
Photovoltaikanlage
Foto: dts Nachrichtenagentur
RLP. Der Landesverband Solarenergie begrüßt die Installation von Klimaschutzportalen für Kommunen in Rheinland-Pfalz.
Die ersten Webseiten wurden in der Region Rheinpfalz freigeschaltet. Die Portale seien „ein guter Beitrag für mehr Transparenz in der Klimaschutzdiskussion“, so der Verband. Für jede Kommune können nach einheitlichen Kriterien die theoretischen Treibhausgasemissionen abgerufen werden.
Links zu den Datenquellen der Energieagentur führen zu den Dachflächenpotentialen, zum Energieatlas oder zum Solarkataster. Ergänzt werden die Portale durch eine Ideenbörse, bei der Bürger ihre Vorstellungen zum Klimaschutz formulieren können.
Die Transparenz in Sachen Klimaschutz zeige aber auch die hohen Defizite bei der bisherigen Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf, wird bemängelt. So hinke die Region Rheinpfalz insbesondere bei der Energiewende und der Umstellung auf Erneuerbare Energien hinter dem Landes- und Bundesdurchschnitt her.
Zudem habe die Initiative Südpfalz-Energie (ISE e.V.) gerade in einer Metastudie beschrieben, wie groß der Umstellungsbedarf in Rheinland-Pfalz tatsächlich sei. „Für ganz Rheinland-Pfalz müssten pro Jahr 3,4 Gigawattstunden Solarleistung installiert werden.
Umgerechnet auf eine Beispielkommune mit 10.000 Einwohnern müssten dort mindestens 10 Mio. Euro jedes Jahr privat, gewerblich oder öffentlich investiert werden, um alleine die Energiewende nur im Bereich Solar zu vollziehen.“
Auf Nachfrage hätten die Landräte der Region Südpfalz, die die ersten Klimaportale vorgestellt haben, keine konkrete Projekte oder Ideen benannt, wie „diese Mammutaufgabe gelöst werden könnte“.
„Abgesehen davon hat die Landesregierung gerade in dem kürzlich im Landtag verabschiedeten Landessolargesetz die Kommunen aus der Solarpflicht ausgenommen und so die Vorbildfunktion der Kommunen geschmälert“, so der Landesverband Solarenergie in seinem Statement.

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