Freitag, 14. Mai 2021

Landesimpfzentrum Neustadt: Testlauf gestartet – offizielle Betriebsbereitschaft ab 15. Dezember

14. Dezember 2020 | Kategorie: Allgemein, Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Regional

Das Landesimpfzentrum Neustadt ist im Telekom-Gebäude untergebracht.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Neustadt. Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat beschlossen, dass in jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt Impfzentren entstehen, die bereits bis Mitte Dezember 2020 startklar sein sollen.

Die Stadt Neustadt an der Weinstraße hat die Errichtung eines Impfzentrums auf einer Fläche von knapp 2.900 Quadratmetern im 1. OG des Telekom-Gebäudes Chemnitzer Straße 2 in Neustadt an der Weinstraße veranlasst. Der offizielle Name wird „Landesimpfzentrum Neustadt an der Weinstraße“ lauten.

Das Impfzentrum wurde aufgrund der guten Anbindung an den Bahnhaltepunkt Süd, gewählt, es gibt eine Bushaltestelle vor dem Gebäude und über 100 Parkplätze.

Es soll offiziell ab dem 15. Dezember 2020 betriebsbereit sein. Es komme natürlich darauf an, wann der Impfstoff bereit stehe, so die Verantwortlichen.

Kostenführende Stelle ist die Stadt Neustadt an der Weinstraße. Die Kosten werden entsprechend den Einwohnern aufgeteilt.

Kosten sind zum Beispiel Personal, Verbrauchsmaterial, Miete, Reinigung. Für den Betrieb soll ein öffentlich-rechtlicher Vertrag sowie eine Zweckvereinbarung mit dem Landkreis Bad Dürkheim abgeschlossen werden (wird am 15. Dezember in der Stadtratssitzung behandelt).

In Abstimmung mit dem Landkreis Bad Dürkheim stehen die Kapazitäten auch für die Bevölkerung des südlichen Teils des Landkreises Bad Dürkheim (VG Lambrecht, VG Deidesheim, Haßloch) zur Verfügung.

Am 13. Dezember fand der technische Probelauf für das neue Impfzentrum statt. Geprüft wurden Infrastruktur, Organisation, Ablauf und Logistik.

Darüber hinaus impfte Hausarzt Benny Benker 25 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt gegen die
„klassische“ Grippe.

Beim „Testlauf“ wurde ein Video mit Infos zur Grippe-Impfung gezeigt, später werden die Impfwilligen ein Video zur Corona-Impfung gezeigt bekommen.

Bei Bedenken kann übrigens jederzeit das Impfprocedere unterbrochen oder beendet werden. Und es kann ein Gespräch mit einem Arzt geführt werden.

Schließlich ist die Impfung ja freiwillig. Es gibt auch einen speziellen Wartebereich, den man nach der Impfung aufsucht um zu sehen, wie die Impfung vertragen wurde. Falls wider Erwarten Komplikationen auftreten, gibt es einen Erste-Hilfe-Bereich.

Es können drei Impfstraßen und einem Zwei-Schicht-Betrieb bei Bedarf gefahren werden. Zunächst ist eine Impfstraße im Einschicht-Betrieb vorgesehen.

Hier werden täglich etwa 200 Impfungen verabreicht.

Das Land richtet eine zentrale Termin-Vergabe-Stelle ein. Es werden Daten erhoben und ein Termin für die erste und zweite Impfung (nach drei Wochen) vergeben.

Die Terminbestätigung erfolgt entweder per Mail oder postalisch. (desa)

Statement OB Marc Weigel

 

 

 

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