechen eine klare Sprache.

Doch der Plan Hlousek geht bisher kaum auf – immer wieder zeigt der 32-Jährige Schwächen im Abwehrverhalten und gefährdet damit den Verbleib seiner Mannschaft in Liga Drei. Doch auch hier sollten die Fans nicht zu früh verzagen.

Denn wenn es Hlousek schafft, sein zweifellos vorhandenes Können auf den Platz zu bringen, stellt er eine unverzichtbare Bereicherung dar.

 

Die Zukunft des 1. FC Kaiserslautern: Top oder Flop?

Die aktuelle Tabellensituation der Lauterer ist alles andere als rosig: nur Siege können einen Ausbruch aus dem Keller und eine Rückkehr in ruhigeres Fahrwasser bringen.

Trotz vieler Enttäuschungen in der laufenden Saison finden sich im Kader der roten Teufel aber auch einige Lichtblicke. Erfahrene Spieler wie Marvin Pourié und Adam Hlousek müssen die jüngeren Spieler anleiten und dabei selbst ihre Leistungsstabilität beibehalten bzw. wiederfinden.

Dann wird es auch möglich sein, vielversprechende Akteure wie Keeper Avdo Spahić längerfristig an den Verein zu binden und vielleicht sogar Richtung zweite Liga zu schielen. Bis dahin ist es aber definitiv noch ein weiter Weg.

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